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REPOSITORY

Anders heilen

  • Anreisser: In unseren Therapiecamps, ebenso wie in den Praxen der Therapeuten, die sich unserem Netzwerk angeschlossen haben, kommt eine Vielzahl unkonventioneller Heilweisen zum Einsatz.
  • Überschrift H2: Diese Behandlungsformen empfiehlt die Stiftung AUSWEGE

In unseren Therapiecamps, ebenso wie in den Praxen der Therapeuten, die sich unserem Netzwerk angeschlossen haben, kommt eine Vielzahl unkonventioneller Heilweisen zum Einsatz, die eines verbindet: Die Humanmedizin, die sie als „unwissenschaftlich“ ausgrenzt, könnten sie nicht nur humaner machen, sondern auch effektiver und preiswerter, mit geringeren bis keinen schädlichen Nebenwirkungen.

Wir dürfen auf beinahe jede erdenkliche Weise krank werden. Warum sollten wir nicht auf jede erdenkliche Weise wieder gesund werden dürfen?
H. Wiesendanger

Bei Abermillionen chronisch kranker Kinder und Erwachsener könnten sie

  • die Chance auf Heilung, oder zumindest auf Linderung, beträchtlich erhöhen
  • das Risiko von Rückfällen senken
  • Nebenwirkungen konventioneller Therapien lindern
  • Allgemeinbefinden und Lebensqualität verbessern

Hier eine kleine Auswahl von Behandlungsformen, die sich sowohl in unseren Sommercamps bewährt haben (hier dokumentiert) als auch im Praxisalltag der uns angeschlossenen Therapeuten erfolgreich angewandt werden: nachzulesen unter der Rubrik „Lichtblicke“ in unseren Newslettern sowie in den Profiltexten unseres IVH-Online-Verzeichnisses.

Ärzte / Therapeuten

  • Anreisser: "Ich gratuliere zu Ihrem Vorhaben der Qualitätskontrolle bei geistigen Heilern. Das ist dringend notwendig." (Dr. Marie-J. A.-F., Psychotherapeutin, Zürich)
  • Überschrift H2: Prominente Stimmen von Ärzten und Therapeuten
  • Ordnung: uu-03

"Ich gratuliere zu Ihrem Vorhaben der Qualitätskontrolle bei geistigen Heilern. Das ist dringend notwendig."

Dr. Marie-J. A.-F., Psychotherapeutin (Zürich)

"Schön, dass es so etwas jetzt gibt."

Dr. med. Karin T., Klinikum im Rhein-Neckar-Raum

"Ihr neues Projekt finde ich hochgradig wichtig. Danke, dass Sie sich so dafür einsetzen."

Bianca-M. Elstermann-Tölke (D), Ärztin

"Ich gratuliere zu Ihrem Vorhaben der Qualitätskontrolle bei Heilern. Das ist dringend notwendig."

Dr. Marie-J. Augustin Forster (CH), Psychotherapeutin/Psychoanalytikerin

"Ich bin begeistert und freue mich über die dokumentierten Erfolge."

Gudrun Jaenicke, Ärztin

"Ich bin ganz begeistert von der Idee Ihrer neuen Stiftung. Dort wird viel Segensreiches geschehen."

Dr. med. Fela-M. Winkler (D), Ärztin

"Sinnvoll und notwendig."

Dr. med. Dorothea Fuckert (D), Ärztin, Psychotherapeutin und Heilerin

"Ich finde dieses Projekt hervorragend."

Dr. med. Andrea Perger (A), Ärztin

"Es ist mir eine Ehre, von Ihnen eingeladen zu werden, bei Ihrer Stiftung AUSWEGE und der IVH mitzuwirken. Ich möchte Ihnen meine Freude und meine Achtung ausdrücken, dass Sie eine so wichtige Stiftung ins Leben gerufen haben und dass Sie sich in so großer und intensiver Weise für das Geistige Heilen, hier insbesondere für Kinder, einsetzen. Auch ich habe Kinder, drei Jungen, und freue mich über deren Gesundheit und Lebensfreude. Auch ich bin wie Sie immer wieder tief berührt und bestürzt, wenn ich mit erkrankten Kindern und deren verzweifelten Eltern zu tun habe. Um so mehr freue ich mich, dass Sie jetzt so eine wichtige Arbeit in Angriff nehmen! Gerne bin ich dabei und unterstütze Sie."

Dr. med. Dorothea von Stumpfeldt (D), Ärztin, Psychotherapeutin und Heilerin, Mitglied der International Healing and Psychotherapy Group sowie des "Ärzte-Heiler-Netzwerks" (ÄHN), seit 2001 Veranstalterin der "Internationalen Heilertagung" in Berlin

"Schön, dass es Sie gibt."

Dr. med. Dieter Neurohr

Aus AUSWEGE-Praxen

  • Anreisser: Bemerkenswerte Behandlungserfolge von Therapeuten aus dem AUSWEGE-Netzwerk veröffentlichen wir laufend in unserem Newsletter "Auswege Infos".
  • Überschrift H2: Eine Auswahl von Berichten aus den Praxen von AUSWEGE-Therapeuten
  • Ordnung: uu-04

Bemerkenswerte Behandlungserfolge von Therapeuten aus dem AUSWEGE-Netzwerk veröffentlichen wir laufend in unserem Online-Magazin "Auswege Infos".

 

Zum Beispiel: Homöopathie bei Kindern

Über einen zweieinhalbjährigen Jungen mit nachgewiesener Immunschwäche (Immunglobuline A und E erniedrigt) berichtet Dr. med. Manfred F., Facharzt für Klassische Homöopathie...

"Er hatte bereits zwei Lungenentzündungen hinter sich, die jeweils antibiotisch behandelt worden waren. Sehr schnell war die Gesundheit so weit wieder hergestellt, dass keine Lungenentzündungen mehr aufgetreten sind. Allerdings musste der Junge durch eine Reihe von Erkältungskrankheiten hindurch, teils mit hohem Fieber – was immer ein hervorragendes Zeichen für ein intaktes Immunsystem ist! -, die aber mit genügender Sorgfalt homöopathisch gut beherrschbar waren. Es dauerte etwa ein Jahr, bis sein Immunsystem ganz wieder hergestellt war. Interessanterweise bekam er auch die Masern, obwohl er dagegen geimpft war – allerdings ohne jegliche Komplikationen und leicht homöopathisch zu behandeln. Insgesamt waren die Erstanamnese von einer Dreiviertelstunde, zwei oder drei halbstündige Folgeanamnesen und etwa zehn kurze Beratungen hierfür nötig."

Ebenfalls aus einer homöopathischen AUSWEGE-Partnerpraxis stammt ein Bericht über einen zweijährigen Jungen, dem häufige, teils eitrige Mittelohrentzündungen zu schaffen machten. "Als die Mutter ihn zu mir brachte", berichtet der Arzt, "hatte er bereits die 40. (!!!) Flasche Antibiotikasaft hintereinander intus. Hierdurch war die Darmflora so sehr gestört, dass er schon seit Wochen Durchfälle hatte und abgemagert war. Dies alles unter kinderärztlicher Behandlung! Die Erstanamnese ergab auch den Verdacht auf eine ausgeprägte Milcheiweißallergie. Diese machte sich dadurch bemerkbar, dass der Junge Milch zwar leidenschaftlich gern hatte und Zornausbrüche bekam, wenn man sie ihm verweigerte; aber eben solche Zornausbrüche bekam er auch nach dem Milchtrinken. Eine einzige Gabe des richtig gewählten Mittels und das Absetzen von Milch (die Wutausbrüche vergingen nach zwei Tagen) – und das Kind war vollständig gesund."

Am sog. Stevens-Johnson-Syndrom litt ein elfjähriger Junge. Diese Erkrankung", so berichtet ein homöopathisch arbeitender AUSWEGE-Arzt, "tritt bei einer Infektion mit Mykoplasmen auf, einer der möglichen Erreger einer Lungenentzündung. Das Krankheitsbild ist geprägt durch heftige Bindehautentzündung, Entzündungen der Mundschleimhaut mit Geschwürbildung und Bluten der Schleimhaut. Die Krankheit ist nicht lebensbedrohlich, aber schwer, mit starker Beeinträchtigung des Allgemeinbefindens, und vor allem sehr schmerzhaft. Trinken ist kaum möglich, Essen schon gar nicht. Es besteht sehr hohes Fieber. Bei seinem ersten Besuch bei mir hatte er bereits den Schub dieser Erkrankung. Laut seiner Mutter hatte er "pro Zahn, der gekommen ist, eine Mittelohrentzündung", die allesamt antibiotisch behandelt worden waren. Vermutlich kam es deshalb zu einer Verschiebung der Akutererankungen auf andere Körperbereiche. Mit einer Mehrfachgabe eines Akutmittels verging dieser Schub sehr schnell. Danach erhielt er noch ein Mittel für seine Gesamtkonstitution. Drei Monate später bekam er eine fieberhafte Erkältung, ohne dass es zu einer erneuten Mykoplasmeninfektion gekommen wäre. Die Erkältung verging ohne jegliche Behandlung."

 

Zum Beispiel: Hypnotherapie bei Kindern

Ein 16jähriger Junge litt seit früher Kindheit an schwerem Stottern (Logospasmus). Mehrere Sprachschulungen hatten dagegen wenig ausrichten können. Ein erfahrener Psychotherapeut und Heilpraktiker, der dem Wissenschaftlichen Beirat der Stiftung AUSWEGE angehört, stieß bei der Anamnese auf ein stark gestörtes Verhältnis zum Vater, den der Junge als überstrenge, autoritäre, gefühlskalt erlebte, wenngleich er sich andererseits stark mit ihm identifizierte. In mehreren Hypnosesitzungen – bei denen der Junge von Anfang an fließend sprechen konnte-, unterstützt durch Katathymes Bilderleben, gelang die innere Aussöhnung mit dem Vater. Die Sprechstörung verschwand daraufhin vollständig.

 

Zum Beispiel: Regressionstherapie bei Kindern

Eine rätselhafte Anhäufung von Symptomen lag bei der 15jährigen Conny* (ein Pseudonym) vor: Seit anderthalb Jahren litt sie an immer häufigeren, immer schmerzhafteren Bauchkrämpfen und Übelkeit unklarer Herkunft. Seit einem Dreivierteljahr weigerte sie sich vehement, zur Schule zu gehen. Von Kindheit an litt sie an einer extrem ausgeprägten Spritzenphobie, an der eine Blutentnahme zwecks Analyse auf Lebensmittelunverträglichkeiten daran scheiterte. Nach Angaben der Mutter hatte das Mädchen im fünften und sechsten Lebensjahr regelmäßig Albträume, in denen sie von einem Mann eine tödliche Spritze bekommt.

Um die Ursache der Spritzenphobie zu ergründen, nimmt eine Ärztin und Psychotherapeutin, die dem medizinischen Fachteam der Stiftung AUSWEGE angehört, eine "Regression" vor: Sie "führt" Conny "zurück" zur Ursache der Bauchkrämpfe und der Spritzenangst – bis diese sich in einem "früheren Leben", als damals 18jährige, in einem gekachelten Raum eingesperrt "sieht", gemeinsam mit ihren Eltern, Geschwistern und anderen Verwandten; alle sind mit armseligen Fetzen bekleidet und stark abgemagert. Uniformierte zerren einen Angehörigen nach dem anderen aus dem Raum, keiner kehrt zurück. Schließlich wird auch sie abgeholt, in einen anderen Raum geführt und auf einem Stuhl festgeschnallt; dann tritt ein Mann in einem weißen Kittel auf sie zu und gibt ihr eine Spritze in den Arm, an der sie stirbt.

Ob echt oder phantasiert: Nach dieser einmaligen Regressionssitzung bessert sich die Phobie teilweise; Übelkeit und Bauchschmerzen verschwinden ganz und tauchen auch nach Monaten nicht mehr auf. Conny verträgt wieder alle Nahrungsmittel und isst mit Appetit. Bei eigenen Recherchen findet die Mutter heraus, dass Connys Schule zur NS-Zeit als Auffanglager für die Juden in der Umgebung diente, ehe sie in Konzentrationslager abtransportiert wurden. Die Mutter ist sich sicher, dass ihre Tochter diese dunkle Geschichte ihrer Schule nicht gekannt hatte. Weshalb das Mädchen trotzdem mit heftigen körperlichen Symptomen reagierte, sobald es sich dem Gebäude näherte, bleibt rätselhaft.

 

Zum Beispiel: Geistiges Heilen bei Kindern

Eine Vielzahl von wohldokumentierten Fällen werden in dem Buch "Geistiges Heilen bei Kindern" vorgestellt. Infos und Literaturhinweise zum Thema "Geistiges Heilen" allgemein finden Sie hier. Über Behandlungserfolge von Heilern, die von der "Internationalen Vermittlungsstelle für herausragende Heiler" (IVH) empfohlen werden, berichten wir laufend in unserem Online-Magazin AUSWEGE INFOS, den Sie hier gratis abonnieren können.

Aus unseren Therapiecamps

  • Anreisser: Bemerkenswerte Behandlungserfolge von Therapeuten in AUSWEGE-Therapiecamps veröffentlichen wir laufend in unserem Newsletter "Auswege Infos".
  • Überschrift H2: Eine Auswahl von Berichten aus der Teilnahme an AUSWEGE-Therapiecamps
  • Ordnung: uu-05

Bemerkenswerte Behandlungserfolge von Therapeuten in AUSWEGE-Therapiecamps veröffentlichen wir laufend in unserem Online-Magazin "Auswege Infos".

 

Zum Beispiel: Mira (5), Epilepsie

Ein Weihnachtspräsent, wie es schöner nicht hätte ausfallen können, traf bei uns schon 19 Tage vor Heiligabend 2008 eingetroffen. Am 5. Dezember erreichte uns die Nachricht: Die kleine Mira (5), die Ende August jenes Jahres als schwere Epileptikerin in unser therapeutisches "Sommercamp" gekommen war, ist nun schon seit über vier Wochen vollständig anfallfrei – zum ersten Mal seit Beginn ihrer Erkrankung, die im zweiten Lebensjahr einsetzte. Bis heute (Stand: Frühjahr 2009) hält diese Genesung an...

Die Vorgeschichte: Mit zehn Monaten läuft Mira bereits frei und beginnt, einzelne Worte zu sprechen. Vier Monate später bekommt sie plötzlich einen Fieberkrampf, läuft blau an und hat Schaum vor dem Mund. Bei einer Lumbalpunktion in der Klinik können keine Keime festgestellt werden; trotzdem behält man das Mädchen dort und hängt sie an einen Tropf mit Antibiotika. Im Laufe des nächsten Tages verschlechtert sich Miras Zustand dramatisch; die Atmung setzt aus, sie muss intubiert werden. Nach einem Herz-Kreislaufversagen wird sie auf die Intensivstation verlegt. Eine erneute Lumbalpunktion, zwei Tage später durchgeführt, ergibt Pneumokokken. Nach einem Nierenversagen wird operativ ein Shunt (Kurzschlussverbindung) gelegt und dialysiert. Unterdessen schalten die Eltern eine Heilerin ein, die eine Fernbehandlung durchführt; zur Überraschung der Ärzte funktionieren zwei Tage später die Nieren wieder, so dass der Shunt entfernt werden kann. Erst nach der Entlassung stellen die Eltern zu Hause fest, dass ihr Kind nicht mehr hört. Umgehend wird eine Cochlea-Transplantation durchgeführt und Mira mit einem Hörgerät versorgt. (Die Cochlea, "Ohrschnecke", ist der spiralig gewundene Knochenraum im Innenohr, in dem sich das menschliche Hörorgan befindet.) Obwohl kein fokaler Herd im Gehirn festgestellt werden kann, verordnen Ärzte eine antiepileptische Therapie. Unter ihr trübt Mira immer mehr ein, und immer häufiger kommt es zu immer schlimmeren Anfällen, weshalb die Eltern die Medikamente verringern. Auf zusätzliche Bioresonanzverfahren spricht Mira recht gut an.

Medikamentös bedingt läuft das Mädchen ataktisch und unsicher; wegen ständiger Sturzgefahr trägt es einen Helm, zum Schutz vor schweren Kopfverletzungen. Mira hört und versteht, was man von ihr möchte, und gibt auch Töne von sich. Es finden Physiotherapie, Logopädie und Reittherapie statt.

Während unseres Sommercamps Ende August in Rheinbreitbach ist Miras Symptomatik, bei beträchtlichen Schwankungen, "im wesentlichen gleichgeblieben", zog ihre Mutter Bilanz. (Foto rechts: Mira beim Ballspielen im Garten unseres "Sommercamps".) Auf vergleichsweise gute Tage folgten immer wieder heftige Anfälle und Absencen. Medikamente zu reduzieren traute sich die Mutter deshalb noch nicht. Zumindest in der allgemeinen körperlichen Verfassung sah sie allerdings eine leichte Besserung.

Wie bei allen anderen Camp-Kindern, so setzten wir auch bei Mira unsere Bemühungen fort: Ein Heiler, der sie schon in Rheinbreitbach betreut hatte, nahm weiterhin Fernbehandlungen vor, gelegentlich fanden auch Behandlungen durch Handauflegen und Gebet in seiner Praxis statt; eine Heilpraktikerin, die wir Mira als "Patin" vermittelt hatten, begleitete die Familie beratend. Am 17. September, zweieinhalb Wochen nach Campende, überraschte uns Miras Mutter mit einer erfreulichen Nachricht: Seit drei Tagen ist bei Mira kein einziger Anfall aufgetreten – und dies, obwohl die Eltern die Antiepileptika schrittweise reduziert hatten.

Doch von der darauffolgenden Woche an kam es wieder zu 2-3 größeren Anfällen pro Tag – und Ende Oktober wandte sich Miras Mutter an uns mit einem verzweifelten Hilferuf: "Mira geht es im Moment sehr schlecht. Seit vier Tagen und Nächten krampft sie fast permanent. Nachts kommt es Schnitt zu ca. 15-18 Krämpfen. Zur Zeit ist sie nicht mehr fähig zu laufen, Nahrung kann sie nur sehr mühsam aufnehmen. Wir alle sind völlig fertig, da wir seit vier Nächten nicht mehr schlafen können." Waren all unsere Bemühungen um Mira vergeblich gewesen? Bewahrheitete sich hier die häufig geäußerte Kritik, Geistiges Heilen erziele bei schweren chronischen Leiden allenfalls kurzzeitige Besserungen?

Des Rätsels Lösung fand ein Neurologe: Miras schwerer Rückfall war durch einen Vitamin-B6-Mangel ausgelöst worden. "Wir hatten Mira seit einem Jahr zum Schlafen abends Melatonin gegeben", berichtet ihre Mutter. "In diesen Tabletten sind 20 Milligramm B6 drin. Bei der letzten Bestellung haben wir das Melatonin von einem anderen Hersteller erhalten und darin war nur 1 Milligramm B6 enthalten. Anfangs habe ich mir keine Gedanken darüber gemacht. Als wir mit Mira dann im Krankenhaus waren, ist meiner Mutter eingefallen, dass ich das mal kurz erwähnt habe. Wir haben dann mit unserem Neurologen gesprochen und er ist sogar darauf eingegangen! Dann haben wir das alte Melatonin wieder gegeben – und schon wurde es von Nacht zu Nacht besser. Die letzten beiden Nächte waren wieder ohne Krämpfe! Das hätte uns ja auch mal vorher einfallen können, aber manchmal sind die einfachen Lösungen zu weit weg! Der einzige Nachteil an dem ganzen Krankenhausaufenthalt ist, dass sie Mira wieder auf die volle Dosis von dem Anti-Epileptikum gesetzt haben und somit unsere stufenweise Reduzierung vom letzten Jahr im Eimer ist. Jetzt müssen wir wieder ganz von vorne anfangen. Aber vielleicht hat es ja für andere Kinder etwas gebracht, dass sich die Ärzte mal ein wenig Gedanken um Vitalstoffe und Vitamine machen. Wer weiß? Schön wäre es auf jeden Fall!"

