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Kinderwunsch, unerfüllter


Vertrauen, dass “alles gut wird”

Über ein Jahr lang gelang es der 35-jährigen Biomedizinerin Mia (Pseudonym) nicht, schwanger zu werden – obwohl sie „jegliche Vorgehensweise versuchte, die aktuell auf dem Markt ist“, einschließlich ärztlich verordneter Hormone und Infusionen. All dies brachte ihr „nichts außer Terminstress, Geldmangel, Überreiztheit und das Gefühl, als ‚Nummer‘ abgestempelt zu werden“, sagt sie. In ihrer Not wandte sich die Frau an Kristina Kragh, eine Geistheilerin aus dem IVH-Therapeutennetzwerk, die in Fällen von unerfülltem Kinderwunsch schon wiederholt helfen konnte. Zwischen August 2019 und April 2020 fanden drei Sitzungen statt. Unter anderem arbeitete die Heilerin dabei tiefverwurzelte Glaubenssätze auf: „Mein Mann ist selbst noch ein Kind und wird mich nicht unterstützen, falls wir eines bekommen“ und „Zwillinge möchte ich nicht, weil meine Geschwister, Zwillinge, behindert auf die Welt kamen". Dank solcher „Seelenarbeit“ lernte Mia, darauf zu vertrauen, „dass alles gut wird“, und mögliche Zwillinge willkommen zu heißen. Sonderbar, aber wahr: Kurz darauf wurde sie schwanger – und brachte gesunde Zwillinge zur Welt. Purer Zufall? Oder begünstigte die Heilerin eine Empfängnis, indem sie Ängste und Stress abbaute, positive Suggestionen einsetzte, den Placebo-Effekt wirken ließ – was Mias Hormonhaushalt günstig beeinflusste? Oder …? Aber ist das Wie nicht zweitrangig? Was zählt, ist das Ergebnis.

„Die Seele bewusst einladen“

Zwei Kinder hatte Manuela* (37) bereits aus erster Ehe. Mit Bernd* (39), ihrem neuen Partner, wünschte sie sich sehnlichst ein weiteres Kind. Er willigte zwar ein, war sich aber „nicht hundert-prozentig sicher“. Viele natürliche Versuche klappten nicht. Tests ergaben, dass Bernds Sperma verlangsamt, „gemütlich“ unterwegs war, „passend zu seiner Persönlichkeit“, wie Manuela schmunzelnd anmerkte.

Nachdem auch mehrere In-vitro-Befruchtungen fehlgeschlagen waren, wandte sich das Paar Anfang 2023 an Kristina Kragh. „Hauptsächlich habe ich mit ihr gearbeitet und sie dann mit ihm“, so berichtet die Heilerin. Hauptthema: Um Manuelas Kinder kümmerte sich Bernd schon vorbildlich; wie konnte sie ihn unterstützen – ohne zu drängen -, den Mut zu weiterem Nachwuchs aufzubringen?

Kristina leitete die beiden zu Ritualen an, mit denen sie „die Seele des Kindes bewusst einluden: Kerze anzünden, das zukünftige Familienmitglied gemeinsam willkommen heißen, ihm sein künftiges Zuhause präsentieren, es schon bewusst ins System integrieren“.

Und siehe da: Im November 2023 brachte Manuela ein gesundes Mädchen zur Welt – „Nohelia“.

„Ich war völlig perplex“

Sieben Jahre lang hatte Martina*, eine Bürokauffrau aus Bayern, vergeblich versucht, schwanger zu werden. Vier Fehlgeburten sowie eine Ausschabung hatte sie bereits hinter sich. Um einen weiteren Abort zu verhindern, verordnete der behandelnde Arzt ihr einen ganzen Medikamentencocktail – ASS, Clexane, Prednisolon, Intralipid/Sojabohnenöl-Infusionen -, leider ohne den erhofften Erfolg. Martina und ihr Partner „hatten den Wunsch nach einem eigenen Kind im Grunde schon aufgegeben“, sagt sie. „Aber ich wollte es trotzdem noch einmal probieren“ – mit der wohl umstrittensten „alternativen“ Therapieform, dem Geistigen Heilen.