Kaum war der Vitaminmangel ausgeglichen, ging es Mira wieder blendend: "Sie ist jetzt schon vier Tage hintereinander komplett anfallfrei!!!!!", schrieb uns ihre Mutter am 9.Oktober mit fünf Ausrufezeichen. "Das hatten wir in den ganzen 3 Jahren kein einziges Mal! Ihr geht es im Moment so gut wie schon lange nicht mehr. Sie ist aufmerksam, hat wieder Spaß im Kindergarten, reagiert wieder, wenn man sie ruft und kann auch zum Glück wieder lachen! Wir sind soooo überglücklich und sehen nun richtig positiv in die Zukunft. Sie wird es schaffen!"

Würde diese Wende zum Positiven diesmal anhalten? Am 5. Dezember schaute Mira mit ihrer Mutter in der AUSWEGE-Geschäftsstelle im Odenwald vorbei, wo sich deren Leiterin Ulrike Mehlich und AUSWEGE-Gründer Harald Wiesendanger mit eigenen Augen davon überzeugen konnten, welch enorme Fortschritte das Mädchen inzwischen gemacht hatte. Die überglückliche Mutter berichtete: "Seit vier Wochen ist es zu keinem einzigen Anfall mehr gekommen!" Während Eltern und AUSWEGE-Vertreter bei Kaffee und Kuchen die Krankengeschichte des Mädchens besprachen, saß Mira vergnügt auf dem Schoß ihres Vaters, beschäftigte sich hingebungsvoll damit, einen Berg Walnüsse aus einer großen Schüssel in Plastikbecher umzufüllen und dann wieder zurückzuschütten; zwischendurch lächelte sie immer wieder in die Runde, plapperte, streckte den Stiftungsvertretern keck ihren Zeigefinger entgegen und winkte ihnen zu.

Ergänzend zu Geistigem Heilen unterstützen wir die Stabilisierung von Miras Zustand nun auch homöopathisch. Dass Miras unfassbare Fortschritte maßgeblich auf die Bemühungen des IVH-Heilers Wilfried Lubberich zurückzuführen sind, der sich während des AUSWEGE-Camps und anschließend intensiv um Mira kümmerte – überwiegend durch Fernbehandlungen, gelegentlich aber auch bei Heilsitzungen in seiner Praxis in Hennef/Sieg -, steht für Miras Eltern außer Frage. "Ich erinnere mich an einen Tag, an dem es Mira wieder mal besonders schlecht ging, mit mehreren schlimmen Anfällen kurz hintereinander. In meiner Verzweiflung versuchte ich Herrn Lubberich telefonisch zu erreichen. Da sein Anrufbeantworter lief, sprach ich ihm auf Band, er möge schnellstmöglich etwas für mein Mädchen tun. Dabei wusste ich nicht, wann er die Nachricht abhörte – womöglich war er verreist. Am selben Abend, kurz nach 18 Uhr, saß Mira auf meinem Schoß – plötzlich richtete sie sich auf, begann zu plappern, war fröhlich, ausgeglichen und temperamentvoll – wie verwandelt. Eine Weile später hatte ich Herrn Lubberich am Telefon: Ob es Mira denn inzwischen besser gehe, wollte er wissen. Denn Punkt 18 Uhr habe er begonnen, sie fernzubehandeln. Bloßer Zufall? Daran mag glauben, wer will."

Der Betrieb von Miras Großeltern, in dem auch ihre Mama und ihr Papa mitarbeiten, ließ der Stiftung AUSWEGE zum Jahresende eine Spende von 2000 Euro zukommen. "Es hat bei uns Tradition", erklärt Miras Mutter, "dass wir an Weihnachten entweder unserem Kundenkreis Präsente überreichen oder eine karitative Einrichtung unterstützen. Dass wir in diesem Jahr die Stiftung AUSWEGE bedenken, ist eine Selbstverständlichkeit."

 

Zum Beispiel: Lukas (19 Monate), allgemeine Entwicklungsverzögerung

Im Januar 2007 als "Frühchen" zur Welt gekommen, ist Lukas´ Entwicklung nach einem Geburtstrauma und einer vierteljährigen Gelbsucht deutlich verzögert. Mit 19 Monaten wird er immer noch gestillt. Bei Campbeginn konnte Lukas noch immer nicht laufen; mit Sitzen und Krabbeln hat er gerade erst begonnen. Auch sprachlich ist er zurückgeblieben: Nicht einmal "Mama" sagt er; bloß antwortet er gelegentlich mit einem "itte", wenn er das Wort "Danke" hört. Zur Zeit finden keinerlei Therapien statt.

Am fünften Camptag, nach nur zwei Heilsitzungen, verblüfft Lukas nicht nur seine Mutter, sondern alle Anwesenden: Mitten im "Morgenkreis" macht er seine ersten fünf Schritte. Danach beginnt er, an einer Hand zu laufen." Vier Tage nach Campende berichtet die Mutter in einem Telefonat, inzwischen klettere Lukas auch viel. Und er erkenne sich endlich selber im Spiegel: "Er tippt ihn an, betrachtet sich darin aufmerksam und freut sich."

 

Zum Beispiel: Daniel (11), ADHS

Bei Daniel liegt beinahe von Geburt an ein ausgeprägtes ADHS-Syndrom vor, mit starken Konzentrationsstörungen, einer extrem kurzen Aufmerksamkeitsspanne und erheblichen motorischen Problemen, bei herabgesetztem Muskeltonus; auch seine Wahrnehmung war von Anfang an gestört. Bei niedriger Frustrationsschwelle reagiert er überaus impulsiv. Seit 2003 ist ein Fuß von rheumatischer Arthritis betroffen, die sich aktuell durch eine Schleimbeutelentzündung bemerkbar macht.

Die erste Heilbehandlung während des AUSWEGE-Sommercamps 2007 an der Nordsee muss nach wenigen Minuten abgebrochen werden, weil Daniel nicht auf der Liege verharrt; beim zweiten Termin hält er wenigstens eine Viertelstunde still. Danach erlebt ihn seine Mutter als "locker und gutgelaunt; der Heiler tue ihm gut, sagt er. Seit der Behandlung sei er so entspannt." Am dritten Camptag fällt der Mutter auf, dass Daniel "Regeln besser annimmt. Seine Haut im Gesicht ist ganz glatt geworden; vorher hatte er an den Wangen aufgerauhte, rötliche Flecken".

Während seine Mutter mit anderen Eltern abends an einer "Familienaufstellung" teilnimmt, hält sich Daniel mit anderen Kindern in einem Meditationsraum auf, beaufsichtigt von einem Mitglied des "Auswege"-Teams. Anfangs tobt er wild und laut umher. Plötzlich bemerkt er, wie der Erwachsene mit einem anderen Jungen an einem Tisch sitzt und ein Brettspiel spielt, das er noch nicht kennt. Er nähert sich: "Was macht ihr denn da?" – "Wir spielen Mühle", antwortet der Erwachsene. – "Das will ich auch können!", sagt Daniel. – "Magst du uns mal zuschauen und es dir erklären lassen?" – Daniel nickt. Zehn Minuten lang verfolgt er gebannt die Spielzüge der nächsten Partie, lauscht den Erklärungen. Dann sagt er: "Jetzt kann ich´s auch!" Er nimmt am Spieltisch Platz – und anderthalb Stunden lang spielt er eine Partie nach der anderen, hochkonzentriert, still und ohne sich von den kleineren Kindern, die unterdessen kreischend um ihn herumtollen, im geringsten ablenken zu lassen. Präzise setzt der angeblich feinmotorisch gestörte ADHS-Junge die Mühlesteine auf die Ecken und Kreuzungspunkte des Spielfelds. Als die Mutter spätabends ins Spielzimmer kommt, kann sie diese Ausdauerleistung kaum fassen.

In den darauffolgenden Tagen fallen der Mutter immer wieder Situationen auf, in denen Daniel "seinen Frust ungewöhnlich gut unter Kontrolle hat" Doch immer wieder kommt es zu "Rückfällen", bei denen Daniel "Grenzen austestet", kleine Machtkämpfe mit ihr austrägt, penetrant nörgelt, sie vorlaut "auf die Palme bringt", "mit sich und der Welt unzufrieden ist". Kontinuierlich "bergauf" ging es mit dem Jungen also keineswegs. "Ich hatte das Gefühl", schreibt die Mutter rückblickend, "dass Daniel fast zuviel Power bekommen hat und lernen muss, damit umzugehen."

Abschließend bewertet die Mutter die erzielten Fortschritte insgesamt mit +2 (auf einer Skala von -5 bis -5), insbesondere die psychischen Veränderungen sogar mit +3, mit der Einschränkung, dass sich "einzelne Symptome auch verschlimmert haben". Am auffälligsten findet sie die deutlich verbesserte Aufmerksamkeit und Konzentration.

Exakt dieselben Bewertungspunke vergibt abschließend der Camp-Arzt. Er erlebt Daniel nun als "zielstrebiger, klarer, fester, konzentrierter", mit "verbesserter Auffassungsgabe und Ausdauer". Außerdem fällt ihm auf, dass Daniels "Gleichgewichtssinn sich gebessert" hat.

An diese verblüffenden Fortschritte nach Ende des Sommercamps anzuknüpfen, scheiterte an privaten Problemen der Mutter – sie ließ den Kontakt zur Stiftung AUSWEGE abreißen.

 

Zum Beispiel: Tristan (2), Autismus

Der Junge zeigt er ausgeprägte Symptome von Autismus, einer bis heute rätselhaften Persönlichkeitsstörung; Betroffene kapseln sich von der Umwelt ab und versinken in die eigene Vorstellungs- und Gedankenwelt. Außerdem leidet er an epileptischen Anfällen.

Ins Camp bringt Tristan eine starke Erkältung mit; deshalb, und wohl auch wegen der anstrengenden fünfstündigen Anfahrt, "jammert und weint er", wie die Mutter in ihr Tagebuch einträgt, und "ist sichtlich frustriert". Das erste Gruppentreffen am Samstagnachmittag muss sie vorzeitig verlassen, weil Tristan quengelt; zwar ist er "todmüde, kann aber nicht einschlafen". Abends erbricht er das Essen des gesamten Tages, danach ist er "kreidebleich".

Schon anderntags ist Tristan zur Ruhe gekommen; um die Mittagszeit, am frühen Abend und nachts schläft er jeweils rasch ein. Am Montag und Dienstag, dem dritten und vierten Behandlungstag, meldet sich seine Erkältung zurück: Er hustet heftig, ist heiser, hat leichtes Fieber, die Nase ist verstopft. Immerhin schläft er nach dem Mittagessen erneut erstaunlich lange: fast drei Stunden. Anschließend nimmt er mit seiner Mutter am üblichen Gruppentreffen teil. Mitten in der Sitzung löst er sich plötzlich von ihr, geht auf ein "Auswege"-Teammitglied zu, streckt diesem die Ärmchen entgegen, lässt sich hochheben und auf dessen Schoß setzen, wo der Kleine minutenlang verharrt. Wenig später wiederholt sich diese Episode: Diesmal drückt sich Tristan sogar leicht an das Teammitglied und lässt sich sanft über das Köpfchen streicheln – für ein ausgeprägt autistisches Kind eine erstaunliche Verhaltensweise.

Anderntags fällt der Mutter auf, dass Tristan schon vor einer weiteren Heilsitzung "sehr freudig gelaunt" ist. Während der Behandlung "wirkt er ruhig und konzentriert", danach "fröhlich und entspannt". Abends, bei einem Besuch der Feuerwehr eines Nachbarorts, ist Tristan "völlig aus dem Häuschen und springt freudig zwischen den Autos herum". Bei der Fahrt im Feuerwehrauto ist Tristan "erst ganz ruhig und aufmerksam, dann wieder fröhlich; abends schläft er sofort ein".

Am darauffolgenden Tag, während eines morgendlichen Termins der Mutter beim Camp-Arzt, "springt Tristan fröhlich umher, ab und zu kommt er neugierig vorbei". Dabei findet die Mutter "auffällig, dass Tristan sich hier oft im Kreis dreht und sich darüber mächtig freut ". Am nächsten Tag "wirkt er präsenter und entspannter." Die Epilepsie-Symptome scheinen nun nachzulassen: "Gestern und heute hatte Tristan nur je einen leichten Anfall, statt bis zu drei wie sonst".

Im Eltern-Fragebogen notiert die Mutter abschließend, dass auch die Symptome von Autismus "ein wenig nachgelassen" haben. Allerdings habe sich an der Gangstörung noch nichts geändert; hingegen stellt der Camparzt auch hier eine leichte Besserung fest: Tristan "läuft weicher, nicht so starr". Sowohl im körperlichen als auch im seelischen Bereich bewertet er die Fortschritte mit +2 (auf einer Skala von -5 bis +5). Seines Erachtens "nimmt Tristan zielgerichteter Kontakt auf, ist zugewandter, entspannter, sucht körperlichen Kontakt"; er wirke "präsenter, konzentrierter, ausgerichteter".

Auch in diesem Fall gab die Mutter der Stiftung AUSWEGE nach Camp-Ende, aus privaten Gründen, keine Chance, mit Tristan durch intensive anschließende Betreuung weitere Fortschritte zu erreichen.

 

Verlauf und Ergebnisse unserer bisherigen Sommercamps dokumentieren wir in dem kürzlich erschienenen Buch "Neun Tage unter Engeln", Lea Verlag: Schönbrunn 2008, Großformat A 4, durchgehend vierfarbig, 40 S., ISBN 978-3-930147-44-1, im Buchhandel 19,80 Euro.

Freundeskreis

  • Anreisser: Damit unterstützen Sie unsere Kinderhilfe regelmäßig mit einem kleineren Geldbetrag.
  • Überschrift H2: Treten Sie dem "Freundeskreis" der Stiftung AUSWEGE bei
  • Ordnung: mit-04

Damit unterstützen Sie unsere Kinderhilfe regelmäßig mit einem kleineren Geldbetrag.
(Mindestbeitrag: 8 Euro, für mitwirkende Therapeuten 12 Euro)

Kleiner Beitrag, große Wirkung

Wir bemühen uns, kleinen und großen Patienten therapeutische Auswege aufzuzeigen. All unsere Hilfsangebote kosten die Betroffenen nichts. Dazu benötigen allerdings auch wir eine finanzielle Grundlage. Weil Geld fehlt, können wir vieles noch nicht oder nur eingeschränkt tun, was uns am Herzen liegt. Zwar leisten wir alles, was an Arbeit anfällt rein ehrenamtlich. Doch auch uns wird von Post, Druckereien, Copyshops, Bürowarenhändlern, Vermietern usw. nichts geschenkt.

Aber können viele schwache Schultern nicht eben soviel tragen wie wenige starke? Deshalb entstand der AUSWEGE-"Freundeskreis".

Was kostet ein Beitritt?

Umgerechnet bloß 26 Cent pro Tag (bzw. rund 0,43 CHF). Ein solcher Betrag überfordert ernstlich niemanden, hilft uns aber enorm, sofern es uns im Laufe der Zeit gelingt, eine größere Zahl von "Freunden" zu gewinnen.

Was haben Sie davon?

  • Das angenehme Gefühl, eine gute Sache zu unterstützen – und mehr als das.
  • Sie erhalten von uns eine Spendenbescheinigung, mit der Sie Ihre Beiträge zu unserem "Freundeskreis" steuerlich absetzen können (in Deutschland).
  • Sie beziehen gratis unser Online-Magazin "Auswege Infos", in dem wir Sie regelmäßig über unsere Aktivitäten und Projekte informieren.

Freundeskreis - Mitglied werden

Das Formular können Sie am Computer ausfüllen, in dem Sie auf die grau unterlegten Felder klicken; in den rechteckigen Eingabefelder können Sie Ihre Werte einfügen. Nach dem Ausfüllen können Sie das Formular auf Ihrem Computer abspeichern, dann mit Ihrem E-Mail Programm an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein. senden oder per Post senden an:

Stiftung AUSWEGE
Dr. Harald Wiesendanger
Zollerwaldstr. 28
D - 69436 Schönbrunn

Geistiges Heilen

  • Anreisser: Geistiges Heilen ist mit denkbar unterschiedlichen Vorgehensweisen, Theorien und kulturellen Hintergründen verbunden.
  • Überschrift H2: "Geistiges Heilen" bezeichnet eine ziemlich große Familie

von manchmal merkwürdigen Außenseitertherapien, die mit denkbar unterschiedlichen Vorgehensweisen, Theorien und kulturellen Hintergründen verbunden sind.

Das Spektrum reicht vom Handauflegen, Gebetsheilen und Exorzismus – also Heilweisen, die schon Jesus Christus praktizierte – über das Besprechen und schamanisches Heilen bis hin zu Importen aus Fernost, wie Reiki, bestimmte Qi Gong-Varianten, Prana-Heilen oder Chakra-Therapie.

Ihr kleinster gemeinsamer Nenner ist etwas Geistiges, nämlich eine Intention, die Absicht, einem Anderen zu helfen.

Allein diese Intention scheint manchmal tatsächlich auszureichen, Krankheitsverläufe günstig zu beeinflussen, auch gegen ärztliche Prognosen. Dabei werden keinerlei Hilfsmittel eingesetzt, die nach gegenwärtigem medizinischem Erkenntnisstand im beobachteten Ausmaß und Tempo wirksam sein könnten. Was heilt, scheint insofern "purer Geist". Dabei müssen wir uns keineswegs auf einen philosophischen Dualismus festlegen. Im Gegenteil: Der Geist, der heilt, und die Körper, die er heilt, sind Aspekte der einen Welt.

Hier finden Sie ausführliche Informationen zum Thema "Geistiges Heilen".

 

Geistiges Heilen kann

  • die Chance auf Heilung, oder zumindest auf Linderung, beträchtlich erhöhen
  • das Risiko von Rückfällen senken
  • Nebenwirkungen konventioneller Therapien lindern
  • psychisch stabilisieren, Allgemeinbefinden und Lebensqualität verbessern.

Es ist

  • mit jeder ärztlichen Maßnahme verträglich,
  • frei von schädlichen Nebenwirkungen
  • konkurrenzlos preiswert
  • und macht die Humanmedizin humaner.

In Fällen, in denen z.B. Geistiges Heilen aussichtsreich erscheint, will AUSWEGE es Patienten möglichst ersparen, mit vermeintlichen "Wunderheilern" ihr blaues Wunder zu erleben.

Dazu arbeitet die Stiftung mit der "Internationalen Vermittlungsstelle für herausragende Heiler" (IVH) zusammen, die ein aufwendiges Bewertungsverfahren einsetzt, um die Spreu vom Weizen zu trennen.

Geschäftsstelle

  • Anreisser: Stiftung AUSWEGE / Geschäftsstelle, Katrin Lindenmayr, Dornbusch 3, 69257 Wiesenbach.
  • Überschrift H2: der Stiftung AUSWEGE: Katrin Lindenmayr

Im Sommer 2012 übernahm Katrin Lindenmayr, Jg. 1982, die Leitung unserer Geschäftsstelle. Zu ihren Aufgabenbereichen zählt die Organisation unserer Therapiecamps. Darüber hinaus berät sie hilfesuchende Eltern, ist erste Ansprechpartnerin für Projektbeteiligte und interessierte Außenstehende, unterstützt den Vorstand bei Planung und Durchführung von Veranstaltungen.

Die gelernte zahnmedizinische Fachangestellte war zuletzt freiberuflich im Vertrieb von Solar- und Wasseraufbereitungsanlagen tätig. „Während meiner Ausbildungszeit begann ich mich für Ökologie und ganzheitliche Heilmethoden wie z.B. Homöopathie und Bach-Blütentherapie zu interessieren“, sagt sie. „Inzwischen ist dieses Wissen fest in unserem Familienalltag verankert und führt zu einer bewussteren und nachhaltigen Lebensweise. Es erfüllt mich, dieses Bewusstsein und die damit verbundene Hilfe an meine Mitmenschen weiterzugeben. Dabei sind die alljährlichen Sommercamps (m)ein besonderes Highlight. Es ist wunderbar, miterleben zu dürfen, wie viel Heilsames mit unkonventionellen Heilweisen möglich ist. Mich für die Visionen der Stiftung AUSWEGE zu engagieren, ist nicht nur Ehrensache, sondern auch zu einer beruflichen Heimat geworden.“

Kontakt

Stiftung AUSWEGE / Geschäftsstelle
Katrin Lindenmayr
Dornbusch 3
69257 Wiesenbach

  • Tel. 0 62 23 - 48 60 728
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Helpline

  • Anreisser: Du suchst guten Rat? Dafür gibt es unsere HELPLINE. Hier nehmen sich Fachleute aus verschiedenen Heilberufen telefonisch deiner Fragen und Anliegen an – kompetent, mitfühlend, achtsam.
  • Überschrift H2: Ratlos? Rufe uns an. Wir helfen dir : Unkompliziert. Kostenlos. Vertraulich.

Du suchst guten Rat? Dafür gibt es unsere HELPLINE. Hier nehmen sich Fachleute aus verschiedenen Heilberufen telefonisch deiner Fragen und Anliegen an – kompetent, mitfühlend, achtsam.

Das bieten wir dir

Was auch immer dich seit längerem bedrückt, seien es körperliche Beschwerden oder seelische Belastungen: Bei unserer HELPLINE findest du ein offenes Ohr, möglichst auch guten Rat.

Erwarten kannst du allgemeine Informationen darüber, welche möglichen Auswege es jenseits der Schulmedizin gibt: Welche Ursachen könnte dein gesundheitliches Problem haben? Wie lassen sie sich diagnostisch abklären? Welche Behandlungen sind möglich? Was kannst du selbst tun? An wen könntest du dich wenden?

Was unsere Helpline nicht leisten kann.

Nicht erwarten solltest du: eine medizinische Beratung oder gar eine (Fern-)Behandlung; eine Diagnose; konkrete Therapieempfehlungen. Ein Telefonat kann keine ärztliche Beratung und Untersuchung ersetzen.

 



Gudrun Jänicke

Gudrun Jänicke

In ihrem Berufsalltag in einer Braunschweiger Klinik bewegt sich die Ärztin, Jg. 1960, auf den klassisch schulmedizinischen Fachgebieten der Diagnostischen Radiologie und Nuklearmedizin; unter anderem setzt sie dort Radiojodtherapie bei gut- und bösartigen Schilddrüsenerkrankungen ein. Nur wenige wissen, dass sie außerhalb der Klinik auch als Geistheilerin arbeitet.
Kontakt: Telefon 05306 941237
Yvonne Krause-Ließem

Yvonne Krause-Ließem

Seit 2002 ist die studierte Sozialarbeiterin, Jg. 1954, als Heil­praktikerin tätig. Zuvor hatte sie Zusatzausbildungen in Gestalttherapie und Gestaltpädagogik, Autoge­nem Training, Shiatsu und Aura-Beratung absolviert. In ihre Praxis bezieht sie Geistiges Heilen ein.
Kontakt: Telefon 02248 445503
Emilie Mawuco Valentin

Emilie Mawuco Valentin

Die Heilpraktikerin, Physiotherapeutin, Masseurin und Heilerin aus Togo (Westafrika) lebt seit 1987 in Deutschland. Sie entwickelte ein „Viba“ genanntes Heilverfahren, das „zur Entstehung von Glück führt und den Geist beruhigt“.
Kontakt: Telefon 0651 4362388
Regine Haase

Regine Haase

Als Betriebspädagogin berät und behandelt sie seit 2007 Hilfesuchende – als ausgebildete und geprüfte Heilpraktikerin für Psychotherapie, als Familien- und Konfliktberaterin, als Burnout-Beraterin, als Psychoonkologische Beraterin, als Hospiz- und Rückführungsbegleiterin sowie als Reiki-Meisterin und -Lehrerin.
Kontakt: Telefon 06073 87909
Sabine Thelen

Sabine Thelen

Die Heilpraktikerin hat sich auf ganzheitliche Frauen- und Kinderheilkunde spezialisiert. Homöopathie, Schamanismus, Systemische und Manuelle Therapie/Massage bilden Schwerpunkte ihrer Praxis.
Kontakt: Telefon 06223 4877680
Frank Hellthaler

Frank Hellthaler

Im Jahre 1996 schloss Frank, geb. 1969, eine dreijährige Vollzeitausbildung zum Heilpraktiker erfolgreich ab. Seit 26 Jahren widmet er sich in eigener Praxis der körperlichen, seelischen und geistigen Gesundheit von Hilfesuchenden.
Kontakt: Telefon 07261 61777
Claudia Heuser

Claudia Heuser

Die frühere Krankenschwester, Jg. 1961, bietet Hilfesuchenden seit 2010 Geistiges Heilen an. Dabei bezieht sie gelegentlich eine Form der Tanztherapie ein, in der sie eine mehrjährige Aus- und Fortbildung durchlief.
Kontakt: Telefon 07645 9167918
Dr. phil. Thomas Baumgärtner

Dr. phil. Thomas Baumgärtner

Der Heilpraktiker und Heiler, Jg. 1967, hatte Sportwissenschaft, Arbeitswissenschaft und Berufspädagogik studiert; danach arbeitete er viele Jahre als Dozent an verschiedenen Universitäten und leitete wissenschaftliche Projekte, vorwiegend im Bereich der Gesundheitsförderung.
Kontakt: Telefon 0176 60884533
Heike Behren

Heike Behren

In ihrem Praxisalltag bietet die Lebensberaterin und Heilerin Hilfesuchenden Beratung, Coaching, verschiedene Meditationstechniken und energetische Behandlung an.
Kontakt: Telefon 06062 9480626
Petra Grafe-Butz

Petra Grafe-Butz

Die gelernte Krankenschwester, Jg. 1965, arbeitet in einer auf Posttraumatische Belastungsstörungen ausgerichteten psychosomatischen Klinik. Mit alternativen Ansätzen vertraut, setzt sie auch geobiologische Maßnahmen, Ohrakupunktur und energetische Massagen an.
Kontakt: E-Mail Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein.
Katerina Sylenko

Katerina Sylenko

Die Heilpraktikerin für Psychotherapie ist zugleich Geprüfte Psychologische Beraterin. In Einzelsitzungen, bei Paaren und Familien setzt sie vorzugsweise systemisch und verhaltenstherapeutisch an.
Kontakt: Telefon 0160 8159972
Martina Geutler

Martina Geutler

Seit 2014 als Heilpraktikerin für Psychotherapie tätig, bietet sie Hilfesuchenden ganzheitliche Bild- und Gestalttherapie – um Ressourcen zu stärken, Ängste und Traumata aufzulösen –, Geistiges Heilen sowie den „Yager-Code“ an, „eine Kommunikation mit der höheren Intelligenz des Patienten“.
Kontakt: Telefon 0179 2974523

 

Von Hilfesuchenden gelobt

Von Hilfesuchenden wird unser telefonischer Infodienst hochgeschätzt, wie eine Umfrage unter Patienten ergab, die sich in den ersten anderthalb Jahren seit Beginn der AUSWEGE-Arbeit, zwischen Dezember 2006 und Mai 2008, an uns gewandt haben.

Jeder Dritte nahm demnach unser Beratungsangebot in Anspruch (34 Prozent). Der empfundenen "Kompetenz" des jeweiligen Beraters wurde die Durchschnittsnote 2 gegeben (1 = äußerst kompetent, 6 = völlig inkompetent).

Das Maß, in dem die gegebenen Informationen für ihn hilfreich waren, wurde von den Klienten im Schnitt mit 2,5 benotet (1= äußerst hilfreich, 6 = völlig nutzlos) – von Hilfesuchenden wohlgemerkt, die in den Monaten und Jahren zuvor vermutlich schon zahlreiche Fachärzte und andere Heilkundige konsultiert hatten, ohne brauchbare, zielführende Hinweise erhalten zu haben.

Am meisten gelobt wurde, wie "verständnisvoll und einfühlsam" unsere Telefonberater auf Anrufer eingehen: Hier wurde sogar die Note 1,6 erreicht (1 = überaus einfühlsam, 6 = völlig verständnislos).

Näheres im Artikel "Hilfesuchende loben IVH-Heiler" (und den AUSWEGE-Infodienst),
den Sie hier als PDF downloaden können.

Herzensfonds

  • Anreisser: Um chronisch kranken Kindern aus armen Verhältnissen, aber auch Erwachsenen erfolgversprechende Behandlungen mit unkonventionellen Heilweisen zu ermöglichen, hat die Stiftung Auswege einen Sozialfonds eingerichtet.
  • Überschrift H2: Von Herzen helfen – neuer "Herzensfonds" für chronisch Kranke

Um chronisch kranken Kindern aus armen Verhältnissen, aber auch bedürftigen erwachsenen Patienten erfolgversprechende Behandlungen mit unkonventionellen Heilweisen zu ermöglichen, hat die Stiftung Auswege einen Sozialfonds eingerichtet. Denn Heilungschancen dürfen keine Geldfrage sein.

Wenn die Schulmedizin an Grenzen stößt, ist die Suche nach Alternativen verständlich und aussichtsreich.

Denn unkonventionelle Heilweisen eröffnen erfahrungsgemäß Chancen, die viele Ärzte nicht kennen oder unterschätzen – ob bei Allergien oder Epilepsie, bei Autismus, ADHS und anderen Verhaltensstörungen, bei Traumata und sonstigen seelischen Belastungen, bei geistigen und körperlichen Behinderungen. Seit ihrer Gründung 2005 bemüht sich die Stiftung Auswege darum, vermeintlich „behandlungsresistenten“ Patienten, Kindern ebenso wie Erwachsenen, solche therapeutischen Auswege zu eröffnen. Doch weiterhin weigern sich die meisten Krankenkassen, für erfolgversprechende Maßnahmen und Mittel aufzukommen, und aus eigener Tasche können viele Betroffene sie sich nicht leisten. Für solche Fälle ist der „Herzensfonds“ da: Er gewährt auf Antrag Zuschüsse zu Behandlungskosten. Unter anderem ermöglicht er Kranken an einem Therapiecamp der Stiftung Auswege teilzunehmen.

Den „Herzensfonds“ leitet der Finanzfachmann Thomas Hühler, auf dessen Initiative er entstand.

 

  • Lebenslauf Thomas Hühler

    Thomas Hühler, geb. am 6. August 1974 in Leisnig/Sachsen, studierte nach Abitur und Bundeswehr von 1994 bis 1998 Betriebswirtschaft an der Technischen Universität in Freiberg mit Schwerpunkt Banken/Finanzen. Ab Herbst 1998 war er als Berater beim Finanzdienstleister MLP und der Deutschen Bank im Private Banking sowie als unabhängiger Makler tätig. „Zum Entsetzen meiner Familie“, erinnert er sich, „kündigte ich Ende 2006 meinen sicheren Job bei der Deutschen Bank, um mir einen Lebenstraum zu erfüllen: meine Leidenschaft für Kapitalmärkte und Börse zum Beruf zu machen. Seit 2007 handle ich professionell auf eigene Rechnung Aktien, Kryptowährungen und Beteiligungen und verdiene damit meinen Lebensunterhalt. Parallel erstelle ich technische Finanzmarktanalysen für eine große deutsche Vermögensverwaltung."

    Thomas Hühler ist verheiratet und stolzer Vater zweier Jungs, 20 und 13 Jahre alt. Zu seinen besonderen Interessen zählt er Sport – „ich spiele selbst Tennis in der Verbandsliga“ - und Autos.

    2016 erfüllte er sich „mit der ehrenamtlichen Tätigkeit für Kinder/Familien in Not einen weiteren Lebenstraum“.

  • Interview mit Thomas Hühler, dem Leiter des "Herzensfonds"

    Mit dem „Herzensfonds“ möchten Sie kranken Kindern helfen. Wie kamen Sie dazu? Aus persönlicher Betroffenheit?

    Nein, eigentlich nicht. Das ist seit frühester Jugend mein Lebenstraum. Ich kann gar nicht genau sagen, wie und woher er kam, er war einfach schon immer da, seit ich denken kann. Es ist mir ein tiefes persönliches Anliegen, Menschen zu helfen, die unverschuldet in schwere Notlagen geraten sind. Besonders liegen mir Kinder am Herzen. Wir haben selbst zwei gesunde Kinder, und allein der Gedanke daran, dass dies nicht so wäre, ist unerträglich. Es gibt aber viele Eltern, die dieses Glück nicht haben. Dazu kommt, dass ich mich in den letzten Jahren aus persönlichem Interesse viel mit medizinischen Themen beschäftigt habe. Dabei ist mir klargeworden, dass es auch neben der klassischen Schulmedizin großartige Möglichkeiten gibt, Krankheiten zu heilen und Menschen zu helfen. Die Schulmedizin hat Großartiges geleistet. Aber man könnte so viel mehr erreichen, wenn man schulmedizinische Behandlungen mit den Möglichkeiten der Natur- und Erfahrungsheilkunde verbinden würde. Damit auch kranke Kinder davon profitieren können, habe ich den Fonds ins Leben gerufen.

    Viele Mediziner sehen das anders...

    ... aus Gründen, die mir unerfindlich sind. Meines Erachtens ist unser heutiges Gesundheitssystem zu stark kommerziell geprägt und gesteuert. Die „wissenschaftliche“ Medizin konzentriert sich im Wesentlichen darauf, Symptome zu behandeln und zu lindern, statt die Ursachen anzugehen. Letztlich geht es allzu sehr darum, Geld zu verdienen und Aktionäre zufrieden zu stellen. Deshalb hat ein ganzer Industriezweig kein Interesse an der Einbindung natürlicher Heilmethoden, weil sie einfach keinen Profit bringen und teilweise in Konkurrenz zu pharmazeutischen Produkten stehen.

    Ihr Fonds soll erfolgversprechende Behandlungen mit „komplementären“ Heilweisen ermöglichen, wenn die Schulmedizin an Grenzen stößt. Woher nehmen Sie die Zuversicht, dass Erfolge in solchen Fällen überhaupt zu erwarten sind? Befürchten Sie nicht, dass der Fonds viel Geld für wirkungslose Pseudokuren verbrennen wird, für die es keine wissenschaftliche Evidenzbasis gibt, wie Kritiker bemängeln?

    Ja was ist denn die Alternative? Es ist doch eine Tatsache, dass die klassische Schulmedizin insbesondere einen Großteil der chronischen Erkrankungen nicht heilen kann. Auf der anderen Seite gibt es teilweise jahrhundertelange gute Erfahrungen mit natürlichen Mitteln und Verfahren. Also was habe ich denn als Patient zu verlieren, wenn ich einen anderen Weg gehe? Natürlich kann es sein, dass auch die Komplementärmedizin keine Heilung vollbringt, aber einen Versuch ist es doch allemal wert. Und die praktische Erfahrung zeigt, dass es erstaunlich oft funktioniert.

    Oft genug?

    Die große Kunst besteht darin, die richtige Therapie und einen erstklassigen Therapeuten zu finden. Das kann durchaus eine Weile dauern. Aber dann stehen die Chancen gut. Wenn ich persönlich wählen müsste zwischen einer „evidenzbasierten“ Methode mit Chemiekeule inklusive Nebenwirkungen und einer natürlichen Methode, wo oft einfach die Erfahrung zeigt, dass sie funktioniert, dann fiele mir die Wahl nicht schwer. Und über den Begriff „evidenzbasiert“ kann man ohnehin trefflich streiten …

    Sprechen Sie da aus eigener Erfahrung?

    Ich bin kein Mediziner oder Naturwissenschaftler. Aus persönlichem Interesse habe ich mich autodidaktisch viel mit medizinischen Themen beschäftigt. Natürlich gab es im Kreise der Familie auch immer mal wieder Situationen bzw. Erkrankungen, wo ich mit den Ergebnissen und Ansätzen der Schulmedizin unzufrieden war, z. B. bei Allergien. Auch finde ich, dass Antibiotika gerade bei Kindern meist viel zu früh und viel zu oft eingesetzt werden. Ich habe viel gelesen und dann einfach vieles ausprobiert. Es war der klassische Weg von Versuch und Irrtum. Natürlich hat nicht alles funktioniert, aber einige Dinge sehr wohl. Ich finde es fahrlässig, auf bewährte Mittel aus der Natur zu verzichten, nur weil Pharmakonzern XY sagt, sein Mittel wirke besser, obwohl es dafür keinen Beweis gibt und die Praxis anders aussieht.

    Um ein krankes Kind mit homöopathischen Globuli zu versorgen, dürften ein paar Euro pro Monat genügen. Aber manche „alternativen“ Therapien verschlingen vierstellige Summen, gelegentlich sogar noch mehr. Woher nimmt Ihr Fonds die nötigen Mittel?

    Meine Frau und ich werden die finanzielle Erstausstattung des Fonds aus eigener Tasche vornehmen. Im vergangenen Jahr sind wir beide Vierzig geworden. Für die gemeinsame Geburtstagsfeier haben wir um Geldgeschenke gebeten. Am Abend der Feier haben wir unseren rund fünfzig Gästen unsere Idee eines Hilfsfonds vorgestellt und versprochen, dass von den Geldgeschenken jeder Euro Kindern in Not zugute kommen wird. So kamen immerhin 1.200 Euro zusammen. Zusätzlich hatten wir auf einen Schlag fünfzig Freunde und Verwandte mit im Boot. Das anschließende Feedback darauf war sehr positiv, viele haben uns ihre Unterstützung angeboten, sobald es losgeht. Wir hoffen, dass der eine oder andere zum Start des Fonds ebenfalls noch etwas beisteuert. Wir werden auch noch selbst etwas drauflegen. Mit dem dann vorhandenen Startkapital werden wir erst einmal klein beginnen und die ersten Hilfsprojekte für Kinder mit schweren Schicksalen starten. Alles andere wird sich finden. Je mehr und je effizienter wir helfen, desto einfacher dürfte es anschließend sein, weitere Hilfe, also auch Spenden zu gewinnen.

    Befürchten Sie nicht, dass der „Herzensfonds“ von Hilfegesuchen überschwemmt wird, sobald sich herumspricht, dass es ihn gibt?

    Das kann natürlich passieren, aber das Risiko müssen wir eingehen. Natürlich sind die Mittel des Fonds begrenzt. Ich selbst kann nur eine Starthilfe geben und dann beginnen, Kindern zu helfen. Danach hoffe ich, dass es genug Menschen gibt, die bereit sind, für diese gute Sache zu spenden, damit wir den Fonds immer wieder auffüllen und weiterhelfen können.

    Ihr Fonds hilft nur bei erwiesener Bedürftigkeit. Wie stellen Sie die denn fest?

    Ähnlich wie andere karitative Einrichtungen: mit einem Antragsformular, das Hilfesuchende ausfüllen. Dass ihre Angaben zutreffen, belegen sie uns durch Einkommens- und Vermögensnachweise.

    Die Kosten erfolgversprechender Behandlungen zu übernehmen, wäre eigentlich eine Sache von Krankenversicherungen. Wurmt es Sie nicht, mit eigenen Mitteln einzuspringen, bloß weil Kassen sich weigern, ihre Aufgabe zu erfüllen?