Im März 2024 wandte sie sich, inzwischen 29, an die Heilerin Carmen Hamel, einem Mitglied des AUSWEGE-Therapeuten-Netzwerks. Bis November jenes Jahres fanden acht Heilsitzungen statt – keine in persönlichem Kontakt, sondern ausnahmslos auf Distanz, immer nachts. Bei diesen Fernbehandlungen, so berichtet Martina, habe Carmen Hamel bei ihr „diverse Blockaden im Nacken, Brust- und Lendenbereich gelöst. Auch waren meine Chakren 2, 3, 4 und 5 ziemlich blockiert. Insgesamt hatte ich kaum Energiefluss.“

Kaum hatte die „Fernheilung“ begonnen, da zeigte sie anscheinend schon Wirkung. Am Morgen des 31. März 2024 konnte Martina ihren Mann mit der freudigen Nachricht überraschen, dass „meine Periode schon fünf Tage überfällig war. Daraufhin machten wir zwei Schwangerschaftstests - beide fielen sofort positiv aus“, schon Minuten vor Ende der vorgesehenen Wartezeit.
Wegen Martinas trauriger Vorgeschichte „hielt sich die Freude darüber allerdings in Grenzen“. Um eine weitere Fehlgeburt zu verhindern, setzte die Heilerin die Fernbehandlung acht Monate lang fort. Eines Nachts träumte Martina davon, wie Carmen Hamel vor sie trat und ihr eröffnete: „Du wirst ein Mädchen bekommen, das Annie heißen soll.“ - „Ich war völlig perplex, weil sich dieser Traum so real anfühlte.“ Ein Test zur Geschlechtsbestimmung bei einer Gynäkologin bestätigte: Es wird tatsächlich ein Mädchen.

Zur Welt kam es, kerngesund, am 26. November 2024 – seltsamerweise am selben Tag, an dem seine verstorbene Uroma ihren 80. Geburtstag gefeiert hätte. Getauft wurde es auf den Namen Annie. „Es hat einfach so sein sollen“, glaubt Martina.

„Ein wundervoller Mensch“

Am 7. November 2025 berichtete eine weitere Klientin von Frau Hamel, die 43-jährige Sachbearbeiterin Corinna*, über ihre verblüffenden Erfahrungen mit Geistigem Heilen. Fünf Jahre lang hatte sie vergeblich versucht, schwanger zu werden. Selbst ein ganzes Jahr in einer Fachklinik für Reproduktionsmedizin führte nicht zum sehnlichst erhofften Erfolg, ebensowenig wie diverse Medikamente.

Das war 2023.

Im März 2024 verstarb plötzlich und unerwartet Corinnas Mutter. Dieser Verlust erschütterte sie zutiefst. Als sie im Dezember 2024 Carmen Hamel kennenlernte, half die Heilerin ihr zunächst einfühlsam, den Verlust zu bewältigen. Auch bei anderen Problemen vertraute sich Corinna ihr an: sei es mit einem schmerzhaft umgeknickten Fuß, sei es bei „emotionalem Stress im Geschäft“.

Doch im Vordergrund der „energetischen“ Heilsitzungen stand Corinnas Sehnsucht nach einem eigenen Kind. Und sie erfüllte sich: „Ich bin jetzt in der 10. Woche schwanger“, schrieb sie uns Anfang November 2025 überglücklich. Und sie spart nicht mit Lob für die Heilerin: „Carmen ist ein wundervoller Mensch, der mich in allen Lebenslagen unterstützt. Es fasziniert mich immer wieder, wie sich nach Behandlungen sämtliche Probleme auflösen.“

* Name von AUSWEGE geändert