    Ja, das wurmt mich gewaltig. Ein einfaches Beispiel: Ich verstehe nicht, warum die Kassen Milliarden für Chemotherapien ausgeben, deren realer Nutzen sehr zweifelhaft ist, evidenzbasiert hin oder her. Und wer mit Onkologen privat spricht, stellt fest, dass acht von zehn sich selbst nicht mit der schulmedizinisch empfohlenen Standardtherapie behandeln lassen würden. Trotzdem wird hier von den Kassen fleißig bezahlt. Andererseits haben sie für eine Sauerstofftherapie, mit der schon ein Manfred von Ardenne vor Jahrzehnten phantastische Erfolge erzielt hat, keinen Cent übrig. Der Unterschied? Mit Chemotherapie lassen sich eben Milliarden verdienen, mit Sauerstoff nicht. Deshalb hat die Industrie kein Interesse an solchen natürlichen Therapien. Das ist ein dramatischer Fehler im System, denn es wird praktisch nur nach chemischen Mitteln geforscht, die man patentieren und vermarkten kann.

    Welche Vision verbinden Sie mit dem „Herzensfonds“? An welchem Punkt würden Sie irgendwann sagen: „Jetzt ist es gut so – das Ziel ist erreicht, auf das hin ich den Fonds eingerichtet habe“? Wann wären Sie zufrieden?

    Das kann ich heute noch nicht sagen. Alles was ich will ist, das Startkapital einzubringen und damit Gutes zu tun. Der Rest wird sich dann entwickeln. Es kann sein, dass wir zu wenige Menschen finden, die das Projekt unterstützen - dann ist es schneller zu Ende, als uns lieb ist. Aber dann haben wir immerhin etwas getan, das ist besser als nichts. Es kann auch passieren, dass wir im Laufe der Zeit immer mehr Menschen dafür gewinnen können, den Fonds mit ihren Spenden zu unterstützen. Das wäre eine schöne Situation, denn es gibt so viele Kinder, die unsere Hilfe brauchen, dafür wird wohl nie genug Geld im Fonds sein. Im Prinzip kann der Fonds also ewig weiterlaufen.
    Das ist meine Vision: etwas zu schaffen, was Kindern hilft, und das dauerhaft.

    Dass ein Finanzfachmann nebenbei karitativ tätig wird, kommt nicht alle Tage vor. Was veranlasst Sie dazu?

    Wie gesagt, das ist seit frühester Jugend ein Lebenstraum. Ich will das einfach tun. Das hat mich in all den Jahren angetrieben. Als ich Vierzig geworden bin, habe ich mir gesagt: Jetzt setze ich es um. Denn Lebensträume sollte man nicht zu weit in die Zukunft schieben, sonst werden sie niemals wahr.

    Was sagt Ihre Familie zu Ihrem Engagement?

    Meine Familie unterstützt mich, allerdings muss ich schauen, dass ich das zeitlich und organisatorisch alles unter einen Hut bekomme. Denn ich habe einen sehr intensiven Job und möchte natürlich auch meine Familie keinesfalls vernachlässigen. Eine große Herausforderung …

    Sie hätten diesen Fonds auf eigene Faust realisieren können, tun das aber unter dem Dach der Stiftung Auswege. Weshalb?

    Der eigentliche Plan war es, eine eigene Stiftung oder einen eigenen Verein auf die Beine zu stellen, der Kindern hilft, die durch schwere Krankheiten, Gewalt oder andere Katastrophen Hilfe benötigen. Ich habe dann ausführliche Recherchen zu rechtlichen, finanziellen und organisatorischen Aspekten der Gründung einer eigenen Stiftung angestellt und Gespräche mit Vorständen bestehender Stiftungen und Vereinen geführt. Nach reiflicher Überlegung haben wir das Vorhaben, eine eigene Stiftung aufzubauen, verworfen. Der administrative und finanzielle Aufwand, ehe das ganze Konstrukt steht, ist enorm hoch. Es würde Monate, wenn nicht Jahre dauern, ehe die Stiftung überhaupt arbeitsfähig wäre, und einige Tausender an Beratungshonoraren verschlingen, von der Zeit und den Nerven ganz zu schweigen. Auch benötigt man einen sechsstelligen Stiftungsbetrag, um das Ganze überhaupt genehmigt zu bekommen. Und dieser stattliche Betrag darf anschließend nicht genutzt, d. h. nicht für Hilfsprojekte für Kinder verwendet werden, sondern nur die Erträge aus dem Stiftungskapital und zusätzliche Spenden, die reinkommen. Das Kapital wäre also mehr oder weniger „tot“ und man könnte am Ende nicht das damit machen, was wir vorhaben, nämlich Kindern zu helfen.

    So fanden Sie schließlich zu „Auswege“?

    Ja. Nach mehreren Gesprächen mit Herrn Dr. Wiesendanger bin ich zu dem Schluss gekommen, dass es deutlich sinnvoller ist, mich hier mit einzubringen, statt das Rad noch einmal neu zu erfinden. Wir wollen kranken Kindern einfach möglichst pragmatisch und effizient helfen. Bei „Auswege“ ist alles bereits vorhanden, was wir brauchen, wir können praktisch sofort beginnen, ohne unsägliche Bürokratie und unnützen Aufwand. Mir war es von Anfang an wichtig, dass jeder Euro, der in den Fonds fließt, auch bei den Kindern ankommt. Durch die Zusammenarbeit mit der Stiftung Auswege erreiche ich genau das. Ich habe keine sinnlosen Nebenkosten. Meine Frau und ich arbeiten komplett ehrenamtlich. Dinge wie Fahrtkosten, Bürokosten etc. zahlen wir aus eigener Tasche. Jeder einzelne Euro, der dem Herzensfonds zukommt, soll ohne irgendeinen Abzug für die kranken Kinder verwendet werden. Das sagen wir jedem, der bei uns spendet, fest zu. Außerdem wird jeder, der uns sein Vertrauen und auch Geld anvertraut, in regelmäßigen Abständen genau erfahren, was mit seinem Geld passiert ist, damit jeder sehen kann, wie sinnvoll das war.

    Herr Hühler, herzlichen Dank für dieses aufschlussreiche Gespräch.
    Das Interview führte Dr. Harald Wiesendanger.

  • Presseecho

    Die Sächsische Zeitung stellte ihren Lesern den "Herzensfonds" im März 2022 vor - und ließ seinen Initiator Thomas Hühler in einem Interview ausführlich zu Wort kommen. Näheres hier.

  • So wirkungsvoll half der HERZENSFONDS

    „Von Herzen dankbar“ - So wirkungsvoll half der HERZENSFONDS

    „Das ist meine Vision: etwas zu schaffen, was kranken Kindern hilft“, hatte Thomas Hühler erklärt, als er, Finanzfachmann und zweifacher Vater, im Jahr 2016 den „Herzensfonds“ unter dem Dach der Stiftung Auswege einrichtete. In zahlreichen Fällen ist diese Vision inzwischen Wirklichkeit geworden, wie die folgende Auswahl belegt. Im Einzelnen hier

  • Ein Lehrstück für die "alternative" Medizin

    Wie es zum „Herzensfonds“ kam
    Ein Kommentar des Stiftungsvorsitzenden Dr. Harald Wiesendanger

    Die Entstehungsgeschichte des „Herzensfonds“ lehrt, wie leicht in der „Anderen“ Medizin zusammenfinden kann, was zusammengehört. Dazu bedarf es Pragmatismus, gesundheitspolitischen Bewusstseins – und kleinerer Egos.

    Unter den 150 eingegangenen Mails jenes Tages hätte ich ihn beinahe übersehen: jenen ungewöhnlichen Brief, in dem sich ein Finanzfachmann namens Thomas Hühler am 24. Juli 2015 an mich wandte. Über Google, so schrieb er mir, sei er auf meine Stiftung Auswege gestoßen. Gerne würde er mit mir einen Gesprächstermin vereinbaren, um mir ein besonderes Anliegen vorzustellen.

    Viele seiner persönlichen und beruflichen Ziele, so erklärte er mir, habe er in den vergangenen Jahren erreicht. Allerdings hege er noch „einen großen Traum, der nichts mit der Börse zu tun hat und der mich seit frühester Jugend begleitet. Ich möchte Menschen helfen, die unverschuldet in eine schwere Notlage geraten sind. Die Zeit ist nun reif dafür, dies umzusetzen.“ Dazu plane er gemeinsam mit seiner Frau, eine Stiftung zu gründen, die „ganz besonders Kindern helfen soll, die durch schwere Krankheiten Schlimmes durchmachen müssen. Wir haben selbst zwei Kinder, die glücklicherweise gesund sind. Und allein der Gedanke daran, was es für uns bedeutet hätte, wenn das nicht so wäre, ist unerträglich. Deshalb wollen wir speziell für Kinder etwas machen, die nicht so viel Glück hatten.“

    Es war die mit Abstand bewegendste Mail jenes Tages. Denn Thomas Hühler hatte nahezu wortwörtlich dieselben Motive geschildert, die mich zehn Jahre zuvor dazu bewegt hatten, die Stiftung Auswege ins Leben zu rufen. Natürlich war ich neugierig darauf, diesen Mann näher kennenzulernen – allerdings unter einem Vorbehalt, mit dem ich ihm noch am selben Tag antwortete: „Einen der größten Fehler, die tatkräftige Visionäre im ‚alternativen’ Gesundheitsbereich begehen, sehe ich darin, dass ‚jeder sein eigenes Ding machen’ will. Statt Synergien zu suchen und zu nutzen, bleiben sie Einzelkämpfer - nach der Devise: "Wozu vereint gewinnen, wenn getrennt verlieren viel spannender und lehrreicher ist". So ist die Komplementärmedizin bis heute ein Sammelsurium von mehr oder minder wertvollen Initiativen, Organisationen und Hilfsangeboten geblieben, mit wenig bis gar keinem Austausch - geschweige denn Kooperation - untereinander, und aus diesem frustrierenden Nebeneinander kann unmöglich ein starkes Gegengewicht gegen die mächtigen Institutionen der Schulmedizin erwachsen. Hätte es vor einem Jahrzehnt bereits eine Einrichtung wie ‚Auswege’ gegeben, so hätte ich mir die (reichlich schweißtreibende) Mühe erspart, vom Punkt Null eine eigene Stiftung aufzubauen, sondern nach Wegen gesucht, mich dort einzubringen, damit Gutes noch besser wird. Wenn Sie Möglichkeiten sehen, dass wir in diesem Sinne zusammenkommen, können wir uns gerne zu einem ausführlichen Gespräch treffen - mindestens einem.“

    Es wurden zwei, und auf Anhieb führten sie nicht nur zu einem vertrauensvollen, intensiven Austausch, sondern mündeten rasch in ein gemeinsames Projekt: den „Herzensfonds“ unter Thomas Hühlers Leitung – innerhalb der Stiftung Auswege. Ich bin stolz darauf, ihn für diese Zusammenarbeit gewonnen zu haben, freue mich auf unser künftiges Miteinander und bin zuversichtlich, dass wir zusammen das Leid vieler schwerkranker Kinder und ihrer mitbetroffenen Familien lindern können. Wieviel besser wäre es um die „Andere“ Medizin bestellt, wenn Gleichgesinnte so verfahren würden wie wir: gemeinsame Sache zu machen, statt ihren Egos mit unergiebigen Bemühungen zu schmeicheln, neben- und gegeneinander das Rad ein zweites Mal zu erfinden?

  • Kranke Kinder in der Armutsfalle

    Auch in gesundheitlicher Hinsicht leiden Kinder aus armen Verhältnissen mehr als andere, und das in doppelter Hinsicht: Sie erkranken häufiger an Leib und Seele – und haben geringere Chancen, bestmöglich medizinisch versorgt zu werden. Unkonventionelle Heilweisen kommen ihnen kaum je zugute: Krankenkassen verweigern die Kostenübernahme, aus eigener Tasche können Eltern sie sich nicht leisten.

    Erschütternd, beschämend: 16 Prozent aller Kinder hierzulande, knapp drei Millionen, leben in Armut, schätzt das Kinderhilfswerk UNICEF in seinem Bericht „Zur Lage der Kinder in Deutschland 2010“. Mehr als doppelt so hoch, 38 Prozent, ist die Quote bei Kindern von Alleinerziehenden, der stärksten "Armutsrisikogruppe". Jeder Fünfte, dem es im reichen Deutschland am Nötigsten fehlt, ist jünger als 16 Jahre.

    Wie eng soziale Schicht und kindliche Erkrankungen zusammenhängen, belegen inzwischen zahlreiche Studien aus dem In- und Ausland. Unterschichtkinder sind schlechter ernährt, verletzen sich häufiger, haben mehr Infektionskrankheiten als ihre Altersgenossen in wohlhabenden Familien, bestätigte 2010 eine Übersichtsarbeit eines internationalen Autorenteams.

    Eine Untersuchung zur Beziehung zwischen sozialer Lage und Gesundheitszustand bei Kindern und Jugendlichen, die Prof. Dr. Klaus Hurrelmann und Dr. Andreas Klocke im Auftrag der Weltgesundheitsorganisation (WHO) an der Gesundheitswissenschaftlichen Fakultät der Universität Bielefeld durchgeführt haben, kommt zu dem Ergebnis, dass sich der Gesundheitszustand, das Wohlbefinden sowie die psychische Gesundheit von Kindern, die in Armut leben, in erschreckendem Maße verschlechtern. Die Wissenschaftler fassen zusammen: "Schon für Kinder gilt die Formel: Armut macht körperlich und seelisch krank."

    Als sozial benachteiligt gelten Kinder von Einwanderern, Arbeitslosen, Sozialhilfeempfängern, kinderreichen Familien und Alleinerziehenden; vier von zehn Bundesbürgern, die von Einkommensarmut betroffen sind, kümmern sich ohne Partner um Erziehung und Wohlergehen ihrer Kinder. Beengter Wohnraum und schlechte Ernährung, psychische Instabilität, Alkoholsucht oder Gewaltbereitschaft der Eltern, Ausschluss von gesellschaftlichen Aktivitäten durch fehlendes Geld: das sind häufige Belastungen sozial benachteiligter Kinder. Hinzu kommt häufig ein Mangel an Gesundheitswissen und Fürsorge. In unseren „Sommercamps“ begegnen uns solche Fälle immer wieder, und sie machen uns betroffen.

    Gleichzeitig können sich sozial Benachteiligte die Leistungen des Versorgungssystems oft nur schwer erschließen. Von unkonventionellen Behandlungsweisen, für welche Krankenkassen nicht aufkommen, sind sie weitgehend ausgeschlossen – die sogenannte „Alternativmedizin“ ist insofern das Privileg derer, die sie sich leisten können.

    Im Rahmen einer europaweit einzigartigen, noch andauernden Langzeitstudie zur Gesundheit von Kindern und Jugendlichen in Deutschland (KIGGS) untersuchte das Robert Koch-Institut (RKI) zwischen 2003 und 2006 rund 17.000 unter 18-jährige. Armut sei das größte Gesundheitsrisiko für Kinder, fasst die Leiterin der Abteilung Epidemiologie und Gesundheitsberichterstattung des RKI, Bärbel-Maria Kurth, die Ergebnisse zusammen. Bei Kindern aus sozial schwachen Familien zeigen sich demnach häufiger Essstörungen und Übergewicht. Jedes Vierte ist psychisch auffällig. Entwicklungsstörungen, Depressionen, Kopfschmerzen und psychosomatische Beschwerden wie Bauchweh unklarer Ursache betreffen Kinder aus sozial schwachen Familien überdurchschnittlich häufig. Obwohl sie häufiger erkranken, erhalten sie seltener Arzneimittel als Mittel- und Oberschichtkinder. Die Kosten für Medikamente, die nicht vom Arzt verordnet werden, könnten hierbei eine Rolle spielen: Rund acht Euro pro Monat sieht der Hartz-IV-Regelsatz für die "Gesundheitspflege" eines Kindes vor.

    Falls Sie unsere Arbeit für schwerkranke Kinder aus armen Verhältnissen finanziell unterstützen möchten, bitten wir Sie um eine Spende hier. (HW)

 

Kontakt:

Stiftung Auswege / Herzensfonds
Dornbusch 3
69257 Wiesenbach
Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein.
Tel. 03 43 27 - 6 65 61 (Thomas Hühler)

 

Wie können Sie Unterstützung beantragen?
Zum Antragsformular hier.

Wie können Sie den „Herzensfonds“ unterstützen?
Zum Spendenkonto hier.

Hilfesuchende

  • Anreisser: Meine Bewunderung und Dankbarkeit dafür, dass es Sie und Ihre Stiftung gibt!
  • Überschrift H2: Eine Auswahl von Berichten
  • Ordnung: uu-02

"Meine Bewunderung und Dankbarkeit dafür, dass es Sie und Ihre Stiftung gibt!"

Dr. Sigrid N.

 

"Ich werde hier im Hause auf Ihre wichtige und sympathische Stiftung hinweisen."

Carl und Veronica Carstens-Stiftung, Dr. Henning Albrecht (Geschäftsführer)

 

Die Stiftung AUSWEGE hat meiner Familie und mir sehr geholfen. Diese Unterstützung ist mit Geld nicht aufzuwiegen. Insofern lese ich Ihre Informationen und verfolge Ihre Aktionen mit großem Interesse.

Torsten S., Berlin (nachdem sich die Stiftung AUSWEGE bei ihm für eine 500-Euro-Spende bedankt hatte).

 

"Ganz herzlichen Dank für dieses ermutigende Projekt und den großen Pioniergeist, der dahintersteht."

Elisabeth S.

 

"Ich danke Ihnen für Ihr Tun, Ihre Mühe."

Bettina G., Leipzig

 

"Herzlichen Dank für Ihre Info und allen Segen für Ihre Stiftung. Ich freue mich für unsere Kinder."

Susanne K.

 

"Wir bedanken uns für Ihre Hilfe und Mühe und wünschen der Stiftung weiterhin viel Erfolg.Gott segne Sie."

Heinrich B. (aus Portugal)

 

Erlauben Sie uns, Ihnen unsere große Anerkennung auszudrücken für die von Ihnen ins Leben gerufene Organisation. Besonders beeindruckt sind wir von den hohen ethischen Richtlinien, welche Sie ihr zu Grunde gelegt haben. Klaus Johann Steinruck, Nürnberg, PHALM (Positives HIV & AIDS LIFE Management)Ich habe mir gerade Ihre Website angesehen und bin sehr berührt, was Sie damit ins Leben gerufen haben. Ich bin an dieser Initiative sehr interessiert.

Bettina Halifax, The Journey Team Deutschland (Brandon Bays)

 

Als ich in der Zeitschrift "Natur & Heilen" über Ihre Stiftung und Ihr Sommercamp 2008 auf Burg Steineck las, musste ich weinen – weil ich nicht glauben konnte, dass es so etwas wirklich gibt: Hilfe für Kinder, die schon aufgegeben sind, und für ihre Eltern, die nicht aufgeben dürfen und doch oft am Ende ihrer Kräfte sind.

Johanna B., Berlin

 

Danke, dass Sie gibt.

Silvia B.

 

Ich bin total begeistert von Ihrer Stiftung AUSWEGE - sobald meine kleinen Kinder, 5 Monate und 21 Monate, ein wenig älter sind, würde es mir eine große Freude bereiten, für Sie eine Veranstaltung hier in Österreich zu organisieren. Vielleicht schaffen wir es später einmal, hier auch etwas in der Art auf die Beine zu stellen. Es berührt mich, dass Ihr so eine Stiftung ins Leben gerufen habt; auch mir persönlich liegen Kinder sehr am Herzen. Ich selbst heile und habe auch bei Kindern immer großen Zuspruch erhalten. Alles Liebe und weiterhin alles Gute! Schön, dass es solche wunderbaren Menschen wie Sie und Ihr Team gibt! Danke!

Karin A., Vasoldsberg (Österreich)

 

Ich bin begeistert, dass so etwas Phantastisches wie die Stiftung AUSWEGE und dieser Abend in unserer ländlichen Region möglich sind.

H.R., Deutsches Rotes Kreuz/DRK, Eberbach

Kuratorium

  • Anreisser: Das Kuratorium (Stiftungsrat) berät, unterstützt und überwacht den Vorstand und die Geschäftsführung als unabhängiges Kontrollorgan.
  • Überschrift H2: Das unabhängige Kontrollorgan

Das Kuratorium (Aufsichtsrat) berät, unterstützt und überwacht den Vorstand und die Geschäftsführung als unabhängiges Kontrollorgan im Rahmen des Stiftungsgesetzes und der Stiftungssatzung.

Medien

  • Anreisser: Die Stiftung AUSWEGE hat sich zum Ziel gesetzt, Geistiges Heilen für 'unheilbare' Kinder anzubieten. In der Tat lassen sich bisherige Erfolge sehen.
  • Überschrift H2: Eine Auswahl von Presseberichten
  • Ordnung: uu-01

Redaktion FOCUS (November 2006):

"Ein sehr interessanter Ansatz."

"Glückspost" (Nr. 45/2006):

"Die Stiftung 'Auswege' hat sich zum Ziel gesetzt, Geistiges Heilen für 'unheilbare' Kinder anzubieten. In der Tat lassen sich bisherige Erfolge sehen."

Zeitschrift "Natürlich gesund" (8/06):

"Mit komplementärer Medizin, Geistheilung und intensiver Zuwendung z.B. in 'Sommercamps' mit Heilern, Ärzten und Psychologen sollen (austherapierten Kindern) neue Chancen für ein stabiles, gesundes Leben ermöglicht werden. Eine Hoffnung für Kinder, die von der traditionellen Medizin bereits aufgegeben worden sind."

Rainer Holbe, Journalist, TV-Moderator ("Starparade"/ZDF, "Unglaubliche Geschichten"/RTL, "Phantastische Phänomene"/SAT 1 u.v.a.), Buchautor:

"Ich will Ihnen sagen, wie sehr mir Ihr Engagement imponiert. - In einer kalten und rauen Welt ist die Beziehung zwischen uns Erwachsenen und einem Kind vielleicht die wahrhaftigste, natürlichste, spontanste und kostbarste Liebe, die es gibt. Kinder sind eine Antwort auf die existentiellen Fragen: Was ist Leben? Wie entsteht es? Warum bin ich auf der Welt? Ich bin davon überzeugt, dass jede Art von Liebkosung auch so etwas wie eine geistige Heilung enthält. Diese Zuwendungen legen auch in scheinbar 'unheilbaren' Kindern das Fundament für ein Leben zu seelischer und körperlicher Gesundheit."

Zeitschrift "ProvoKant – Denkanstöße zu Alternativen für Gesundheit und Gesellschaft", Chefred. Dr. Günter Baumgart:

"Ich finde Ihre Darlegungen ausgesprochen seriös, informativ und interessant. Dabei widerspiegeln sie auch ein großes Maß an Zurückhaltung, die bei dieser Problematik bei weitem nicht immer an den Tag gelegt wird."

Partner

  • Anreisser: Der Unternehmer, Personal Coach und Yogalehrer Steffen Lohrer, Mitglied unseres Wissenschaftlichen Beirats und langjähriger „Auswege“-Kuratoriumsvorsitzender, rief Ende 2012 eine Stiftung für ganzheitliche Medizin ins Leben.
  • Überschrift H2: Zur Förderung ganzheitlicher Medizin

AUSWEGE-Beiratsmitglied Steffen Lohrer gründete eigene Stiftung

Der Unternehmer, Personal Coach und Yogalehrer Steffen Lohrer, Mitglied unseres Wissenschaftlichen Beirats und langjähriger „AUSWEGE“-Kuratoriumsvorsitzender, rief Ende 2012 eine Stiftung für ganzheitliche Medizin ins Leben. Ebenso wie „AUSWEGE“ setzt sie sich für komplementäre Heilweisen ein, mit nahezu identischer Satzung. Allerdings ist sie nicht operativ tätig; ihr Ziel ist es, Einrichtungen, Projekte und Initiativen wie „Auswege“ finanziell zu unterstützen und dafür notwendige Mittel zu beschaffen.

Ihre Vorgeschichte reicht ein Jahrzehnt zurück, sie entstand im Laufe von Steffen Lohrers Tätigkeit für Steinbeis Mergers & Acquisitions, seinem Beratungsunternehmen für Unternehmenszukäufe und -verkäufe.

„Seit 2004 hatten wir mit Steinbeis M&A die Philosophie, dass wir bei erfolgreichem Abschluss eines Projektes mit bis zu 10 Prozent der Erträge aus Dankbarkeit andere Menschen unterstützen, die leider nicht auf der Sonnenseite des Lebens stehen. In der Zwischenzeit konnten wir einer Vielzahl von Menschen helfen, was uns immer auch sehr berührt hat. Hierunter fallen z.B. Schlafsäcke für die Obdachlosen Heidelbergs, Finanzielle Hilfe für den Bau eines Kindergartens für behinderte Kinder in Mannheim, Unterstützung für den Neubau von Krankenhäusern und Schulen in Indien, besondere Patenschaften in Benin, Indien und Brasilien, Gründung zweier Trust-Banken für Mikrofinanzkredite in Ghana, Ausrichtung eines Kongresses für ganzheitliche Medizin, Hilfe für chronisch kranke Kinder durch alternative Heilverfahren etc. Da wir gerade im letzten Fall durch mehrere Sommercamps mit chronisch schwer kranken Kindern unglaubliche Fortschritte (sogar bis zu einer Komplettheilung bei Epilepsie) machten, habe ich mich entschieden, die Steffen Lohrer Stiftung für ganzheitliche Medizin zu gründen und mit genügend Grundkapital auszustatten. Vielen Menschen kann erfahrungsgemäß durch solche komplementären, sog. „alternativen“ Therapieformen (Homöopathie, Energetisches Heilen, Akupunktur etc.) geholfen werden, worauf meine eigene Erfahrung, ermutigende Erfahrungsberichte von vielen anderen Therapeuten, Ärzten und Betroffenen und wissenschaftliche Studien inzwischen ebenfalls hinweisen. Doch häufig fehlt es den Betroffenen und ihren Angehörigen an den nötigen Informationen, qualitativ guten Kontakten und finanziellen Mitteln, diese Chance wahrzunehmen. Es steht zudem nur wenig Geld für umfassende, wissenschaftliche Studien zur Verfügung. Immer mehr Menschen leben zudem ein sehr stressiges Leben und die Burn-Out Raten steigen enorm an. Durch bewusstes Leben, Anwendung von Entspannungstechniken und der Auseinandersetzung mit der eigenen Persönlichkeit können die Stressfaktoren, die die Ursache vieler Krankheiten sind, neutralisiert werden. Das persönliche, innere Wachstum und die positive Bewusstseinsentwicklung tragen zu einer nachhaltigen Gesundheit bei. Die Stiftung soll in allen oben genannten Fällen Unterstützung bieten. Ich stehe persönlich dafür ein, dass die Gelder der Stiftung zu 100% bei den Bedürftigen ankommen. Es kann in verschiedene Projekte investiert werden, die die Kriterien unserer Stiftung treffen. Vor allem möchte ich weitere Sommercamps unterstützen, um noch mehr kranke Kinder glücklich zu machen.“

”Unglaubliche Fortschritte durch alternative Heilverfahren” - so betitelte die Rhein-Neckar-Zeitung (Nr. 254, 2.11.2013, S.11) einen längeren Beitrag über Steffen Lohrer, anlässlich der Gründung seiner Stiftung. Nachzulesen hier.

Nähere Informationen / Kontakt

Steffen Lohrer Stiftung für ganzheitliche Medizin
– Vorstand –
Albert-Ueberle-Str. 34
D-69120 Heidelberg

www.steffen-lohrer-stiftung.de
E-Mail Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein.

Reines und vitales Wasser

  • Anreisser: Wer auf reines, vitales und gesundheitlich unbedenkliches Trinkwasser Wert legt, sollte sich einen hochwertigen Filter zulegen. Aus Erfahrung empfiehlt die Stiftung Auswege Anlagen, die das technische Prinzip der Umkehr-Osmose nutzen.
  • Überschrift H2: Wasser ist unersetzlich, das Lebenselixier schlechthin
Wer auf reines, vitales und gesundheitlich unbedenkliches Trinkwasser Wert legt, sollte sich einen hochwertigen Filter zulegen. Aus Erfahrung empfiehlt die Stiftung Auswege Anlagen, die das technische Prinzip der Umkehr-Osmose nutzen: Die besten Geräte entfernen zuverlässig über 99 Prozent aller Schadstoffe.

Wasser ist unersetzlich, das Lebenselixier schlechthin. Ohne es hätte auf unserem Planeten keine biologische Evolution stattfinden können. Unser Körper besteht zu 70 Prozent daraus, Gehirn und Blut sogar zu 80 Prozent. Rund zwei Liter benötigen wir täglich davon. Bekämen wir keines, so wären wir binnen weniger Tage tot.

Aber nicht nur Flüssigkeitsmangel, auch verunreinigtes Trinkwasser kann uns krank machen – und auf die Dauer umbringen. Wie vermeiden wir Schadstoffbelastungen, wenn wir unseren Durst stillen?

Die billigsten Optionen – Regenwasser auffangen, Quellen anzapfen – sind den meisten von uns zu aufwändig und riskant. Lieber kaufen wir unser Trinkwasser. Aber verdienen die Anbieter unser Vertrauen?

Wie „rein“ ist Flaschenwasser?

Wer im Supermarkt in Einkaufswägen, in Restaurants auf die Nachbartische guckt, dem wird klar: Deutsche stehen auf „natürliches“, trinkfertig abgefülltes Mineralwasser. Seit langem ist es das mit Abstand beliebteste alkoholfreie Kaltgetränk. 148 Liter konsumierte jeder Bundesbürger im Jahre 2016. Knapp 200 deutsche Mineralbrunnen bieten über 500 verschiedene Mineralwässer und 35 „Heilwässer“ an, pro Jahr verdienen sie 3,4 Milliarden Euro an 11,3 Millionen verkauften Litern. Einen gewaltigen Marketingaufwand betreiben sie dafür, damit auch dem letzten Konsumenten die froher Botschaft ins Hirn sickert: Flaschenwasser ist „pure Natur“, von „reinster“ Qualität, abgezapft aus besten Quellen in unberührter Landschaft.

Drei von vier Flaschen, die wir den Herstellern abkaufen, bestehen nicht mehr aus Glas, sondern bequemerweise aus Plastik, vornehmlich PET. Wie praktisch, wie bequem, es erleichtert uns das Tragen, und zu Bruch geht es nie. Aus den Plastikhüllen lösen sich jedoch hochgiftige Chemikalien, insbesondere Bisphenol A (BPA), neben Acetaldehyden, Weichmachern wie DEHP, das strukturähnliche DEHF (Diethyhexylfumarat) und Phthalate. Dieses „Auslaugen“ geschieht zeit- und wärmeabhängig: Je länger sich eine Flüssigkeit in der Kunststoffverpackung befindet, desto mehr geht in sie über. Die austretende Menge steigt mit der Temperatur.

Wer so eine Brühe bedenkenlos zu sich nimmt, kennt den Forschungsstand nicht

In neun von zehn Urinproben, die 190 Männer mit Fruchtbarkeitsproblemen ablieferten, fand sich BPA; bei jenen, die besonders hohe BPA-Konzentrationen aufwiesen, ließen sich unter anderem eine um 23 Prozent geringere Samenkonzentration sowie rund 10 Prozent mehr DNA-Schäden feststellen. Neue Studien deuten auf Zusammenhänge zwischen einem erhöhten BPA-Spiegel im Blut und Diabetes, Herz-Kreislaufproblemen, fehlender Libido und Fettleibigkeit hin. Darüber hinaus steht Bisphenol im Verdacht, die Bildung von Zahnschmelz zu stören. Es fördert die Entwicklung von Tumoren. Zudem entfaltet Bisphenol hormonähnliche Wirkungen: Bei Versuchstieren stört es die Sexual- und Hirnentwicklung. Männliche Mäuse zeigten nach Bisphenol-A-Gaben weibliche Verhaltensweisen, woraufhin Artgenossinnen sie mieden.

Viele Verbraucher lassen sich von der Werbung für „Bisphenol-A-freie“ Kunststoffflaschen beeindrucken. In dem neuartigen Ersatzmaterial Tritan fand ein amerikanisches Forscherteam allerdings ebenfalls östrogenartige Substanzen. Was sie langfristig in uns anrichten, weiß bisher niemand.

Also sollten wir unser Mineralwasser vorsichtshalber aus altmodischen Glasflaschen trinken? Toxikologen der Goethe-Universität Frankfurt fanden in allen 18 untersuchten Mineralwässern hormonähnliche Substanzen – auch in Glasbehältern, wenngleich seltener und niedriger konzentriert als in Plastikflaschen. Darüber hinaus stellte die Stiftung Warentest in Flaschenwasser Pestizidrückstände fest. Auch zu hohe Bor- und Uranwerte sowie Spülmittelreste kamen bei Stichproben zum Vorschein.

Warum schleppen wir unser Mineralwasser überhaupt von irgendwoher mühsam nach Hause, anstatt es viel bequemer und billiger einfach aus dem heimischen Wasserhahn abzuzapfen? Im Hinblick auf den Umweltschutz ist abgefülltes H2O aus dem Supermarkt hirnrissig: Die Transporte von Fabriken zum Einzelhandel, von Verkaufsstellen zu Haushalten kosten viel Energie; das Flaschenreinigen verbraucht Wasser; übliche Plastikflaschen werden bloß einmal benutzt; ihr Material ist biologisch nicht abbaubar.

Wer auf Flaschenwasser verzichtet, gibt nebenbei ein angebrachtes wirtschaftspolitisches Statement ab; er macht Branchenmultis wie Nestlé, Coca-Cola und Pepsi einen Strich durch die Rechnung, die Milliardengewinne einsacken, indem sie rund um den Globus örtliche Quellen und Grundwasserreservoirs anzapfen, Einheimische damit ihrer Lebensgrundlage berauben – und das abgezapfte Nass dann mit tausendfachem Profit weiterverhökern.

Im übrigen überprüfen staatliche Stellen die angebliche „Reinheit“ von Flaschenwasser allenfalls stichprobenartig, während die Qualität von Leitungswasser zumindest in der Bundesrepublik laufend überwacht wird. Bis zu mehrere Male pro Tag wird es auf über 40 verschiedene Chemikalien getestet, die hochtechnisierte Kläranlagen weitgehend herausfiltern. Insofern gilt deutsches Leitungswasser zurecht als „das am intensivsten kontrollierte Lebensmittel“, wie das Umweltbundesamt versichert.

Aber ist es deswegen „zum Verzehr uneingeschränkt geeignet“, wie uns die Online-Enzyklopädie Wikipedia weismachen will?

Bedenkliches Leitungswasser

Seit langem bemängeln Experten, dass die deutsche Trinkwasserverordnung die Grenzwerte für „unbedenkliche“ Schadstoffkonzentration viel zu hoch ansetzt; damit verharmlost sie festgestellte Verunreinigungen durch Arsen, Cadmium, Chlorid, Eisen, Nitrat, Phosphat, Uran und Zink. Und sie übergeht viele weitere Stoffe, auf die Leitungswasser erst gar nicht untersucht wird: von Bakterien und Keimen über Pestizide und Desinfektionsmittel, Medikamentenrückstände – etwa Röntgenkontrastmittel, Blutdrucksenker, Antibiotika, Sexualhormone aus Anti-Baby-Pillen – bis zu Mikroplastik.

Einwandfreies, bedenkenlos trinkbares Wasser müssen unsere Wasserwerke obendrein nur bis zum Hausanschluss liefern. Von dort bis zum Hahn kann es aber durch veraltete Rohre und kaputte Dichtungen fließen, aus denen sich Schwermetalle wie Blei und Kupfer lösen, neben weiteren gefährlichen Substanzen.

An einem Wasserfilter führt nichts vorbei

Einfache Tischfilter bestehen aus einer Wasserkanne, in die eine Filterkartusche eingesetzt wird. Eingefülltes Wasser tropft durch den Filter in einen Vorratsbehälter. Im Filter stecken hauptsächlich zwei Bestandteile: Kunststoffharz entzieht dem Wasser mittels Ionenaustausch die kalkbildenden Mineralien Kalzium und Magnesium und ersetzt sie durch Natrium; das Wasser wird dadurch weicher, der pH-Wert zum sauren Bereich hin gesenkt. Loses Aktivkohlegranulat soll Chlor und organische Verunreinigungen binden, wodurch das Trinkwasser neutraler schmeckt und riecht. Solche Kannenfilter sind schon ab 20 Euro zu haben – aber diese Investition ist eher rausgeschmissenes Geld, wie die Stiftung Warentest befand, nachdem sie im April 2015 neun derartige Produkte prüfte. Zwar verbessern sie Geschmack und Geruch, verringern den Kalkgehalt, zumindest teilweise filtern sie Schwermetalle wie Blei und Kupfer heraus. Wird die Kanne aber nicht ständig im Kühlschrank gelagert, das Wasser nicht täglich gewechselt, die Filterkartusche nicht regelmäßig ausgetauscht, so verwandelt sich das Gerät rasch in eine Keimschleuder. Aus der Aktivkohle tritt das häufig beigegebene Silber in das gefilterte Wasser aus. Chemikalien, Keime und Bakterien verbleiben im Filtrat.

„Gut“ filterte, im Test keine einzige Kanne. Die beste schaffte die Note 3,2, vier funktionierten „ausreichend“, „zwei“ sogar nur mangelhaft, darunter die teuerste mit 185 Euro.

Aber warum beschränkten sich die Warentester auf so simple Vorrichtungen? Hochwertige Filtersysteme verhalten sich zum Kannenfilter wie das Dreirad zum Mercedes. Dabei setzen Hersteller auf unterschiedliche Verfahren:

  • Anstelle von loser Aktivkohle kommt ein fester, äußerst feinporiger Carbonblock zum Einsatz. Er wird nicht bloß umspült, sondern mittels Wasserdruck durchdrungen - das steigert die Filterleistung enorm. Nachteile: Solche Geräte müssen regelmäßig gewartet, die Filtereinsätze spätestens alle sechs Monate ausgetauscht werden.
  • Dampfdestillierer erhitzen das Wasser. Die H2O-Moleküle verdampfen, ein Vorratsbehälter fängt das Kondensat auf. Andere Inhaltsstoffe bleiben zurück. Nachteile: Solche Geräte verbrauchen viel Energie, der Reinigungsaufwand ist hoch.

Aus Erfahrung empfiehlt die Stiftung Auswege Filteranlagen,
die auf dem Prinzip der Umkehr-Osmose beruhen.

Ihr Herzstück ist eine halbdurchlässige Filter-Membran, welche lediglich die winzigen H2O-Moleküle passieren lässt. Die Porengröße liegt dazu unter 0,0001 Mikrometer. (Ein Mikrometer µm entspricht einem Tausendstel Millimeter.) Das sorgt für eine phänomenale Filterleistung: Bakterien und Viren, Schwermetalle, Pestizide, Lösungsmittel und Nitrate, Arzneimittelrückstände, Mikroplastik und jegliche sonstige Verunreinigung fangen solche Geräte zuverlässig auf.

Allerdings fängt die Membran auch wertvolle Mineralien wie Kalzium, Magnesium und Natrium ab; das beeinträchtigt nicht nur den Wassergeschmack, sondern auch den biologischen Wert. In einem zweiten Schritt „remineralisieren“ deshalb die meisten Geräte das Filtrat, d.h. fügen ihm die entzogenen Mineralstoffe wieder hinzu.

Darüber hinaus bringen hochwertige Filteranlagen buchstäblich Bewegung ins Leitungswasser, das oft abgestanden ist: Sie „verwirbeln“ es, teils in speziellen Wirbelkammern, teils mittels dicht übereinanderliegender Kaskadenschichten. Das soll die innere Wasserstruktur entdichten und auflockern. Wie in einem natürlich fließenden Bach verkleinern sich die Cluster der Wassermoleküle an den Außenflächen der Mikrowirbel. Zusätzlich vergrößert sich die innere Oberfläche des Wassers, wodurch es lösungsfähiger und vitaler wird. Versuchspersonen, die in Blindtests solches Wasser erhalten, beschreiben es als besonders frisch und weich.

Um das Nass aus der Leitung natürlichem Quellwasser noch weiter anzunähern, entscheiden sich viele Gesundheitsbewusste für Anlagen, die es „energetisieren“: mit starken Magneten, mit glasklaren Bergkristallen, mit Lichtstrahlern oder mit „aktivierter“ Mineralerde, besonders reinem, unbehandeltem Siliziumoxid.

Die Grenze zwischen bahnbrechender Innovation und esoterischem Spleen ist dabei für Laien alles andere als leicht zu ziehen. Gesundheitsbewussten legt die Stiftung Auswege ans Herz, vor dreister Geschäftemacherei auf der Hut zu sein. Schon vor Jahrhunderten drehten fahrende Händler ihrem gutgläubigen Publikum zu Mondpreisen allerlei wundervoll heilsame bis heilige Wässerchen an. Die Esoterikwelle hat einen neuen Hype um besonders „natürliches“, „lebendiges“ Wasser ausgelöst, an dem sich viele dubiose Anbieter eine goldene Nase verdienen – sei es mit „Energie-Flachmännern“, mit Rührstäben aus Edelstahl, mit teurem „Energetisieren“ per Handauflegen und beschrifteten Zettelchen, oder mit Gerätschaften, die sie angeblich an einem geheimgehaltenen Ort in einem zwölf Meter hohen Turm „vitalisieren“. Mangels wissenschaftlich anerkannter Messverfahren, die behauptete Veränderungen objektiv belegen, sollten Interessenten zumindest die subjektive Probe aufs Exempel machen, ehe sie drei- bis vierstellige Beträge ausgeben: Wie schmeckt das aufbereitete Wasser, damit gebrühter Tee? Wie wirkt es sich körperlich aus? Wachsen und blühen Pflanzen besser, die mit ihm gegossen werden? Bevorzugen Haustiere es gegenüber gewöhnlichem Leitungs- und Tafelwasser?

Ein Umkehrosmose-Filter ist seit vielen Jahren in der „Auswege“-Geschäftsstelle im Einsatz, wie auch im Haushalt der Leiterin Katrin Lindenmayr. „Wir sind hochzufrieden damit“, erklärt sie.

Woher beziehen?

Die Stiftung Auswege empfiehlt hochwertige Filteranlagen der Firma Aquasafe, die über 25 Jahre Erfahrung mit effektiver Wasseraufbereitung nach dem Prinzip der Umkehrosmose sowie Wasserbelebung vorweisen kann. Nach unserer Einschätzung bieten ihre Produkte ein ausgezeichnetes Preis-/Leistungsverhältnis nach individuellem Bedarf. Zusätzlich punktet Aquasafe mit einem flächendeckenden Einbau- und Wartungsservice in ganz Deutschland. Eine Hotline bietet freundliche und kompetente Ansprechpartner.

 

Wenn Sie bei Ihrer Online-Bestellung bei Aquasafe den Gutscheincode WASSERWEG angeben, sparen Sie 10 % auf die Filteranlage Ihrer Wahl.

Screening-Team

  • Anreisser: Möchten Sie in unserem Auftrag Heilerpraxen in Ihrer Nähe besuchen, um sich dort einen persönlichen Eindruck zu verschaffen?
  • Überschrift H2: Therapeuten unter die Lupe nehmen
  • Ordnung: mit-03

Wer unserem Therapeuten-Netzwerk angehören will, muss mit einem „Screening“ einverstanden sein – einem wichtigen Element unseres Auswahlverfahrens: Beauftragte der Stiftung Auswege/IVH verschaffen sich vor Ort, in Praxen, einen persönlichen Eindruck – zunächst in verdeckter Recherche, angemeldet als Hilfesuchender, danach im offenen Gespräch mit den Besuchten. Näheres dazu hier

Möchten Sie bei diesem „Screening“ mithelfen?

Dann wenden Sie sich bitte an die

Stiftung AUSWEGE / Geschäftsstelle
Katrin Lindenmayr
Dornbusch 3
69257 Wiesenbach

  • Tel. 0 62 23 - 48 60 728
  • E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein.

Therapeuten Netzwerk IVH

  • Anreisser: Die Stiftung AUSWEGE arbeitet mit der "Internationalen Vermittlungsstelle für herausragende Heiler" (IVH) zusammen, die sich bemüht, die Spreu vom Weizen zu trennen.
  • Überschrift H2: Heilen – Wer kann es wirklich?

Wir empfehlen

Ärzte, Psychotherapeuten, Heilpraktiker und andere Therapeuten, die mit unkonventionellen Heilweisen nachweislich gerade bei chronischen, vermeintlich behandlungsresistenten Leiden außergewöhnliche Erfolge erzielen ("Partner-Praxen"). Wir erwarten von ihnen unter anderem mindestens drei Jahre Praxiserfahrung, Belege von Therapieerfolgen durch Fallberichte, Veröffentlichungen u.a. sowie das Einverständnis mit einem "Screening".

Dabei arbeitet die Stiftung AUSWEGE mit der "Internationalen Vermittlungsstelle für Heilkundige" (IVH) (https://ivh.stiftung-auswege.de/) zusammen, die sich bemüht, die Spreu vom Weizen zu trennen.

Anhand einer Vielzahl von Kriterien filtert die IVH Therapeuten heraus, die Vertrauen verdienen - mit einem Schwerpunkt auf Europa, insbesondere dem deutschsprachigen Raum.

Welche Erfahrungen Patienten im Allgemeinen mit IVH-Therapeuten machen, schildert der Artikel "Hilfesuchende loben IVH-Heiler/innen", den Sie hier als PDF downloaden können.

Besonders strenge Maßstäbe legen wir bei sogenannten „Heilern“ an

Denn mit der Esoterikwelle hat sich die Zahl sogenannter "Geistheiler" in der westlichen Welt vervielfacht. Damit einher ging allerdings ein bestürzender Qualitätsverfall. Inzwischen überwiegen aufrichtig bemühte Dilettanten: unerfahrene, mäßig begabte, sich selbst unterschätzende Möchtegerns, die mit überzogenen Erfolgsversprechen, wolkiger Esoterik, fragwürdigen Diplomen und dubiosen Titeln ("Meister", "zugelassen", "anerkannt", "geprüft", "zertifiziert") wettzumachen versuchen, was ihnen an therapeutischer Befähigung abgeht.

Solche Heiler bringen ihre Behandlungsweise in Misskredit, ziehen den Ruf der wenigen Könner in Mitleidenschaft, enttäuschen und gefährden unzählige Patienten, die bei ihnen arglos Hilfe suchen. Und letztlich verspielen sie die Zukunft Geistigen Heilens: Denn wer einmal an sie geraten ist, wird es kein zweites Mal mehr tun und sich enttäuscht abwenden.

Das Elend der heutigen Heilerszene, seine Erscheinungsformen, Ursachen und Folgen, seine Nutznießer und Opfer benennt der AUSWEGE-Vorsitzende Harald Wiesendanger, Autor von 17 Sachbüchern über Geistiges Heilen, , in seinem Buch Heilen "Heiler"? Es verdeutlicht, weshalb eine Einrichtung wie die IVH dringend nötig war.

Nähere Infos hier

Vollwertige Ernährung

  • Anreisser: Ausnahmslos alle sogenannten „Zivilisationskrankheiten“, die seit der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts geradezu explosionsartig um sich greifen, werden durch falsche Ernährung verursacht oder zumindest begünstigt.
  • Überschrift H2: „Lass Nahrung deine Medizin sein“
„Lass Nahrung deine Medizin sein“, lehrte der griechische Arzt Hippokrates, Urvater der abendländischen Heilkunde, schon vor 2400 Jahren. Nie war seine Aufforderung angebrachter als heute.

Denn ausnahmslos alle sogenannten „Zivilisationskrankheiten“, die seit der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts geradezu explosionsartig um sich greifen, werden durch falsche Ernährung verursacht oder zumindest begünstigt: von Fettsucht, Diabetes und Herz-Kreislaufleiden über Allergien, rheumatische und Autoimmunerkrankungen bis hin zu Osteoporose, Multiple Sklerose, Morbus Parkinson, Krebs, Demenz und Alzheimer.

Um ihnen vorzubeugen, bräuchten Wohlstandsgesellschaften lediglich
ein paar einfache Regeln zu beherzigen:

  • Weniger Fleisch, weniger sonstige Tierprodukte wie Milch, Käse, Eier.
  • Mehr Obst und Gemüse.
  • Vollkornprodukte statt Industriemehlwaren.
  • Weniger Zucker, weniger Salz, weniger minderwertige Fette.
  • Möglichst viel Frisches aus regionalem Anbau.
  • Keine industrielle Fertignahrung.
  • Keine Lebensmittel mit künstlichen chemischen Zusätzen und gentechnisch veränderten Bestandteilen, möglichst oft echte Bio-Produkte mit verlässlichen Gütesiegeln.
  • Schonend zubereiten – ohne Fritteuse, ohne Mikrowelle.

Warum stellt unser Staat diese simplen, ernährungswissenschaftlich längst bestätigten Botschaften nicht in den Mittelpunkt aufwändigster Aufklärungskampagnen? Weshalb passt er das Lebensmittelrecht nicht an? Wieso ist Gesundheit nicht längst Schulfach? Multimilliarden für Medikamente, Operationen und medizinische Hilfsmittel, für ärztliche Maßnahmen und Krankenhausaufenthalte ließen sich somit einsparen.

Was politisch Verantwortliche von längst überfälligen Reformen abhält, ist die Macht der Hauptnutznießer unseres kranken Gesundheitssystems. Je mehr von uns zu Patienten werden, je länger wir es bleiben, desto gesünder sind zumindest deren Bilanzen.

Infotipps:

  • T. Colin Campbell: China Study – Pflanzenbasierte Ernährung und ihre wissenschaftliche Begründung (2004)
  • Michael Greger: How Not to Die: Entdecken Sie Nahrungsmittel, die Ihr Leben verlängern - und bewiesenermaßen Krankheiten vorbeugen und heilen (16. Aufl. 2016)
  • John Robbins: Ernährung für ein neues Jahrtausend (1995)
  • GABEL STATT SKALPELL – Gesünder leben ohne Fleisch (USA 2011), DVD, 92 Min.
  • WHAT THE HEALTH – Wie Konzerne uns krank machen und warum niemand was dagegen unternimmt (USA 2017), DVD, 97 Min.
  • FOOD INC. – Was essen wir wirklich? (USA 2008), DVD, 94 Min.
  • FED UP – Du bist, was du isst (USA 2014), DVD, 92 Min.

Vorstand

  • Anreisser: Dr. Harald Wiesendanger (Jg. 1956), studierter Philosoph, Psychologe und Soziologe, hat seit Ende der achtziger Jahre über 50 Bücher veröffentlicht, überwiegend zu psychologischen und medizinischen Themen.
  • Überschrift H2: Dr. Harald Wiesendanger, Gründer und Vorsitzender der Stiftung AUSWEGE

Dr. Harald Wiesendanger (Jg. 1956), studierter Philosoph, Psychologe und Soziologe, hat seit Ende der achtziger Jahre über 50 Bücher - veröffentlicht, überwiegend zu psychologischen und medizinischen Themen, neben mehr als 3000 Artikeln in Zeitungen, Zeitschriften und Internetportalen. Aktuell schreibt er vor allem für unser Online-Magazin "Auswege Infos" sowie für seinen Blog "Klartext".

Über seinen Studienschwerpunkt, das philosophische Leib/Seele-Problem, hatte er nach der Promotion zwei Jahre lang als Stipendiat der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) geforscht. Dies führte ihn zur Parapsychologie und Esoterik. „Hinter einem Nebel von wirren Weltanschauungen und Pseudofakten“ fand er einen „harten Kern von Phänomenen, die ein wissenschaftlich Gebildeter staunend anerkennen muss, auch wenn ihm schleierhaft bleibt, wie sie überhaupt möglich sind“. Er stieß auf rätselhafte Genesungen von vermeintlich „behandlungsresistenten“, ja „austherapierten“ Patienten, wie auch auf eine Fülle von hochwertigen wissenschaftlichen Tests und Experimenten, in denen unkonventionelle Therapien Wirkungen erzielten, die sich nicht als Beobachtungsfehler, Placebos oder Betrug abtun ließen.

Dazu zählte auch das besonders umstrittene Geistige Heilen, das 15 Jahre lang in den Mittelpunkt von Wiesendangers Arbeit rückte. Ab 1992 organisierte er, gemeinsam mit Schweizer Kollegen, den weltweit größten Publikumskongress für Grenzgebiete der Wissenschaft, die „Basler Psi-Tage“, in deren Rahmen auch die „Weltkongresse für Geistiges Heilen“. 1994 rief er den Dachverband Geistiges Heilen (DGH) ins Leben; dessen Erster Vorsitzender war er bis 1998, zog sich dann allerdings zurück, weil „auch Geisteskinder mitunter derart missraten, dass man sie schließlich mit einem Seufzer der Erleichterung zur Adoption freigibt“. Dem Geistigen Heilen widmete er 17 Sachbücher – darunter den Bestseller „Das Große Buch vom Geistigen Heilen“ -, gab eine Fachzeitschrift für Geistiges Heilen heraus („Der Heiler“ 1996-1998) und war an mehreren wissenschaftlichen Heilertests beteiligt. Unter anderem leitete er 1998 einen ärztlich kontrollierten Fernheil-Test mit 120 chronisch Kranken und 50 Heilern. Für die europaweite, von der EU-Kommission geförderte Fernheilstudie EUHEALS (2001-2004) gewann und koordinierte er rund 470 Heiler aus 21 Ländern, die 400 chronisch Kranke ein halbes Jahr lang fernbehandelten.

Im Laufe der Zeit ging Wiesendanger immer deutlicher auf Abstand von der Heilerszene - „einer Geistheilung bedarf zuallererst sie selbst“. Er prangerte ihre Auswüchse an – zuletzt in seiner Bestandsaufnahme „Heilen ‚Heiler‘?“ -, warnte Hilfesuchende vor vermeintlichen „Wunder“tätern, vor überzogenen Versprechen, vor „Möchtegerns, die mit wolkiger Esoterik, mit dubiosen Titeln und Diplomen wettzumachen versuchen, was ihnen an therapeutischer Befähigung abgeht“.

Wiesendanger CampUm „die Spreu vom Weizen zu trennen“, gründete er 2005 die „Internationale Vermittlungsstelle für Herausragende Heiler“ (IVH), die in der alternativen Gesundheitsszene mit einem aufwändigen Auswahlverfahren „die wenigen Könner herausfiltern“ will. Im selben Jahr rief er die Stiftung AUSWEGE ins Leben, die er seither leitet. Ihr Name ist Programm: Chronisch Kranken, bei denen die Schulmedizin an ihre Grenzen stößt, will sie therapeutische Auswege aufzeigen – längst nicht nur im Geistigen Heilen, sondern im gesamten Spektrum der Natur- und Erfahrungsheilkunde. Darüber hinaus liegt ihr Vorsorge am Herzen, „damit man erst gar nicht verzweifelt nach Auswegen suchen muss“.

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  • Durchschnittlich fünf Minuten nimmt sich ein Arzt Zeit für einen Patienten. Und die Stiftung Auswege in ihren Therapiecamps? Neun Tage.
    Dr. Harald Wiesendanger
  • Unheilbare Krankheiten? Es gibt bloß unheilbare Patienten.
    Dr. Harald Wiesendanger
  • Auch fürs Helfen und Heilen gilt: Gemeinsam sind wir stärker.
    Dr. Harald Wiesendanger
  • Empathie: Kennst du ein Medikament mit stärkerer Wirkung bei weniger Nebenwirkungen?
    Dr. Harald Wiesendanger
  • Glück verpflichtet. Helfend und heilend lässt sich davon etwas zurückgeben.
    Dr. Harald Wiesendanger
  • Die therapeutische Gemeinschaft, die in AUSWEGE-Camps vom ersten Tag an wie selbstverständlich entsteht, schenkt allen Beteiligten: Empathie, Zuwendung, Wertschätzung. Das macht sie zum perfekten Heilbiotop.
    Dr. Harald Wiesendanger
  • All unser Bemühen zielt darauf, Kranken zu helfen – und Gesunden klarzumachen,
    wie viel sie selbst tun können, um gar nicht erst zu Patienten zu werden.
    Dr. Harald Wiesendanger
  • Wo sorgen Hierarchien für ähnlich großes Unheil wie in Ehen? In der Medizin.
    Dr. Harald Wiesendanger
  • Warum heißt diese Stiftung „Auswege“?
    Ihr Name ist Programm: Sie eröffnet Auswege aus einem kranken Gesundheitswesen.
    Dr. Harald Wiesendanger
  • Stiftung Auswege – weil mehr Humanität in der Humanmedizin not tut.
    Dr. Harald Wiesendanger
  • In der Bezeichnung „Heiler“ steckt ein Versprechen, das die Wenigsten halten. Wir finden die raren Könner - und führen sie zusammen. In der IVH.
    Dr. Harald Wiesendanger
  • Unsere sozialen Systeme erhalten uns gesund, sie machen uns krank. Wie absurd ist eine Medizin, die uns isoliert von ihnen betrachtet und behandelt, sobald wir zu Patienten werden?
    Dr. Harald Wiesendanger
  • Um die Psyche geht es der pillenfixierten, neurophilen Psychiatrie ebensowenig wie der Gottesanbeterin um Gott.
    Dr. Harald Wiesendanger
  • Für eine wahrhaft helfende Medizin gilt zeitlos: Wer heilt, hat recht.
    Dr. Harald Wiesendanger
  • Die Leidenschaft fürs Heilen schließt politisches Engagement nicht aus.
    Wann, wenn nicht jetzt, können wir unter Beweis stellen, dass beides zusammengehört?
    Wie könnten wir heilen, heil werden, heil sein in einer unheilen Welt, die wir sich selbst überlassen?
    Dr. Harald Wiesendanger
  • Vorsorge erspart Sorge – erst recht, wenn es um unsere Gesundheit geht.
    Dr. Harald Wiesendanger
  • Respekt, Aufmerksamkeit, Mitgefühl, Unterstützung: Was Patienten in den meisten Arztpraxen und Kliniken vermissen, finden sie in den Therapiecamps der Stiftung Auswege.
    Dr. Harald Wiesendanger
  • Auch für das Verhältnis zwischen verschiedenen Heilweisen gilt: Es werden zuviele Mauern gebaut und zuwenig Brücken.
    Dr. Harald Wiesendanger
  • Was ist von Arzneimitteln zu halten, die zur dritthäufigsten Todesursache geworden sind?
    Dr. Harald Wiesendanger
  • Höre auf, „Patient“ zu sein. Das lateinische Wort „patiens“ bedeutet: erduldend, hinnehmend. Lass nicht Andere für dich entscheiden - übernimm Verantwortung für deine Gesundheit. Sei „agens“, ein selbstbestimmter „Agent“.
    Dr. Harald Wiesendanger
  • Gemeinsam stärker: Schulmedizin und unkonventionelle Heilweisen
    müssen vom Gegen- zum Miteinander finden – Hilfesuchenden zuliebe.
    Dr. Harald Wiesendanger
  • In der therapeutischen Gemeinschaft verschwimmen die Grenzen
    zwischen Behandelten und Behandlern. Jeder heilt jeden.
    Dr. Harald Wiesendanger
  • Die beste Medizin ist eine, die sich weitgehend erübrigt – indem sie uns lehrt, so zu leben, dass wir sie möglichst selten, möglichst kurz, möglichst spät benötigen.
    Dr. Harald Wiesendanger
  • Wir dürfen auf beinahe jede erdenkliche Weise krank werden. Warum sollten wir nicht auf jede erdenkliche Weise wieder gesund werden dürfen?
    Dr. Harald Wiesendanger
  • Eine ganzheitliche, spirituelle Medizin ist effektiver, preiswerter – und menschlicher.
    Dr. Harald Wiesendanger
  • Wer heilen will, muss heil sein.
    Dr. Harald Wiesendanger

Für die Stiftung Auswege war Wiesendanger Autor und Herausgeber mehrerer Buchtitel, darunter „Auswege - Kranken anders helfen“ (2015), „Die Impflüge“ (2018), „Tiere essen?“ (2018) sowie der zehnbändigen Schriftenreihe Psycholügen (2017). Seit 2007 gibt er das Online-Magazin „Auswege Infos“ heraus.

In jüngster Zeit beschäftigen ihn vor allem die gesundheitspolitischen und wirtschaftlichen Hintergründe unseres kranken Gesundheitswesens, die Ohnmacht ganzheitlicher Behandlungsansätze in der industriegelenkten westlichen Schulmedizin, die Expertengläubigkeit der psychologischen Gesellschaft, die unterschätzten Fähigkeiten von Laienhelfern. Vor der pharmalastigen Psychiatrie warnt er Hilfesuchende in seinen Büchern Teufelszeug und Unheilkunde (beide 2017). Auf eine menschlichere Psychiatrie drängt seine Stiftung in einer Petition.

Im Rahmen des Freigeist-Online-Kongresses erläutert Dr. Harald Wiesendanger in einem aufschlussreichen Interview, wie die Schulmedizin oft nur Symptome behandelt, während die Alternativmedizin nach den Ursachen sucht. Er zeigt auf, dass es trotz der Dominanz der Schulmedizin Hoffnung gibt: Seine Stiftung Auswege öffnet Türen für Menschen, die chronisch krank sind, und bietet alternative Heilmethoden, die oft erstaunliche Ergebnisse liefern.

Mit AUSWEGE, so erklärt Wiesendanger, “will ich etwas von meinem unbegreiflichen Glück zurückgeben: selber drei gesunde Kinder zu haben“.

 

Bücher von Harald Wiesendanger

Zu bestellen im AUSWEGE-Shop oder hier.

Bücher von Dr. Harald Wiesendanger

Warum komplementär?

  • Anreisser: Der Schlüssel ist Pragmatismus. Wer heilt, hat recht. Gute Medizin ist eine, die Behandelten nützt.
  • Überschrift H2: Schul- und Komplementärmedizin müssen vom Gegen- und Neben- zum Miteinander finden

Der Schlüssel dazu ist Pragmatismus.

Wer heilt, hat recht. Gute Medizin ist eine, die Behandelten nützt – einerlei, ob sie sich dabei auf placebokontrollierte Doppelblindstudien stützt, auf den Wissensschatz jahrhundertealter Heiltraditionen, oder auf die persönliche Erfahrung und Intuition von Anwendern. Innerhalb wie außerhalb der konventionellen westlichen Heilkunde ist kein Therapieansatz frei von Schwächen; jeder könnte mehr ausrichten, wenn er sich die Stärken anderer zunutze machen würde.

Deshalb liegt der Stiftung AUSWEGE am Herzen, ideologische Gräben zu überwinden, Brücken zu schlagen, die Abgrenzungsgefechte vergangener Jahrzehnte zu beenden, zu vermitteln und zusammenzuführen.

Mit ermutigendem Erfolg geschieht dies bereits bei unseren alljährlichen Therapiecamps: Hier arbeiten Schulmediziner und "alternative"Ärzte, Heilpraktiker, Psychotherapeuten und Heiler wie selbstverständlich Hand in Hand – undogmatisch, vertrauensvoll, füreinander offen –, zum Wohl von chronisch kranken Kindern, welche die unterschiedlichsten Diagnosen mitbringen.

Was wir erreichen

  • Anreisser: In unseren Therapiecamps, bei den ausgewählten Therapeuten unseres IVH-Netzwerks, beim Beraten von unserer Helpline.
  • Überschrift H2: Beim Behandeln, Vermitteln, Beraten
  • Ordnung: wir-04

Beim Behandeln

In unseren Therapiecamps machen vier von fünf chronisch Kranken gesundheitliche Fortschritte wie zuvor seit Monaten und Jahren nicht – sowohl nach eigener Einschätzung als auch nach ärztlichem Urteil. Über die erfreulichen Ergebnisse jedes AUSWEGE-Camps berichten wir hier.

Beim Vermitteln

Bei den sorgsam ausgewählten Therapeuten unseres IVH-Netzwerks fanden tausende Patienten, was sie in der Schulmedizin vergeblich gesucht hatten: eine deutliche Linderung von hartnäckigen Symptonen, die Beseitigung ihrer Ursachen, mehr Lebensqualität, nachhaltige Heilung. Fallbeispiele haben wir hier zusammengestellt, weitere finden Sie in unserem Online-Magazin "Auswege Infos" sowie in den Textprofilen unserer Therapeuten unter der Rubrik „Lichtblicke“. In einer Umfrage lobten Hilfesuchende IVH-Therapeuten nachdrücklich.

Beim Beraten

Von unserer Helpline, einem telefonischen Infodienst, fühlten sich bereits Tausende Hilfesuchende gut beraten, wie eine Umfrage bestätigt.

Was wir tun

  • Anreisser: Großen und kleinen Patienten helfen wir vielfältig: Wir vermitteln, beraten, behandeln, fördern, bewerten, überprüfen, klären auf.
  • Überschrift H2: Therapeutische Auswege eröffnen – in unkonventionellen Heilweisen
  • Ordnung: wir-02
Wie arbeiten wir auf dieses Ziel hin?

(1) Wir vermitteln

Angehörige von Sorgenkindern, aber auch erwachsene Patienten erhalten von uns kostenlos Adressen und Informationen über herausragende Therapeuten, die bei chronischen Leiden nachweislich besonders erfolgreich sind.

Dazu haben wir ein internationales Netzwerk von über 200 Ärzten, Psychotherapeuten, Heilpraktikern und anderen Heilkundigen in 38 Ländern aufgebaut, das wir laufend erweitern.

(2) Wir beraten

Für Hilfesuchende ist unser medizinisches Fachteam da, in dem sich rund 40 Ärzte, Psychotherapeuten, Heilpraktiker engagieren. Es hat einen telefonischen Info-Dienst eingerichtet, der an 65 Wochenstunden eingehende Beratung anbietet.

(3) Wir behandeln

Kranke Kinder und ihre Familien, aber auch erwachsene Patienten laden wir jedes Jahr zu Therapiecamps ein, um sie neun Tage lang in idyllischer Umgebung intensiv zu betreuen – unter ärztlicher Aufsicht. Beratung und Behandlung bieten wir gratis. Anschließend werden sie nahe ihrer Wohnorte von AUSWEGE-Therapeuten weiterbehandelt.

Und das mit ermutigendem Erfolg: Rund 80 Prozent aller Kinder (und über 90 Prozent aller Erwachsenen), die an den ersten 20 AUSWEGE-Therapiecamps 2007-2017 teilnahmen, machten bemerkenswerte Fortschritte wie zuvor seit Monaten und Jahren nicht: teils in der Symptomatik, teils in der allgemeinen körperlichen und psychischen Verfassung. Ärztliche Kontrollen sowie Fragebogen-Erhebungen unter den Patienten und ihren Angehörigen bestätigten diese Eindrücke.

(4) Wir bezuschussen

Damit sich bedürftige Familien erfolgversprechende Behandlungen für ihr chronisch krankes Kind leisten können, helfen wir ihnen auch finanziell.

(5) Wir bewerten

Ehe ein Therapeut von uns empfohlen wird, muss er ein aufwendiges Aufnahmeverfahren bestehen – und von da an laufend belegen, inwieweit er auch vermeintlich "ausweglose" Leiden erfolgreich behandelt.

Beim Bewerten helfen uns Patienten, die uns auf Fragebögen über ihre Erfahrungen berichten, sowie Ärzte unserer Abteilung Dokumentation & Evaluation.

(6) Wir überprüfen

AUSWEGE-Beauftragte suchen die Praxen der vermittelten Therapeuten auf, um dort Eindrücke zu sammeln – teilweise verdeckt ("Screening").

(7) Wir klären auf

  • mit Benefizabenden und Kongressen
  • mit Sachbüchern und Broschüren
  • mit Pressearbeit
  • im Internet
  • mit unserem Gratis-Newsletter Auswege Infos

Was wir wollen

  • Anreisser: Unser Name ist Programm: 2005 gegründet, eröffnet die Stiftung AUSWEGE chronisch kranken Kindern, aber auch vermeintlich "behandlungsresistenten" Erwachsenen, denen die Schulmedizin seit längerem zuwenig oder gar nicht mehr helfen kann, therapeutische Auswege in unkonventionellen Heilweisen.
  • Überschrift H2: Ziele der Stiftung AUSWEGE
  • Ordnung: wir-01

Unser Name ist Programm!

Ganzheitliche Hilfe für chronisch kranke Kinder und Erwachsene

2005 gegründet, eröffnet die Stiftung AUSWEGE chronisch kranken Kindern, aber auch vermeintlich "behandlungsresistenten" Erwachsenen, denen die Schulmedizin seit längerem zuwenig oder gar nicht mehr helfen kann, therapeutische Auswege – in unkonventionellen Heilweisen.

"Am Ende der Medizin ist noch lange nicht das Ende", sagt eine Ärztin, deren magersüchtige Tochter erst bei einer AUSWEGE-Therapeutin Hilfe fand. Davon sind auch wir überzeugt: Selbst bei besonders schweren, hartnäckigen Leiden, und sogar in vermeintlich "hoffnungslosen" Fällen, ist fast immer Hilfe möglich – mit komplementär-medizinischen Heilweisen aus dem breiten Spektrum der Natur- und Erfahrungsheilkunde, mit ganzheitlichen, energetischen, spirituellen Ansätzen.

Wir setzen uns ein für ein Miteinander
von Schulmedizin und komplementären Heilweisen.
All unser Bemühen zielt darauf, Kranken zu helfen – und Gesunden klarzumachen,
wie viel sie selbst tun können, um gar nicht erst zu Patienten zu werden.

Hintergrundinformationen zu komplementär-medizinischen Heilweisen
finden Sie hier...
a title="Schul- und Komplementärmedizin"""warum komplementär?

Wie werden Sie gesund?
Wie bleiben Sie es?

Von genetischen Belastungen rührt nur ein Bruchteil der chronischen Leiden her, die in der westlichen Welt geradezu epidemisch um sich greifen.

Das Rezept ist einfach: Es besteht fast immer aus acht Zutaten, wie wir von Epochen und Kulturen lernen können, denen der vorherrschende Lebensstil der Industrienationen fremd ist:
  • vollwertige Ernährung: Du bist, was du isst. „Lass deine Nahrung deine Medizin sein“, lehrte der Urvater der abendländischen Heilkunde, der griechische Arzt Hippokrates, schon vor 2400 Jahren.
  • sauberes Wasser. Was wir trinken, womit wir kochen, sollte uns nicht schleichend vergiften.
  • eine intakte Umwelt, mit reiner Atemluft und möglichst geringer Strahlenbelastung,
    ohne Bau- und Wohngifte, Lärm und Elektrosmog.
  • das Vermeiden von Chemikalien mit erwiesener oder wahrscheinlicher Schädlichkeit: sei es in Lebensmitteln, sogenannten Genussgiften, Haushaltsmitteln, Kleidung oder Kosmetik, in Medikamenten oder Impfstoffen.
  • ausreichend Bewegung. Körperlich fit zu sein, beugt vielen Erkrankungen vor.
  • psychisches Gleichgewicht. Dazu bedarf es innerer Ruhe, Achtsamkeit, Selbstwertgefühl, Selbstliebe, Sinn.
  • ein heilsames soziales Umfeld, das uns stützt, schützt und anerkennt. Kränkung macht krank.
  • energetisches Gleichgewicht. Denn wir sind mehr als bloß unser materieller Körper.

Die erstaunlichen Ergebnisse unserer Therapiecamps, wie überhaupt die Erfolge der sogenannten Alternativmedizin, beruhen wesentlich darauf, möglichst vielen dieser Faktoren Rechnung zu tragen.

Projekte und Visionen

Auf dem Weg zur AUSWEGE-Campklinik
Eine Projektskizze (pdf Datei)

Weitere Stimmen

  • Anreisser: "Eine wunderbare Idee - natürlich mache ich da gerne mit." (Dr. med. Rüdiger Dahlke Arzt und Psychotherapeut)
  • Überschrift H2: Prominente Stimmen, Wissenschaftler, Kirchenvertreter
  • Ordnung: uu-06

Prominente Stimmen

"Gute Ärzte respektieren und achten alles, was kranken Menschen wirklich hilft. Die Stiftung AUSWEGE wird diesen kulturellen Entwicklungsprozess einer modernen Heilkunst unterstützen und beflügeln."

Dr. med. Ellis Huber ehem. Präsident der Ärztekammer Berlin, Ex-Vorstand der Securvita-Krankenkasse

"Als Mutter von drei Kindern kann ich nachvollziehen, wie schwer die Situation für Eltern mit chronisch kranken Kindern ist. Umso mehr freut es mich, dass es Einrichtungen wie AUSWEGE gibt, die Familien aus sozial schwachen Verhältnissen unterstützen und diesen Kindern Hilfe und Perspektiven bieten."

Silvana-Koch-Mehrin FDP-Politikerin und früheres FDP-Präsidiumsmitglied, Mitglied des Europäischen Parlaments und von 2009-2011 dessen Vizepräsidentin

"Ihr Engagement ist wirklich beispielhaft und verlangt Respekt und Bewunderung. Für Ihr Tun und Sein wünsche ich Ihnen Kraft und Segen."

Ruth Maria Kubitschek Schauspielerin

"Herzlichen Glückwunsch zu Ihrem wunderbaren sozialen Engagement. Diese Stiftung AUSWEGE und ihre so wertvolle Arbeit finde ich sehr interessant."

Jutta Speidel Schauspielerin

"Die Stiftung, die Sie ins Auge fassen, halte ich für sehr nützlich."

Prof. Dr. Dr. Harald Walach Universität Freiburg/Northampton

"Die Stiftung AUSWEGE bietet einen Ausweg nicht nur für kranke Kinder, sondern auch für unser krankes Gesundheits- und Kirchensystem."

Prof. Dr. Walter J. Hollenweger Theologe

"Eine wunderbare Idee - natürlich mache ich da gerne mit."

Dr. med. Rüdiger Dahlke Arzt und Psychotherapeut

"Ich will Ihnen sagen, wie sehr mir Ihr Engagement imponiert. (...) Ich bin davon überzeugt, dass jede Art von Liebkosung auch so etwas wie eine geistige Heilung enthält. Diese Zuwendungen legen auch in scheinbar 'unheilbaren' Kindern das Fundament für ein Leben zu seelischer und körperlicher Gesundheit."

Rainer Holbe Journalist, TV-Moderator

"'Wunder sind möglich' hieß eine Fernsehsendung, die ich moderiert habe. Gerne mache ich in Ihrer wunder-vollen Stiftung mit."

Dr. Franz Alt Politischer Journalist, TV-Moderator

 

Wissenschaftler

"Auch Kinder haben ein Recht darauf, gesund zu sein. Heiler können ihnen dabei oftmals helfen, wie ich bei der bioenergetischen Behandlung von Augenleiden bei Minderjährigen in den vergangenen fünfzehn Jahren vielfach erleben durfte. Als Wissenschaftler bin ich von den bioinformationellen Fähigkeiten zumindest mancher Heiler überzeugt. Ich und mein Team sind stolz, Teil des IVH- und AUSWEGE-Projekts zu sein."

Dr. Ignat Ignatov (BUL), Physiker und Bioenergetiker, Leiter des "Forschungsinstituts für Medizinische Biophysik" in Sofia, Träger des Schweizerischen Preises für Parapsychologie (2003), des Vernadski- (2003) und des Chizhevski-Preises (2005), IVH-Repräsentant in Bulgarien

"Ein interessantes Projekt, für das ich Ihnen und Ihren Mitarbeitern gutes Gelingen wünsche."

Peter Mulacz (A), Vizepräsident und Generalsekretär der Österreichischen Gesellschaft für Parapsychologie

"Viel Erfolg!"

Dr. rer. nat. habil. Fritz-Albert Popp (D), Physiker, Leiter des "Internationalen Instituts für Biophysik

"Ich darf Ihnen anerkennend bestätigen Mit Ihrer Arbeit haben Sie sich einer sehr wichtigen Aufgabe zugewandt – Heilung vor allem für kranke Menschen zu ermöglichen, wo die Schulmedizin teilweise an ihre Grenzen stößt."

Prof. Dr. M. Hartmann, Darmstadt

"Es ist eine großartige Arbeit, die Sie leisten!"

Prof. Dr. Christiane Langer, Universität Tokio

 

Kirchenvertreter

"Ihre Stiftung AUSWEGE möchte ich voll unterstützen. Ich finde es sinnvoll, dass sie sich auf sog. unheilbare Fälle konzentriert - da gibt es kein Konkurrenzdenken. - Die Stiftung AUSWEGE bietet einen Ausweg nicht nur für kranke Kinder, sondern auch für unser krankes Gesundheits- und Kirchensystem. Gott möge sie vor Übermut und überzogenen Versprechungen bewahren. - Auch das Projekt IVH gefällt mir. Denn oft werde ich um Empfehlungen von Heilern gebeten, und da bin ich dann häufig ratlos. Ich kenne zwei oder drei Heiler, denen ich vertraue. Aber was sich da auf Tagungen und Konferenzen tummelt, macht mir keinen guten Eindruck."

Prof. Dr. Walter J. Hollenweger (CH)

"Warum ich die Stiftung AUSWEGE unterstütze und empfehle? Aus zwei Gründen: Als langjähriger Kinder- und Jugendseelsorger begrüße ich es sehr, wenn Kindern, die als "unheilbar" gelten, doch noch ein ernst zu nehmender "Ausweg" angeboten und damit begründete Hoffnung auf Heilung gemacht werden kann. Gerade Kinder haben ja eine natürliche Offenheit für die religiöse Dimension der Wirklichkeit und ihre heilende Kraft. - Zum anderen: Als Theologe bin ich daran interessiert, dass die Sache, die mit den Worten 'spirituell' und 'Geistiges Heilen' angezielt ist, nicht gänzlich ihrem ursprünglichen Herkunftszusammenhang, eben der Religion, entfremdet und irgendwelchen Scharlatanen überlassen wird. Auch dafür dürfte diese Stiftung glaubwürdig einstehen."

Prof. Dr. Medard Kehl (D), katholischer Theologe, seit 1980 Professor für Dogmatik an der Philosophisch-Theologischen Hochschule "St. Georgen" in Frankfurt/Main

Ich freue mich auf die Zusammenarbeit mit Ihrer Einrichtung. Eine seriöse und öffentlich anerkannte Plattform ist im Dschungel der esoterischen Angebote sicher eine sehr große Hilfe – nicht nur für kranke Menschen, sondern auch für die ernsthaften Heiler selbst.

Mag. Hanna M., Theologin, Seelsorgerin und Heilerin, Debant/Lienz (Österreich)

Wer heilt, hat recht

  • Anreisser: Wie verblüffend wirkungsvoll sogenannte „alternative“ Heilweisen sein können, erleben wir alljährlich in unseren Therapiecamps.
  • Überschrift H2: Fallbeispiele für die Wirksamkeit unkonventioneller Therapieformen

Wie verblüffend wirkungsvoll sogenannte „alternative“ Heilweisen sein können, erleben wir alljährlich in unseren Therapiecamps; was kleine und große Patienten dort erleben, dokumentieren wir im Einzelnen hier. Ähnliche Erfahrungen machen die uns angeschlossenen Therapeuten in ihrem Praxisalltag – nachzulesen unter der Rubrik „Lichtblicke“ in unseren Newslettern sowie in den Profiltexten unseres IVH-Online-Verzeichnisses.

Hier eine kleine Auswahl von Beispielen – weitere finden Sie, wenn Sie in unserem IVH-Online-Verzeichnis in das Feld „suchen“ oben rechts die Bezeichnung einer Krankheit eingeben:

Camp-Fallbeispiele

Aids

Seit einer „geistigen“ Fernbehandlung durch einen Heiler aus dem AUSWEGE-Therapeutennetzwerk geht es einem HIV-infizierten Kind in Spanien deutlich besser - zur Verblüffung der behandelnden Ärzte. Inzwischen sind in seinem Blut keine HIV-Viren mehr feststellbar. Näheres hier

Arthritis

Von einer "therapieresistenten" Arthritis ist ein fünfjähriges Mädchen befreit, seit seine Eltern, beides Ärzte, es einem AUSWEGE-Therapeuten anvertraut hatte.

Näheres in AUSWEGE INFOS Nr. 2, April 2007, S. 1-3

Autismus

Mit testpsychologisch bestätigtem „Autismus“ kam der 14jährige Martin 2014 in ein Therapiecamp der Stiftung Auswege. Zu Beginn erwies er sich dort als überaus schüchtern, unsicher, still; doch im Campverlauf blühte er auf, suchte Sozialkontakte – keine Spur von krankhaften Verhaltensauffälligkeiten. Schon in früheren Camps hatten ähnliche „Autismus“-Fälle unter unseren Therapeuten für fassungsloses Kopfschütteln über angeblich „wissenschaftlich fundierte“ Psychotesterei und voreilige Schlüsse daraus gesorgt. Schlimmstenfalls werden solche von psychometriegläubigen „Experten“ verpassten Etikettierungen zu fatalen Prophezeiungen, die sich selbst erfüllen. Näheres hier

Bronchitis, chronische

Einer der jüngsten Teilnehmer der „Auswege“-Therapiecamps, der zweijährige Erwin (Pseudonym), litt über ein Jahr lang an einer immer wiederkehrenden Bronchitis. Nach zwei Campaufenthalten ist sie weitgehend abgeklungen. Ärzte hatten ihm dagegen zuvor nutzlos Antibiotika verschrieben – eine immer noch übliche, aber törichte Maßnahme in solchen Fällen. Näheres hier

Edwards-Syndrom (chromosomaler Defekt)

Ein heute neunjähriges Mädchen, bei dem eine Chromosomenanomalie in Verbindung mit ADS, einem Aufmerksamkeits-Defizit-Syndrom diagnostiziert worden war, hat binnen weniger Wochen enorme Fortschritte gemacht – seit ihre Eltern es einem AUSWEGE-Therapeuten anvertrauten.

Näheres in AUSWEGE INFOS Nr. 8, September 2008

Zahlreiche weitere Fallbeispiele finden Sie in jeder Ausgabe unseres Newsletters AUSWEGE INFOS sowie im Buch Geistiges Heilen bei Kindern.

Entwicklungsverzögerung

Ein zweijähriges Mädchen, das stark entwicklungs- und bewegungsverzögert Anfang Mai 2014 ins 14. Therapiecamp der Stiftung Auswege kam, machte dort verblüffende Fortschritte. Näheres hier

Epilepsie

Die schwere Epilepsie des jüngsten Teilnehmers unseres Auswege-Camps im Juli 2014, des inzwischen dreijährigen Bernd (Pseudonym), ist seit vollständig verschwunden. Schon wenige Wochen nach Campende hatten seine Anfälle deutlich nachgelassen. Näheres hier

Aufgrund einer angeborenen Fehlbildung des Gehirns war Nicky (Pseudonym), inzwischen 16, von einer schweren Entwicklungsverzögerung und epileptischen Krämpfen betroffen. In beiden Hinsichten hat er nach vier Campaufenthalten erstaunliche Fortschritte gemacht. Näheres hier

Glioblastom (Hirntumor)

Ein drei Monate altes Mädchen, bei dem ein Glioblastom festgestellt wurde, genas vollständig – offenkundig durch unkonventionellen Beistand.

Näheres im Buch Geistiges Heilen bei Kindern, S. 66-69

Hirnschaden, angeborener

Drei Wochen nach ihrer Geburt schädigten eine Blutung und Sauerstoffmangel Janinas Gehirn irreparabel. Seither leidet sie an einer Tetraspastik – krankhaft erhöhter Muskelspannung in allen vier Gliedmaßen –, Motorik und Intelligenz sind schwer retardiert, sie ist auf einen Rollstuhl angewiesen. Zudem zeigt sie autistische Verhaltensweisen, ist autoaggressiv, schreit und beißt unkontrolliert, wehrt innigen Kontakt ab. Während zweier „Auswege“-Camps machte die inzwischen 18jährige Fortschritte, die ihre Mutter „unfassbar“ nennt. Näheres hier

Kryptochismus (Hodenhochstand)

Bis zu seinem zwölften Lebensjahr litt Alexander an einem Hodenhochstand, der unoperiert blieb. Trotzdem verschwand das Leiden vollständig – nach einer unkonventionellen Behandlung, bei welcher der Therapeut zu seinem kleinen Patienten nicht einmal persönlichen Kontakt hatte.

Näheres im Buch Geistiges Heilen bei Kindern, S. 69-71

Magersucht

Einer AUSWEGE-Therapeutin verdankt es ein junges Mädchen offenkundig, dass es von seiner Magersucht vollständig frei wurde. Seine Mutter, eine Ärztin, bezeugt die wundersame Genesung. Näheres hier

Postnatal dem Tode nah

Bei einem Mädchen, das in der 33. Schwangerschaftswoche mit schweren, teilweise lebensbedrohlichen Erkrankungen zur Welt kam, setzte eine schlagartige Genesung ein – nachdem ein AUSWEGE-Arztehepaar mit ihm zu arbeiten begann.

Näheres in AUSWEGE INFOs Nr. 5, Dezember 2007, S. 1-3

Reflux

Bei einem vierjährigen Mädchen klang ein jahrelanges Leiden im Harntrakt, ein sogenannter "vesiko-ureteraler Reflux", geradezu schlagartig ab, nachdem eine AUSWEGE-Therapeutin die Kleine zu behandeln begann. Ein bereits festgelegter OP-Termin konnte abgesagt werden.

Näheres in AUSWEGE INFOS Nr. 3, Juni 2007, S. 1-3

Schmerzen, chronische

Ein 16jähriger Junge, den seit vier Jahren Dauerschmerzen aufgrund einer chronischen Knochenmarksentzündung (Osteomyelitis) quälten, konnte nach einem einwöchigen Aufenthalt in einem „Auswege“-Therapiecamp erstmals seine schmerzstillenden Medikamente ganz absetzen. Näheres hier

Sie hämmern, bohren, pochen, lassen jeden Schritt zur Erschütterung werden: Mehr als ihr halbes Leben litt Sophie G. (12) unter chronischen Kopfschmerzen. Die Ärzte wussten sich keinen Rat. Dass die Schülerin aus dem bayerischen Forstinning seit fast einem Jahr endlich beschwerdefrei ist, verdankt sie einer AUSWEGE-Therapeutin. Näheres hier

Zahlreiche weitere Fallbeispiele finden Sie im Buch Geistiges Heilen bei Kindern.

Wie "AUSWEGE" entstand

  • Anreisser: Interview mit Dr. Harald Wiesendanger, Gründer und Vorstandsvorsitzender der Stiftung AUSWEGE.
  • Überschrift H2: Der Initiator im Interview
  • Ordnung: wir-05

Interview mit Dr. Harald Wiesendanger, Gründer und Vorstandsvorsitzender der Stiftung AUSWEGE.

Was hat Sie dazu bewegt, eine Stiftung
ins Leben zu rufen?

HW: Glück verpflichtet. Und davon hatte ich im großen und ganzen eine Menge, ohne dass ich je begriffen hätte, weshalb gerade ich, wieso mehr als Andere. Ein wenig davon möchte ich zurückgeben.

Warum ausgerechnet Kindern?

HW: Warum nicht? ‚Man kann nicht jedem helfen', sagen allzuviele – und helfen keinem. Und wer sein Leben noch vor sich hat, verdient unseren besonderen Beistand, wenn Krankheit und Leid es beeinträchtigen.

Hätte beispielsweise eine Stiftung für alte Menschen nicht näher gelegen?

Chronisch Kranke gibt es unter ihnen doch bestimmt deutlich mehr als unter unseren Jüngsten.

HW: Stimmt. Aber wer alles auf einmal will, tut am Ende von allem zuwenig. Gerade Kinder liegen mir besonders am Herzen, weil ich zwei kerngesunde Töchter habe, die mir unendlich viel Kraft und Erfüllung geben. Und weil ich mir lebhaft ausmalen kann, was es für mich bedeutet hätte, hilflos mitansehen zu müssen, wie andauernde Krankheit oder Behinderung sie einschränken, sie um Chancen betrügen, sie daran hindern, unbeschwert und glücklich großzuwerden.

Dieses AUSWEGE-Projekt wird vielen gehandicappten Kindern tatsächlich therapeutische Auswege eröffnen. Indem ihm das gelingt, wird es in die Pädiatrie mehr Geist und Seele bringen – und in diesem Fachgebiet ein Exempel statuieren: Ganzheitliche, spirituelle, energetische Behandlungsformen können die Humanmedizin insgesamt humaner machen, effektiver, kostengünstiger – und aufgeschlossen für Dimensionen von Heilen, Heilwerden und Heilsein, denen sich das vorherrschende naturwissenschaftliche Weltbild, die übliche ärztliche Praxis leider noch weitgehend verschließen.

Davon abgesehen stellen Kinder für mich alles in allem die faszinierendste Sorte Mensch dar. Mit ihrer Neugier, ihrer Spontaneität, ihrer Offenheit, ihrer Unvoreingenommenheit, ihrer Natürlichkeit, ihrer Ehrlichkeit führen sie uns oft schmerzlich vor Augen, welches Potential in uns steckt – und was für eine Welt möglich wäre, wenn es zur Entfaltung käme, statt zu verkümmern, je "erwachsener" man wird.

Insbesondere praktizierenden Ärzten wollen Sie unkonventionelle Heilweisen näherbringen.

Rennen Sie da nicht gegen Mauern, solange es diesen an wissenschaftlicher Anerkennung mangelt?

HW: Mir geht es schlicht um mehr Pragmatismus im Gesundheitswesen. Mit dem Hippokratischen Eid schwört doch jeder Arzt feierlich, sein ‚Leben dem Dienste der Menschheit zu weihen'; er schwört keineswegs, erst noch mindestens ein Dutzend randomisierter, placebokontrollierter Doppelblindstudien abzuwarten, ehe er seinen Dienst antritt. Deshalb darf er auch wissenschaftlich Unfundiertes einbeziehen – und womöglich verpflichtet ihn sein Eid sogar dazu –, denn gerade bei chronischen, vermeintlich ‚therapieresistenten' Leiden helfen viele sogenannte "Besondere Therapierichtungen" erfahrungsgemäß oft erstaunlich rasch und nachhaltig. Das AUSWEGE-Motto lautet: Wir dürfen auf beinahe jede erdenkliche Weise krank werden. Warum sollten wir nicht auf jede erdenkliche Weise wieder gesund werden dürfen?"

Wie vordringlich ist Ihr Stiftungsanliegen gegenwärtig noch?

Dank der Fortschritte der Medizin war Kindheit noch nie ein gesünderer Lebensabschnitt als heute.

HW: Keine Frage. Die Kindersterblichkeit befindet sich historisch auf einem Tiefstand, zumindest in der westlichen Welt. Infektionskrankheiten, die früher den sicheren Tod bedeutet hätten, sind besiegt. Vieles lässt sich heute operativ korrigieren, medikamentös beheben, durch eine breite Palette von pädiatrischen Maßnahmen zumindest lindern. Trotzdem sind auch heute Millionen von Kindern chronisch krank. Ihnen kann mit konventioneller Medizin entweder überhaupt nicht geholfen werden – oder nur mit mehr oder minder fatalen Nebenwirkungen und überaus kostenintensiv.

Und in Geistigem Heilen sehen Sie immer dann den Königsweg?

HW: Einen Weg, neben anderen. Der Stiftung geht es gerade nicht darum, verzweifelte Angehörige schwerkranker Kinder schnurstracks Heilern zuzuführen. Zuviele betroffene Eltern greifen allzu rasch, auf ein "Wunder" hoffend, nach Geistigem Heilen als vermeintlich letztem Strohhalm. Ehe Hilfesuchende nach enttäuschenden Erfahrungen mit einzelnen konventionell arbeitenden Ärzten sogleich an Geistheiler weitervermittelt werden, sollten ihnen mögliche Auswege zwischen Schulmedizin und Geistigem Heilen aufgezeigt werden, von denen sie bisher vielleicht noch nie gehört haben oder zuwenig wissen: im Bereich "komplementärer", natur- und erfahrungsheilkundlicher Therapieformen. Dabei könnte sich ergeben, dass vor einer "Geistheilung", oder parallel dazu, andere Behandlungsformen – einzeln oder kombiniert – sinnvoll sind.

Mit "Unheilbarem" abfinden? Unheilbares heilen.

Verrät die Stiftung nicht schon mit ihrem Hauptmotto, dass sie sich die Quadratur des Kreises vorgenommen hat?

HW: Wörter wie "unheilbar", ähnlich wie "unvorstellbar" oder "unrealisierbar", scheinen einen objektiven Sachverhalt zu kennzeichnen – in Wahrheit jedoch sagen sie vor allem etwas über den, der sie benutzt, nämlich über den Stand seines Wissens und Könnens. Was heißt "Das ist unheilbar!" denn anderes als "Ich kann es nicht heilen" und "Ich wüsste nicht, wie ein Anderer es heilen könnte", verbunden mit der Prognose: "Das wird niemals zu heilen sein". Solche Voraussagen haben sich in der Geschichte der Medizin fast immer als voreilig erwiesen, wie wir wissen.

Schürt eine Einrichtung, die sich unheilbar kranker Kinder annimmt, nicht unerfüllbare Hoffnungen?

Zumal wenn sie "unheilbar" zwischen Anführungszeichen setzt? Wollen Sie betroffenen Eltern denn allen Ernstes in Aussicht stellen, dass zum Beispiel gegen ein Down-Syndrom oder eine schwere Cerebralparese noch etwas auszurichten sei?

HW: Bei angeborenen genetischen Defekten oder zerstörten organischen Strukturen sind auch sogenannte "Wunderheiler" überfordert. Das verschweigt die Stiftung nicht, im Gegenteil: Über Grenzen will sie ebenso aufklären wie über Chancen. Aber begrenzt inwiefern? Auch unterhalb des Ideals vollständiger Heilung sind Behandlungseffekte erreichbar, die Betroffene als wesentlichen Fortschritt empfinden würden: wenn beispielsweise bei einem körperlich und geistig schwerstbehinderten Kind Lähmungen und epileptische Anfälle nachlassen, wenn sich Artikulation, Sozialverhalten und Auffassungsvermögen auch nur leicht bessern. Zumindest soviel gelingt in der Obhut eines guten Heilers manchmal durchaus, wie ich im Rahmen von Tests wiederholt mit eigenen Augen miterleben konnte.

Wenn Hilfesuchende bei der Stiftung anfragen – werden ihnen dann einfach ein paar Therapeuten empfohlen?

HW: Nein. Zunächst berät sie unser medizinisches Fachteam, mit dem Ziel, ihnen die ganze Bandbreite von Behandlungsoptionen aufzuzeigen. Im zweiten Schritt werden dann, auf das jeweilige Gesundheitsproblem zugeschnitten, Therapievorschläge gemacht, die eine besonders umstrittene Behandlungsweise wie Geistiges Heilen einschließen können, aber keineswegs müssen.

Dass all Ihre Berater mit einer Zunge sprechen, dürfte unwahrscheinlich sein.

Könnte es nicht sein, dass ein Hilfesuchender bei drei Telefonberatungen mindestens drei verschiedene Therapieempfehlungen hört – und hinterher ratloser dasteht als zuvor?

HW: Diese Gefahr besteht durchaus. Ein Arzt mit einem homöopathischen Praxisschwerpunkt wird eher in Hochpotenzen einen Ausweg sehen, ein Facharzt für Akupunktur eher im Nadeln, ein dritter vielleicht in Bioresonanztherapie. Unsere Mediziner beraten aber nicht beziehungslos nebeneinander her. Wenn sich ein Hilfesuchender von mehreren, anscheinend widersprüchlichen Ratschlägen verwirrt und überfordert fühlt, werden sich unsere Berater miteinander und der Leitung des Fachteams kurzschließen – und gemeinsam einen individuellen Therapieplan erarbeiten, der in seinem speziellen Fall Erfolg verspricht.

Was haben unkonventionell arbeitende Therapeuten, was die Alternativmedizin von Ihrer Einrichtung?

HW: Die Stiftung AUSWEGE ist nicht dazu da, bestimmten Therapierichtungen zu nutzen – eine Therapie ist dazu da, Kranken und Leidenden zu nutzen, und mich interessiert sie nur in dem Maße, in dem ihr das gelingt. In der Rolle eines Vorkämpfers für irgendeine unkonventionelle Heilweise, eines Fürsprechers für deren Anwender fühle ich mich unwohl. Ich will nichts weiter als helfen. Auch und besonders Kindern, für die Schulmediziner zuwenig bis gar nichts mehr tun können. Dazu ist mir jedes Heilmittel gleich recht.

Wovon wir überzeugt sind

  • Anreisser: AUSWEGE wirbt für eine ganzheitliche, spirituelle Medizin, die Ursachen aufdeckt und wahrhaft heilt, statt bloß Symptome zu bekämpfen.
  • Überschrift H2: Die AUSWEGE-Medizin
  • Ordnung: wir-03

AUSWEGE wirbt für eine ganzheitliche, spirituelle Medizin, die Ursachen aufdeckt und wahrhaft heilt, statt bloß Symptome zu bekämpfen, und lieber vorbeugt, als zu reparieren. Für eine Medizin, die Patienten als ganze Personen wahr- und ernstnimmt, nicht bloß als defekte Biomaschinen.

Wie gut dieser Ansatz tut, führen seit 2007 unsere Therapiecamps vor Augen: Jahr für Jahr bestätigen sie, wie viel mit jener Art von Medizin, für die AUSWEGE steht, selbst bei langwierigen chronischen Leiden erreicht werden kann, wenn sie günstige Bedingungen vorfindet, um ihre Stärken zu entfalten.

Die AUSWEGE-Medizin erläutern wir in mehreren Büchern und Broschüren, unter anderem hier: