Zum Hauptinhalt springen

English   Francais   Italiano   Russian          

SPENDEN   |   SHOP   |   NEWS

Organisation

Adiutorium

  • Anreisser: Unser „Adiutorium“ (von lat. adiutor: Förderer) bilden herausragende Persönlichkeiten, die uns mit gutem Rat, mit Tipps und Ideen, aber auch mit Kritik weiterhelfen.
  • Überschrift H2: Guter Rat von herausragenden Fachleuten

Unserem “Adiutorium” (von lat. adiutor: der Förderer) gehören satzungsgemäß "Personen bzw. Vertreter von Einrichtungen an, welche die Stiftung mit besonders großem Engagement und Kompetenz, mit ihren Erfahrungen und Beziehungen beim Verwirklichen ihrer Zwecke unterstützen bzw. durch ihr hohes öffentliches Ansehen dazu beitragen können, die Stiftungsarbeit zu erleichtern”.

Mitglieder:

Cornelia & Dr. Felix Schielein (D), Apotheker, Gründer der Stiftung Biologische Medizin und der Apothekengruppe MEDICON sowie der Apotheken-Kooperation TORRE.

Dr. Franz Alt (D), Journalist, Buchautor, langjähriger Moderator des ARD-Politmagazins „Report“

Dr. med. Daniel Benor (USA), Arzt und Heiler, Gründer des britischen Doctor-Healer Network sowie des Council of Healing, eines amerikanischen Netzwerks von Heilern und Heilerorganisationen

Dr. med. Rüdiger Dahlke (D), Arzt, Psychotherapeut 

Dr. med. Ellis Huber (D), Arzt und Gesundheitspolitiker, langjähriger Präsident der Berliner Ärztekammer, ehem. Geschäftsführer und Vorstand der Securvita BKK

Steffen Lohrer (D), Unternehmensberater, spiritueller Coach, Gründer der Steffen-Lohrer-Stiftung für ganzheitliche Medizin und persönliches Wachstum

Werner J. Meinhold (D), Heilpraktiker, Hypnotherapeut, Ehrenpräsident der Internationalen Gesellschaft für Integrative Tiefenpsychologische Therapie in Hypnose und Hypnoseforschung

Prof. Dr. Dr. Harald Walach (D), Psychologe und Philosoph, ehem. Professor an der Universität Northampton und der Europa-Universität Viadrina in Frankfurt/Oder 

Freundeskreis

  • Anreisser: Damit unterstützen Sie unsere Kinderhilfe regelmäßig mit einem kleineren Geldbetrag.
  • Überschrift H2: Treten Sie dem "Freundeskreis" der Stiftung AUSWEGE bei
  • Ordnung: mit-04

Damit unterstützen Sie unsere Kinderhilfe regelmäßig mit einem kleineren Geldbetrag.
(Mindestbeitrag: 8 Euro, für mitwirkende Therapeuten 12 Euro)

Kleiner Beitrag, große Wirkung

Wir bemühen uns, kleinen und großen Patienten therapeutische Auswege aufzuzeigen. All unsere Hilfsangebote kosten die Betroffenen nichts. Dazu benötigen allerdings auch wir eine finanzielle Grundlage. Weil Geld fehlt, können wir vieles noch nicht oder nur eingeschränkt tun, was uns am Herzen liegt. Zwar leisten wir alles, was an Arbeit anfällt rein ehrenamtlich. Doch auch uns wird von Post, Druckereien, Copyshops, Bürowarenhändlern, Vermietern usw. nichts geschenkt.

Aber können viele schwache Schultern nicht eben soviel tragen wie wenige starke? Deshalb entstand der AUSWEGE-"Freundeskreis".

Was kostet ein Beitritt?

Umgerechnet bloß 26 Cent pro Tag (bzw. rund 0,43 CHF). Ein solcher Betrag überfordert ernstlich niemanden, hilft uns aber enorm, sofern es uns im Laufe der Zeit gelingt, eine größere Zahl von "Freunden" zu gewinnen.

Was haben Sie davon?

  • Das angenehme Gefühl, eine gute Sache zu unterstützen – und mehr als das.
  • Sie erhalten von uns eine Spendenbescheinigung, mit der Sie Ihre Beiträge zu unserem "Freundeskreis" steuerlich absetzen können (in Deutschland).
  • Sie beziehen gratis unser Online-Magazin "Auswege Infos", in dem wir Sie regelmäßig über unsere Aktivitäten und Projekte informieren.

Freundeskreis - Mitglied werden

Das Formular können Sie am Computer ausfüllen, in dem Sie auf die grau unterlegten Felder klicken; in den rechteckigen Eingabefelder können Sie Ihre Werte einfügen. Nach dem Ausfüllen können Sie das Formular auf Ihrem Computer abspeichern, dann mit Ihrem E-Mail Programm an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein. senden oder per Post senden an:

Stiftung AUSWEGE
Dr. Harald Wiesendanger
Zollerwaldstr. 28
D - 69436 Schönbrunn

Geschäftsstelle

  • Anreisser: Stiftung AUSWEGE / Geschäftsstelle, Katrin Lindenmayr, Dornbusch 3, 69257 Wiesenbach.
  • Überschrift H2: der Stiftung AUSWEGE: Katrin Lindenmayr

Im Sommer 2012 übernahm Katrin Lindenmayr, Jg. 1982, die Leitung unserer Geschäftsstelle. Zu ihren Aufgabenbereichen zählt die Organisation unserer Therapiecamps. Darüber hinaus berät sie hilfesuchende Eltern, ist erste Ansprechpartnerin für Projektbeteiligte und interessierte Außenstehende, unterstützt den Vorstand bei Planung und Durchführung von Veranstaltungen.

Die gelernte zahnmedizinische Fachangestellte war zuletzt freiberuflich im Vertrieb von Solar- und Wasseraufbereitungsanlagen tätig. „Während meiner Ausbildungszeit begann ich mich für Ökologie und ganzheitliche Heilmethoden wie z.B. Homöopathie und Bach-Blütentherapie zu interessieren“, sagt sie. „Inzwischen ist dieses Wissen fest in unserem Familienalltag verankert und führt zu einer bewussteren und nachhaltigen Lebensweise. Es erfüllt mich, dieses Bewusstsein und die damit verbundene Hilfe an meine Mitmenschen weiterzugeben. Dabei sind die alljährlichen Sommercamps (m)ein besonderes Highlight. Es ist wunderbar, miterleben zu dürfen, wie viel Heilsames mit unkonventionellen Heilweisen möglich ist. Mich für die Visionen der Stiftung AUSWEGE zu engagieren, ist nicht nur Ehrensache, sondern auch zu einer beruflichen Heimat geworden.“

Kontakt

Stiftung AUSWEGE / Geschäftsstelle
Katrin Lindenmayr
Dornbusch 3
69257 Wiesenbach

  • Tel. 0 62 23 - 48 60 728
  • Fax 0 62 23 - 48 60 729
  • E-Mail Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein. oder
    Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein.

Helpline

  • Anreisser: Du suchst guten Rat? Dafür gibt es unsere HELPLINE. Hier nehmen sich Fachleute aus verschiedenen Heilberufen telefonisch deiner Fragen und Anliegen an – kompetent, mitfühlend, achtsam.
  • Überschrift H2: Ratlos? Rufe uns an. Wir helfen dir : Unkompliziert. Kostenlos. Vertraulich.

Du suchst guten Rat? Dafür gibt es unsere HELPLINE. Hier nehmen sich Fachleute aus verschiedenen Heilberufen telefonisch deiner Fragen und Anliegen an – kompetent, mitfühlend, achtsam.

Das bieten wir dir

Was auch immer dich seit längerem bedrückt, seien es körperliche Beschwerden oder seelische Belastungen: Bei unserer HELPLINE findest du ein offenes Ohr, möglichst auch guten Rat.

Erwarten kannst du allgemeine Informationen darüber, welche möglichen Auswege es jenseits der Schulmedizin gibt: Welche Ursachen könnte dein gesundheitliches Problem haben? Wie lassen sie sich diagnostisch abklären? Welche Behandlungen sind möglich? Was kannst du selbst tun? An wen könntest du dich wenden?

Was unsere Helpline nicht leisten kann.

Nicht erwarten solltest du: eine medizinische Beratung oder gar eine (Fern-)Behandlung; eine Diagnose; konkrete Therapieempfehlungen. Ein Telefonat kann keine ärztliche Beratung und Untersuchung ersetzen.

 



Gudrun Jänicke

Gudrun Jänicke

In ihrem Berufsalltag in einer Braunschweiger Klinik bewegt sich die Ärztin, Jg. 1960, auf den klassisch schulmedizinischen Fachgebieten der Diagnostischen Radiologie und Nuklearmedizin; unter anderem setzt sie dort Radiojodtherapie bei gut- und bösartigen Schilddrüsenerkrankungen ein. Nur wenige wissen, dass sie außerhalb der Klinik auch als Geistheilerin arbeitet.
Kontakt: Telefon 05306 941237
Yvonne Krause-Ließem

Yvonne Krause-Ließem

Seit 2002 ist die studierte Sozialarbeiterin, Jg. 1954, als Heil­praktikerin tätig. Zuvor hatte sie Zusatzausbildungen in Gestalttherapie und Gestaltpädagogik, Autoge­nem Training, Shiatsu und Aura-Beratung absolviert. In ihre Praxis bezieht sie Geistiges Heilen ein.
Kontakt: Telefon 02248 445503
Emilie Mawuco Valentin

Emilie Mawuco Valentin

Die Heilpraktikerin, Physiotherapeutin, Masseurin und Heilerin aus Togo (Westafrika) lebt seit 1987 in Deutschland. Sie entwickelte ein „Viba“ genanntes Heilverfahren, das „zur Entstehung von Glück führt und den Geist beruhigt“.
Kontakt: Telefon 0651 4362388
Regine Haase

Regine Haase

Als Betriebspädagogin berät und behandelt sie seit 2007 Hilfesuchende – als ausgebildete und geprüfte Heilpraktikerin für Psychotherapie, als Familien- und Konfliktberaterin, als Burnout-Beraterin, als Psychoonkologische Beraterin, als Hospiz- und Rückführungsbegleiterin sowie als Reiki-Meisterin und -Lehrerin.
Kontakt: Telefon 06073 87909
Sabine Thelen

Sabine Thelen

Die Heilpraktikerin hat sich auf ganzheitliche Frauen- und Kinderheilkunde spezialisiert. Homöopathie, Schamanismus, Systemische und Manuelle Therapie/Massage bilden Schwerpunkte ihrer Praxis.
Kontakt: Telefon 06223 4877680
Frank Hellthaler

Frank Hellthaler

Im Jahre 1996 schloss Frank, geb. 1969, eine dreijährige Vollzeitausbildung zum Heilpraktiker erfolgreich ab. Seit 26 Jahren widmet er sich in eigener Praxis der körperlichen, seelischen und geistigen Gesundheit von Hilfesuchenden.
Kontakt: Telefon 07261 61777
Claudia Heuser

Claudia Heuser

Die frühere Krankenschwester, Jg. 1961, bietet Hilfesuchenden seit 2010 Geistiges Heilen an. Dabei bezieht sie gelegentlich eine Form der Tanztherapie ein, in der sie eine mehrjährige Aus- und Fortbildung durchlief.
Kontakt: Telefon 07645 9167918
Dr. phil. Thomas Baumgärtner

Dr. phil. Thomas Baumgärtner

Der Heilpraktiker und Heiler, Jg. 1967, hatte Sportwissenschaft, Arbeitswissenschaft und Berufspädagogik studiert; danach arbeitete er viele Jahre als Dozent an verschiedenen Universitäten und leitete wissenschaftliche Projekte, vorwiegend im Bereich der Gesundheitsförderung.
Kontakt: Telefon 0176 60884533
Heike Behren

Heike Behren

In ihrem Praxisalltag bietet die Lebensberaterin und Heilerin Hilfesuchenden Beratung, Coaching, verschiedene Meditationstechniken und energetische Behandlung an.
Kontakt: Telefon 06062 9480626
Petra Grafe-Butz

Petra Grafe-Butz

Die gelernte Krankenschwester, Jg. 1965, arbeitet in einer auf Posttraumatische Belastungsstörungen ausgerichteten psychosomatischen Klinik. Mit alternativen Ansätzen vertraut, setzt sie auch geobiologische Maßnahmen, Ohrakupunktur und energetische Massagen an.
Kontakt: E-Mail Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein.
Katerina Sylenko

Katerina Sylenko

Die Heilpraktikerin für Psychotherapie ist zugleich Geprüfte Psychologische Beraterin. In Einzelsitzungen, bei Paaren und Familien setzt sie vorzugsweise systemisch und verhaltenstherapeutisch an.
Kontakt: Telefon 0160 8159972
Martina Geutler

Martina Geutler

Seit 2014 als Heilpraktikerin für Psychotherapie tätig, bietet sie Hilfesuchenden ganzheitliche Bild- und Gestalttherapie – um Ressourcen zu stärken, Ängste und Traumata aufzulösen –, Geistiges Heilen sowie den „Yager-Code“ an, „eine Kommunikation mit der höheren Intelligenz des Patienten“.
Kontakt: Telefon 0179 2974523

 

Von Hilfesuchenden gelobt

Von Hilfesuchenden wird unser telefonischer Infodienst hochgeschätzt, wie eine Umfrage unter Patienten ergab, die sich in den ersten anderthalb Jahren seit Beginn der AUSWEGE-Arbeit, zwischen Dezember 2006 und Mai 2008, an uns gewandt haben.

Jeder Dritte nahm demnach unser Beratungsangebot in Anspruch (34 Prozent). Der empfundenen "Kompetenz" des jeweiligen Beraters wurde die Durchschnittsnote 2 gegeben (1 = äußerst kompetent, 6 = völlig inkompetent).

Das Maß, in dem die gegebenen Informationen für ihn hilfreich waren, wurde von den Klienten im Schnitt mit 2,5 benotet (1= äußerst hilfreich, 6 = völlig nutzlos) – von Hilfesuchenden wohlgemerkt, die in den Monaten und Jahren zuvor vermutlich schon zahlreiche Fachärzte und andere Heilkundige konsultiert hatten, ohne brauchbare, zielführende Hinweise erhalten zu haben.

Am meisten gelobt wurde, wie "verständnisvoll und einfühlsam" unsere Telefonberater auf Anrufer eingehen: Hier wurde sogar die Note 1,6 erreicht (1 = überaus einfühlsam, 6 = völlig verständnislos).

Näheres im Artikel "Hilfesuchende loben IVH-Heiler" (und den AUSWEGE-Infodienst),
den Sie hier als PDF downloaden können.

Herzensfonds

  • Anreisser: Um chronisch kranken Kindern aus armen Verhältnissen, aber auch Erwachsenen erfolgversprechende Behandlungen mit unkonventionellen Heilweisen zu ermöglichen, hat die Stiftung Auswege einen Sozialfonds eingerichtet.
  • Überschrift H2: Von Herzen helfen – neuer "Herzensfonds" für chronisch Kranke

Um chronisch kranken Kindern aus armen Verhältnissen, aber auch bedürftigen erwachsenen Patienten erfolgversprechende Behandlungen mit unkonventionellen Heilweisen zu ermöglichen, hat die Stiftung Auswege einen Sozialfonds eingerichtet. Denn Heilungschancen dürfen keine Geldfrage sein.

Wenn die Schulmedizin an Grenzen stößt, ist die Suche nach Alternativen verständlich und aussichtsreich.

Denn unkonventionelle Heilweisen eröffnen erfahrungsgemäß Chancen, die viele Ärzte nicht kennen oder unterschätzen – ob bei Allergien oder Epilepsie, bei Autismus, ADHS und anderen Verhaltensstörungen, bei Traumata und sonstigen seelischen Belastungen, bei geistigen und körperlichen Behinderungen. Seit ihrer Gründung 2005 bemüht sich die Stiftung Auswege darum, vermeintlich „behandlungsresistenten“ Patienten, Kindern ebenso wie Erwachsenen, solche therapeutischen Auswege zu eröffnen. Doch weiterhin weigern sich die meisten Krankenkassen, für erfolgversprechende Maßnahmen und Mittel aufzukommen, und aus eigener Tasche können viele Betroffene sie sich nicht leisten. Für solche Fälle ist der „Herzensfonds“ da: Er gewährt auf Antrag Zuschüsse zu Behandlungskosten. Unter anderem ermöglicht er Kranken an einem Therapiecamp der Stiftung Auswege teilzunehmen.

Den „Herzensfonds“ leitet der Finanzfachmann Thomas Hühler, auf dessen Initiative er entstand.

 

  • Lebenslauf Thomas Hühler

    Thomas Hühler, geb. am 6. August 1974 in Leisnig/Sachsen, studierte nach Abitur und Bundeswehr von 1994 bis 1998 Betriebswirtschaft an der Technischen Universität in Freiberg mit Schwerpunkt Banken/Finanzen. Ab Herbst 1998 war er als Berater beim Finanzdienstleister MLP und der Deutschen Bank im Private Banking sowie als unabhängiger Makler tätig. „Zum Entsetzen meiner Familie“, erinnert er sich, „kündigte ich Ende 2006 meinen sicheren Job bei der Deutschen Bank, um mir einen Lebenstraum zu erfüllen: meine Leidenschaft für Kapitalmärkte und Börse zum Beruf zu machen. Seit 2007 handle ich professionell auf eigene Rechnung Aktien, Kryptowährungen und Beteiligungen und verdiene damit meinen Lebensunterhalt. Parallel erstelle ich technische Finanzmarktanalysen für eine große deutsche Vermögensverwaltung."

    Thomas Hühler ist verheiratet und stolzer Vater zweier Jungs, 20 und 13 Jahre alt. Zu seinen besonderen Interessen zählt er Sport – „ich spiele selbst Tennis in der Verbandsliga“ - und Autos.

    2016 erfüllte er sich „mit der ehrenamtlichen Tätigkeit für Kinder/Familien in Not einen weiteren Lebenstraum“.

  • Interview mit Thomas Hühler, dem Leiter des "Herzensfonds"

    Mit dem „Herzensfonds“ möchten Sie kranken Kindern helfen. Wie kamen Sie dazu? Aus persönlicher Betroffenheit?

    Nein, eigentlich nicht. Das ist seit frühester Jugend mein Lebenstraum. Ich kann gar nicht genau sagen, wie und woher er kam, er war einfach schon immer da, seit ich denken kann. Es ist mir ein tiefes persönliches Anliegen, Menschen zu helfen, die unverschuldet in schwere Notlagen geraten sind. Besonders liegen mir Kinder am Herzen. Wir haben selbst zwei gesunde Kinder, und allein der Gedanke daran, dass dies nicht so wäre, ist unerträglich. Es gibt aber viele Eltern, die dieses Glück nicht haben. Dazu kommt, dass ich mich in den letzten Jahren aus persönlichem Interesse viel mit medizinischen Themen beschäftigt habe. Dabei ist mir klargeworden, dass es auch neben der klassischen Schulmedizin großartige Möglichkeiten gibt, Krankheiten zu heilen und Menschen zu helfen. Die Schulmedizin hat Großartiges geleistet. Aber man könnte so viel mehr erreichen, wenn man schulmedizinische Behandlungen mit den Möglichkeiten der Natur- und Erfahrungsheilkunde verbinden würde. Damit auch kranke Kinder davon profitieren können, habe ich den Fonds ins Leben gerufen.

    Viele Mediziner sehen das anders...

    ... aus Gründen, die mir unerfindlich sind. Meines Erachtens ist unser heutiges Gesundheitssystem zu stark kommerziell geprägt und gesteuert. Die „wissenschaftliche“ Medizin konzentriert sich im Wesentlichen darauf, Symptome zu behandeln und zu lindern, statt die Ursachen anzugehen. Letztlich geht es allzu sehr darum, Geld zu verdienen und Aktionäre zufrieden zu stellen. Deshalb hat ein ganzer Industriezweig kein Interesse an der Einbindung natürlicher Heilmethoden, weil sie einfach keinen Profit bringen und teilweise in Konkurrenz zu pharmazeutischen Produkten stehen.

    Ihr Fonds soll erfolgversprechende Behandlungen mit „komplementären“ Heilweisen ermöglichen, wenn die Schulmedizin an Grenzen stößt. Woher nehmen Sie die Zuversicht, dass Erfolge in solchen Fällen überhaupt zu erwarten sind? Befürchten Sie nicht, dass der Fonds viel Geld für wirkungslose Pseudokuren verbrennen wird, für die es keine wissenschaftliche Evidenzbasis gibt, wie Kritiker bemängeln?

    Ja was ist denn die Alternative? Es ist doch eine Tatsache, dass die klassische Schulmedizin insbesondere einen Großteil der chronischen Erkrankungen nicht heilen kann. Auf der anderen Seite gibt es teilweise jahrhundertelange gute Erfahrungen mit natürlichen Mitteln und Verfahren. Also was habe ich denn als Patient zu verlieren, wenn ich einen anderen Weg gehe? Natürlich kann es sein, dass auch die Komplementärmedizin keine Heilung vollbringt, aber einen Versuch ist es doch allemal wert. Und die praktische Erfahrung zeigt, dass es erstaunlich oft funktioniert.

    Oft genug?

    Die große Kunst besteht darin, die richtige Therapie und einen erstklassigen Therapeuten zu finden. Das kann durchaus eine Weile dauern. Aber dann stehen die Chancen gut. Wenn ich persönlich wählen müsste zwischen einer „evidenzbasierten“ Methode mit Chemiekeule inklusive Nebenwirkungen und einer natürlichen Methode, wo oft einfach die Erfahrung zeigt, dass sie funktioniert, dann fiele mir die Wahl nicht schwer. Und über den Begriff „evidenzbasiert“ kann man ohnehin trefflich streiten …

    Sprechen Sie da aus eigener Erfahrung?

    Ich bin kein Mediziner oder Naturwissenschaftler. Aus persönlichem Interesse habe ich mich autodidaktisch viel mit medizinischen Themen beschäftigt. Natürlich gab es im Kreise der Familie auch immer mal wieder Situationen bzw. Erkrankungen, wo ich mit den Ergebnissen und Ansätzen der Schulmedizin unzufrieden war, z. B. bei Allergien. Auch finde ich, dass Antibiotika gerade bei Kindern meist viel zu früh und viel zu oft eingesetzt werden. Ich habe viel gelesen und dann einfach vieles ausprobiert. Es war der klassische Weg von Versuch und Irrtum. Natürlich hat nicht alles funktioniert, aber einige Dinge sehr wohl. Ich finde es fahrlässig, auf bewährte Mittel aus der Natur zu verzichten, nur weil Pharmakonzern XY sagt, sein Mittel wirke besser, obwohl es dafür keinen Beweis gibt und die Praxis anders aussieht.

    Um ein krankes Kind mit homöopathischen Globuli zu versorgen, dürften ein paar Euro pro Monat genügen. Aber manche „alternativen“ Therapien verschlingen vierstellige Summen, gelegentlich sogar noch mehr. Woher nimmt Ihr Fonds die nötigen Mittel?

    Meine Frau und ich werden die finanzielle Erstausstattung des Fonds aus eigener Tasche vornehmen. Im vergangenen Jahr sind wir beide Vierzig geworden. Für die gemeinsame Geburtstagsfeier haben wir um Geldgeschenke gebeten. Am Abend der Feier haben wir unseren rund fünfzig Gästen unsere Idee eines Hilfsfonds vorgestellt und versprochen, dass von den Geldgeschenken jeder Euro Kindern in Not zugute kommen wird. So kamen immerhin 1.200 Euro zusammen. Zusätzlich hatten wir auf einen Schlag fünfzig Freunde und Verwandte mit im Boot. Das anschließende Feedback darauf war sehr positiv, viele haben uns ihre Unterstützung angeboten, sobald es losgeht. Wir hoffen, dass der eine oder andere zum Start des Fonds ebenfalls noch etwas beisteuert. Wir werden auch noch selbst etwas drauflegen. Mit dem dann vorhandenen Startkapital werden wir erst einmal klein beginnen und die ersten Hilfsprojekte für Kinder mit schweren Schicksalen starten. Alles andere wird sich finden. Je mehr und je effizienter wir helfen, desto einfacher dürfte es anschließend sein, weitere Hilfe, also auch Spenden zu gewinnen.

    Befürchten Sie nicht, dass der „Herzensfonds“ von Hilfegesuchen überschwemmt wird, sobald sich herumspricht, dass es ihn gibt?

    Das kann natürlich passieren, aber das Risiko müssen wir eingehen. Natürlich sind die Mittel des Fonds begrenzt. Ich selbst kann nur eine Starthilfe geben und dann beginnen, Kindern zu helfen. Danach hoffe ich, dass es genug Menschen gibt, die bereit sind, für diese gute Sache zu spenden, damit wir den Fonds immer wieder auffüllen und weiterhelfen können.

    Ihr Fonds hilft nur bei erwiesener Bedürftigkeit. Wie stellen Sie die denn fest?

    Ähnlich wie andere karitative Einrichtungen: mit einem Antragsformular, das Hilfesuchende ausfüllen. Dass ihre Angaben zutreffen, belegen sie uns durch Einkommens- und Vermögensnachweise.

    Die Kosten erfolgversprechender Behandlungen zu übernehmen, wäre eigentlich eine Sache von Krankenversicherungen. Wurmt es Sie nicht, mit eigenen Mitteln einzuspringen, bloß weil Kassen sich weigern, ihre Aufgabe zu erfüllen?

    Ja, das wurmt mich gewaltig. Ein einfaches Beispiel: Ich verstehe nicht, warum die Kassen Milliarden für Chemotherapien ausgeben, deren realer Nutzen sehr zweifelhaft ist, evidenzbasiert hin oder her. Und wer mit Onkologen privat spricht, stellt fest, dass acht von zehn sich selbst nicht mit der schulmedizinisch empfohlenen Standardtherapie behandeln lassen würden. Trotzdem wird hier von den Kassen fleißig bezahlt. Andererseits haben sie für eine Sauerstofftherapie, mit der schon ein Manfred von Ardenne vor Jahrzehnten phantastische Erfolge erzielt hat, keinen Cent übrig. Der Unterschied? Mit Chemotherapie lassen sich eben Milliarden verdienen, mit Sauerstoff nicht. Deshalb hat die Industrie kein Interesse an solchen natürlichen Therapien. Das ist ein dramatischer Fehler im System, denn es wird praktisch nur nach chemischen Mitteln geforscht, die man patentieren und vermarkten kann.

    Welche Vision verbinden Sie mit dem „Herzensfonds“? An welchem Punkt würden Sie irgendwann sagen: „Jetzt ist es gut so – das Ziel ist erreicht, auf das hin ich den Fonds eingerichtet habe“? Wann wären Sie zufrieden?

    Das kann ich heute noch nicht sagen. Alles was ich will ist, das Startkapital einzubringen und damit Gutes zu tun. Der Rest wird sich dann entwickeln. Es kann sein, dass wir zu wenige Menschen finden, die das Projekt unterstützen - dann ist es schneller zu Ende, als uns lieb ist. Aber dann haben wir immerhin etwas getan, das ist besser als nichts. Es kann auch passieren, dass wir im Laufe der Zeit immer mehr Menschen dafür gewinnen können, den Fonds mit ihren Spenden zu unterstützen. Das wäre eine schöne Situation, denn es gibt so viele Kinder, die unsere Hilfe brauchen, dafür wird wohl nie genug Geld im Fonds sein. Im Prinzip kann der Fonds also ewig weiterlaufen.
    Das ist meine Vision: etwas zu schaffen, was Kindern hilft, und das dauerhaft.

    Dass ein Finanzfachmann nebenbei karitativ tätig wird, kommt nicht alle Tage vor. Was veranlasst Sie dazu?

    Wie gesagt, das ist seit frühester Jugend ein Lebenstraum. Ich will das einfach tun. Das hat mich in all den Jahren angetrieben. Als ich Vierzig geworden bin, habe ich mir gesagt: Jetzt setze ich es um. Denn Lebensträume sollte man nicht zu weit in die Zukunft schieben, sonst werden sie niemals wahr.

    Was sagt Ihre Familie zu Ihrem Engagement?

    Meine Familie unterstützt mich, allerdings muss ich schauen, dass ich das zeitlich und organisatorisch alles unter einen Hut bekomme. Denn ich habe einen sehr intensiven Job und möchte natürlich auch meine Familie keinesfalls vernachlässigen. Eine große Herausforderung …

    Sie hätten diesen Fonds auf eigene Faust realisieren können, tun das aber unter dem Dach der Stiftung Auswege. Weshalb?

    Der eigentliche Plan war es, eine eigene Stiftung oder einen eigenen Verein auf die Beine zu stellen, der Kindern hilft, die durch schwere Krankheiten, Gewalt oder andere Katastrophen Hilfe benötigen. Ich habe dann ausführliche Recherchen zu rechtlichen, finanziellen und organisatorischen Aspekten der Gründung einer eigenen Stiftung angestellt und Gespräche mit Vorständen bestehender Stiftungen und Vereinen geführt. Nach reiflicher Überlegung haben wir das Vorhaben, eine eigene Stiftung aufzubauen, verworfen. Der administrative und finanzielle Aufwand, ehe das ganze Konstrukt steht, ist enorm hoch. Es würde Monate, wenn nicht Jahre dauern, ehe die Stiftung überhaupt arbeitsfähig wäre, und einige Tausender an Beratungshonoraren verschlingen, von der Zeit und den Nerven ganz zu schweigen. Auch benötigt man einen sechsstelligen Stiftungsbetrag, um das Ganze überhaupt genehmigt zu bekommen. Und dieser stattliche Betrag darf anschließend nicht genutzt, d. h. nicht für Hilfsprojekte für Kinder verwendet werden, sondern nur die Erträge aus dem Stiftungskapital und zusätzliche Spenden, die reinkommen. Das Kapital wäre also mehr oder weniger „tot“ und man könnte am Ende nicht das damit machen, was wir vorhaben, nämlich Kindern zu helfen.

    So fanden Sie schließlich zu „Auswege“?

    Ja. Nach mehreren Gesprächen mit Herrn Dr. Wiesendanger bin ich zu dem Schluss gekommen, dass es deutlich sinnvoller ist, mich hier mit einzubringen, statt das Rad noch einmal neu zu erfinden. Wir wollen kranken Kindern einfach möglichst pragmatisch und effizient helfen. Bei „Auswege“ ist alles bereits vorhanden, was wir brauchen, wir können praktisch sofort beginnen, ohne unsägliche Bürokratie und unnützen Aufwand. Mir war es von Anfang an wichtig, dass jeder Euro, der in den Fonds fließt, auch bei den Kindern ankommt. Durch die Zusammenarbeit mit der Stiftung Auswege erreiche ich genau das. Ich habe keine sinnlosen Nebenkosten. Meine Frau und ich arbeiten komplett ehrenamtlich. Dinge wie Fahrtkosten, Bürokosten etc. zahlen wir aus eigener Tasche. Jeder einzelne Euro, der dem Herzensfonds zukommt, soll ohne irgendeinen Abzug für die kranken Kinder verwendet werden. Das sagen wir jedem, der bei uns spendet, fest zu. Außerdem wird jeder, der uns sein Vertrauen und auch Geld anvertraut, in regelmäßigen Abständen genau erfahren, was mit seinem Geld passiert ist, damit jeder sehen kann, wie sinnvoll das war.

    Herr Hühler, herzlichen Dank für dieses aufschlussreiche Gespräch.
    Das Interview führte Dr. Harald Wiesendanger.

  • Presseecho

    Die Sächsische Zeitung stellte ihren Lesern den "Herzensfonds" im März 2022 vor - und ließ seinen Initiator Thomas Hühler in einem Interview ausführlich zu Wort kommen. Näheres hier.

  • So wirkungsvoll half der HERZENSFONDS

    „Von Herzen dankbar“ - So wirkungsvoll half der HERZENSFONDS

    „Das ist meine Vision: etwas zu schaffen, was kranken Kindern hilft“, hatte Thomas Hühler erklärt, als er, Finanzfachmann und zweifacher Vater, im Jahr 2016 den „Herzensfonds“ unter dem Dach der Stiftung Auswege einrichtete. In zahlreichen Fällen ist diese Vision inzwischen Wirklichkeit geworden, wie die folgende Auswahl belegt. Im Einzelnen hier

  • Ein Lehrstück für die "alternative" Medizin

    Wie es zum „Herzensfonds“ kam
    Ein Kommentar des Stiftungsvorsitzenden Dr. Harald Wiesendanger

    Die Entstehungsgeschichte des „Herzensfonds“ lehrt, wie leicht in der „Anderen“ Medizin zusammenfinden kann, was zusammengehört. Dazu bedarf es Pragmatismus, gesundheitspolitischen Bewusstseins – und kleinerer Egos.

    Unter den 150 eingegangenen Mails jenes Tages hätte ich ihn beinahe übersehen: jenen ungewöhnlichen Brief, in dem sich ein Finanzfachmann namens Thomas Hühler am 24. Juli 2015 an mich wandte. Über Google, so schrieb er mir, sei er auf meine Stiftung Auswege gestoßen. Gerne würde er mit mir einen Gesprächstermin vereinbaren, um mir ein besonderes Anliegen vorzustellen.

    Viele seiner persönlichen und beruflichen Ziele, so erklärte er mir, habe er in den vergangenen Jahren erreicht. Allerdings hege er noch „einen großen Traum, der nichts mit der Börse zu tun hat und der mich seit frühester Jugend begleitet. Ich möchte Menschen helfen, die unverschuldet in eine schwere Notlage geraten sind. Die Zeit ist nun reif dafür, dies umzusetzen.“ Dazu plane er gemeinsam mit seiner Frau, eine Stiftung zu gründen, die „ganz besonders Kindern helfen soll, die durch schwere Krankheiten Schlimmes durchmachen müssen. Wir haben selbst zwei Kinder, die glücklicherweise gesund sind. Und allein der Gedanke daran, was es für uns bedeutet hätte, wenn das nicht so wäre, ist unerträglich. Deshalb wollen wir speziell für Kinder etwas machen, die nicht so viel Glück hatten.“

    Es war die mit Abstand bewegendste Mail jenes Tages. Denn Thomas Hühler hatte nahezu wortwörtlich dieselben Motive geschildert, die mich zehn Jahre zuvor dazu bewegt hatten, die Stiftung Auswege ins Leben zu rufen. Natürlich war ich neugierig darauf, diesen Mann näher kennenzulernen – allerdings unter einem Vorbehalt, mit dem ich ihm noch am selben Tag antwortete: „Einen der größten Fehler, die tatkräftige Visionäre im ‚alternativen’ Gesundheitsbereich begehen, sehe ich darin, dass ‚jeder sein eigenes Ding machen’ will. Statt Synergien zu suchen und zu nutzen, bleiben sie Einzelkämpfer - nach der Devise: "Wozu vereint gewinnen, wenn getrennt verlieren viel spannender und lehrreicher ist". So ist die Komplementärmedizin bis heute ein Sammelsurium von mehr oder minder wertvollen Initiativen, Organisationen und Hilfsangeboten geblieben, mit wenig bis gar keinem Austausch - geschweige denn Kooperation - untereinander, und aus diesem frustrierenden Nebeneinander kann unmöglich ein starkes Gegengewicht gegen die mächtigen Institutionen der Schulmedizin erwachsen. Hätte es vor einem Jahrzehnt bereits eine Einrichtung wie ‚Auswege’ gegeben, so hätte ich mir die (reichlich schweißtreibende) Mühe erspart, vom Punkt Null eine eigene Stiftung aufzubauen, sondern nach Wegen gesucht, mich dort einzubringen, damit Gutes noch besser wird. Wenn Sie Möglichkeiten sehen, dass wir in diesem Sinne zusammenkommen, können wir uns gerne zu einem ausführlichen Gespräch treffen - mindestens einem.“

    Es wurden zwei, und auf Anhieb führten sie nicht nur zu einem vertrauensvollen, intensiven Austausch, sondern mündeten rasch in ein gemeinsames Projekt: den „Herzensfonds“ unter Thomas Hühlers Leitung – innerhalb der Stiftung Auswege. Ich bin stolz darauf, ihn für diese Zusammenarbeit gewonnen zu haben, freue mich auf unser künftiges Miteinander und bin zuversichtlich, dass wir zusammen das Leid vieler schwerkranker Kinder und ihrer mitbetroffenen Familien lindern können. Wieviel besser wäre es um die „Andere“ Medizin bestellt, wenn Gleichgesinnte so verfahren würden wie wir: gemeinsame Sache zu machen, statt ihren Egos mit unergiebigen Bemühungen zu schmeicheln, neben- und gegeneinander das Rad ein zweites Mal zu erfinden?

  • Kranke Kinder in der Armutsfalle

    Auch in gesundheitlicher Hinsicht leiden Kinder aus armen Verhältnissen mehr als andere, und das in doppelter Hinsicht: Sie erkranken häufiger an Leib und Seele – und haben geringere Chancen, bestmöglich medizinisch versorgt zu werden. Unkonventionelle Heilweisen kommen ihnen kaum je zugute: Krankenkassen verweigern die Kostenübernahme, aus eigener Tasche können Eltern sie sich nicht leisten.

    Erschütternd, beschämend: 16 Prozent aller Kinder hierzulande, knapp drei Millionen, leben in Armut, schätzt das Kinderhilfswerk UNICEF in seinem Bericht „Zur Lage der Kinder in Deutschland 2010“. Mehr als doppelt so hoch, 38 Prozent, ist die Quote bei Kindern von Alleinerziehenden, der stärksten "Armutsrisikogruppe". Jeder Fünfte, dem es im reichen Deutschland am Nötigsten fehlt, ist jünger als 16 Jahre.

    Wie eng soziale Schicht und kindliche Erkrankungen zusammenhängen, belegen inzwischen zahlreiche Studien aus dem In- und Ausland. Unterschichtkinder sind schlechter ernährt, verletzen sich häufiger, haben mehr Infektionskrankheiten als ihre Altersgenossen in wohlhabenden Familien, bestätigte 2010 eine Übersichtsarbeit eines internationalen Autorenteams.

    Eine Untersuchung zur Beziehung zwischen sozialer Lage und Gesundheitszustand bei Kindern und Jugendlichen, die Prof. Dr. Klaus Hurrelmann und Dr. Andreas Klocke im Auftrag der Weltgesundheitsorganisation (WHO) an der Gesundheitswissenschaftlichen Fakultät der Universität Bielefeld durchgeführt haben, kommt zu dem Ergebnis, dass sich der Gesundheitszustand, das Wohlbefinden sowie die psychische Gesundheit von Kindern, die in Armut leben, in erschreckendem Maße verschlechtern. Die Wissenschaftler fassen zusammen: "Schon für Kinder gilt die Formel: Armut macht körperlich und seelisch krank."

    Als sozial benachteiligt gelten Kinder von Einwanderern, Arbeitslosen, Sozialhilfeempfängern, kinderreichen Familien und Alleinerziehenden; vier von zehn Bundesbürgern, die von Einkommensarmut betroffen sind, kümmern sich ohne Partner um Erziehung und Wohlergehen ihrer Kinder. Beengter Wohnraum und schlechte Ernährung, psychische Instabilität, Alkoholsucht oder Gewaltbereitschaft der Eltern, Ausschluss von gesellschaftlichen Aktivitäten durch fehlendes Geld: das sind häufige Belastungen sozial benachteiligter Kinder. Hinzu kommt häufig ein Mangel an Gesundheitswissen und Fürsorge. In unseren „Sommercamps“ begegnen uns solche Fälle immer wieder, und sie machen uns betroffen.

    Gleichzeitig können sich sozial Benachteiligte die Leistungen des Versorgungssystems oft nur schwer erschließen. Von unkonventionellen Behandlungsweisen, für welche Krankenkassen nicht aufkommen, sind sie weitgehend ausgeschlossen – die sogenannte „Alternativmedizin“ ist insofern das Privileg derer, die sie sich leisten können.

    Im Rahmen einer europaweit einzigartigen, noch andauernden Langzeitstudie zur Gesundheit von Kindern und Jugendlichen in Deutschland (KIGGS) untersuchte das Robert Koch-Institut (RKI) zwischen 2003 und 2006 rund 17.000 unter 18-jährige. Armut sei das größte Gesundheitsrisiko für Kinder, fasst die Leiterin der Abteilung Epidemiologie und Gesundheitsberichterstattung des RKI, Bärbel-Maria Kurth, die Ergebnisse zusammen. Bei Kindern aus sozial schwachen Familien zeigen sich demnach häufiger Essstörungen und Übergewicht. Jedes Vierte ist psychisch auffällig. Entwicklungsstörungen, Depressionen, Kopfschmerzen und psychosomatische Beschwerden wie Bauchweh unklarer Ursache betreffen Kinder aus sozial schwachen Familien überdurchschnittlich häufig. Obwohl sie häufiger erkranken, erhalten sie seltener Arzneimittel als Mittel- und Oberschichtkinder. Die Kosten für Medikamente, die nicht vom Arzt verordnet werden, könnten hierbei eine Rolle spielen: Rund acht Euro pro Monat sieht der Hartz-IV-Regelsatz für die "Gesundheitspflege" eines Kindes vor.

    Falls Sie unsere Arbeit für schwerkranke Kinder aus armen Verhältnissen finanziell unterstützen möchten, bitten wir Sie um eine Spende hier. (HW)

 

Kontakt:

Stiftung Auswege / Herzensfonds
Dornbusch 3
69257 Wiesenbach
Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein.
Tel. 03 43 27 - 6 65 61 (Thomas Hühler)

 

Wie können Sie Unterstützung beantragen?
Zum Antragsformular hier.

Wie können Sie den „Herzensfonds“ unterstützen?
Zum Spendenkonto hier.

Kuratorium

  • Anreisser: Das Kuratorium (Stiftungsrat) berät, unterstützt und überwacht den Vorstand und die Geschäftsführung als unabhängiges Kontrollorgan.
  • Überschrift H2: Das unabhängige Kontrollorgan

Das Kuratorium (Aufsichtsrat) berät, unterstützt und überwacht den Vorstand und die Geschäftsführung als unabhängiges Kontrollorgan im Rahmen des Stiftungsgesetzes und der Stiftungssatzung.

Partner

  • Anreisser: Der Unternehmer, Personal Coach und Yogalehrer Steffen Lohrer, Mitglied unseres Wissenschaftlichen Beirats und langjähriger „Auswege“-Kuratoriumsvorsitzender, rief Ende 2012 eine Stiftung für ganzheitliche Medizin ins Leben.
  • Überschrift H2: Zur Förderung ganzheitlicher Medizin

AUSWEGE-Beiratsmitglied Steffen Lohrer gründete eigene Stiftung

Der Unternehmer, Personal Coach und Yogalehrer Steffen Lohrer, Mitglied unseres Wissenschaftlichen Beirats und langjähriger „AUSWEGE“-Kuratoriumsvorsitzender, rief Ende 2012 eine Stiftung für ganzheitliche Medizin ins Leben. Ebenso wie „AUSWEGE“ setzt sie sich für komplementäre Heilweisen ein, mit nahezu identischer Satzung. Allerdings ist sie nicht operativ tätig; ihr Ziel ist es, Einrichtungen, Projekte und Initiativen wie „Auswege“ finanziell zu unterstützen und dafür notwendige Mittel zu beschaffen.

Ihre Vorgeschichte reicht ein Jahrzehnt zurück, sie entstand im Laufe von Steffen Lohrers Tätigkeit für Steinbeis Mergers & Acquisitions, seinem Beratungsunternehmen für Unternehmenszukäufe und -verkäufe.

„Seit 2004 hatten wir mit Steinbeis M&A die Philosophie, dass wir bei erfolgreichem Abschluss eines Projektes mit bis zu 10 Prozent der Erträge aus Dankbarkeit andere Menschen unterstützen, die leider nicht auf der Sonnenseite des Lebens stehen. In der Zwischenzeit konnten wir einer Vielzahl von Menschen helfen, was uns immer auch sehr berührt hat. Hierunter fallen z.B. Schlafsäcke für die Obdachlosen Heidelbergs, Finanzielle Hilfe für den Bau eines Kindergartens für behinderte Kinder in Mannheim, Unterstützung für den Neubau von Krankenhäusern und Schulen in Indien, besondere Patenschaften in Benin, Indien und Brasilien, Gründung zweier Trust-Banken für Mikrofinanzkredite in Ghana, Ausrichtung eines Kongresses für ganzheitliche Medizin, Hilfe für chronisch kranke Kinder durch alternative Heilverfahren etc. Da wir gerade im letzten Fall durch mehrere Sommercamps mit chronisch schwer kranken Kindern unglaubliche Fortschritte (sogar bis zu einer Komplettheilung bei Epilepsie) machten, habe ich mich entschieden, die Steffen Lohrer Stiftung für ganzheitliche Medizin zu gründen und mit genügend Grundkapital auszustatten. Vielen Menschen kann erfahrungsgemäß durch solche komplementären, sog. „alternativen“ Therapieformen (Homöopathie, Energetisches Heilen, Akupunktur etc.) geholfen werden, worauf meine eigene Erfahrung, ermutigende Erfahrungsberichte von vielen anderen Therapeuten, Ärzten und Betroffenen und wissenschaftliche Studien inzwischen ebenfalls hinweisen. Doch häufig fehlt es den Betroffenen und ihren Angehörigen an den nötigen Informationen, qualitativ guten Kontakten und finanziellen Mitteln, diese Chance wahrzunehmen. Es steht zudem nur wenig Geld für umfassende, wissenschaftliche Studien zur Verfügung. Immer mehr Menschen leben zudem ein sehr stressiges Leben und die Burn-Out Raten steigen enorm an. Durch bewusstes Leben, Anwendung von Entspannungstechniken und der Auseinandersetzung mit der eigenen Persönlichkeit können die Stressfaktoren, die die Ursache vieler Krankheiten sind, neutralisiert werden. Das persönliche, innere Wachstum und die positive Bewusstseinsentwicklung tragen zu einer nachhaltigen Gesundheit bei. Die Stiftung soll in allen oben genannten Fällen Unterstützung bieten. Ich stehe persönlich dafür ein, dass die Gelder der Stiftung zu 100% bei den Bedürftigen ankommen. Es kann in verschiedene Projekte investiert werden, die die Kriterien unserer Stiftung treffen. Vor allem möchte ich weitere Sommercamps unterstützen, um noch mehr kranke Kinder glücklich zu machen.“

”Unglaubliche Fortschritte durch alternative Heilverfahren” - so betitelte die Rhein-Neckar-Zeitung (Nr. 254, 2.11.2013, S.11) einen längeren Beitrag über Steffen Lohrer, anlässlich der Gründung seiner Stiftung. Nachzulesen hier.

Nähere Informationen / Kontakt

Steffen Lohrer Stiftung für ganzheitliche Medizin
– Vorstand –
Albert-Ueberle-Str. 34
D-69120 Heidelberg

www.steffen-lohrer-stiftung.de
E-Mail Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein.

Screening-Team

  • Anreisser: Möchten Sie in unserem Auftrag Heilerpraxen in Ihrer Nähe besuchen, um sich dort einen persönlichen Eindruck zu verschaffen?
  • Überschrift H2: Therapeuten unter die Lupe nehmen
  • Ordnung: mit-03

Wer unserem Therapeuten-Netzwerk angehören will, muss mit einem „Screening“ einverstanden sein – einem wichtigen Element unseres Auswahlverfahrens: Beauftragte der Stiftung Auswege/IVH verschaffen sich vor Ort, in Praxen, einen persönlichen Eindruck – zunächst in verdeckter Recherche, angemeldet als Hilfesuchender, danach im offenen Gespräch mit den Besuchten. Näheres dazu hier

Möchten Sie bei diesem „Screening“ mithelfen?

Dann wenden Sie sich bitte an die

Stiftung AUSWEGE / Geschäftsstelle
Katrin Lindenmayr
Dornbusch 3
69257 Wiesenbach

  • Tel. 0 62 23 - 48 60 728
  • E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein.

Therapeuten Netzwerk IVH

  • Anreisser: Die Stiftung AUSWEGE arbeitet mit der "Internationalen Vermittlungsstelle für herausragende Heiler" (IVH) zusammen, die sich bemüht, die Spreu vom Weizen zu trennen.
  • Überschrift H2: Heilen – Wer kann es wirklich?

Wir empfehlen

Ärzte, Psychotherapeuten, Heilpraktiker und andere Therapeuten, die mit unkonventionellen Heilweisen nachweislich gerade bei chronischen, vermeintlich behandlungsresistenten Leiden außergewöhnliche Erfolge erzielen ("Partner-Praxen"). Wir erwarten von ihnen unter anderem mindestens drei Jahre Praxiserfahrung, Belege von Therapieerfolgen durch Fallberichte, Veröffentlichungen u.a. sowie das Einverständnis mit einem "Screening".

Dabei arbeitet die Stiftung AUSWEGE mit der "Internationalen Vermittlungsstelle für Heilkundige" (IVH) (https://ivh.stiftung-auswege.de/) zusammen, die sich bemüht, die Spreu vom Weizen zu trennen.

Anhand einer Vielzahl von Kriterien filtert die IVH Therapeuten heraus, die Vertrauen verdienen - mit einem Schwerpunkt auf Europa, insbesondere dem deutschsprachigen Raum.

Welche Erfahrungen Patienten im Allgemeinen mit IVH-Therapeuten machen, schildert der Artikel "Hilfesuchende loben IVH-Heiler/innen", den Sie hier als PDF downloaden können.

Besonders strenge Maßstäbe legen wir bei sogenannten „Heilern“ an

Denn mit der Esoterikwelle hat sich die Zahl sogenannter "Geistheiler" in der westlichen Welt vervielfacht. Damit einher ging allerdings ein bestürzender Qualitätsverfall. Inzwischen überwiegen aufrichtig bemühte Dilettanten: unerfahrene, mäßig begabte, sich selbst unterschätzende Möchtegerns, die mit überzogenen Erfolgsversprechen, wolkiger Esoterik, fragwürdigen Diplomen und dubiosen Titeln ("Meister", "zugelassen", "anerkannt", "geprüft", "zertifiziert") wettzumachen versuchen, was ihnen an therapeutischer Befähigung abgeht.

Solche Heiler bringen ihre Behandlungsweise in Misskredit, ziehen den Ruf der wenigen Könner in Mitleidenschaft, enttäuschen und gefährden unzählige Patienten, die bei ihnen arglos Hilfe suchen. Und letztlich verspielen sie die Zukunft Geistigen Heilens: Denn wer einmal an sie geraten ist, wird es kein zweites Mal mehr tun und sich enttäuscht abwenden.

Das Elend der heutigen Heilerszene, seine Erscheinungsformen, Ursachen und Folgen, seine Nutznießer und Opfer benennt der AUSWEGE-Vorsitzende Harald Wiesendanger, Autor von 17 Sachbüchern über Geistiges Heilen, , in seinem Buch Heilen "Heiler"? Es verdeutlicht, weshalb eine Einrichtung wie die IVH dringend nötig war.

Nähere Infos hier

Vorstand

  • Anreisser: Dr. Harald Wiesendanger (Jg. 1956), studierter Philosoph, Psychologe und Soziologe, hat seit Ende der achtziger Jahre über 50 Bücher veröffentlicht, überwiegend zu psychologischen und medizinischen Themen.
  • Überschrift H2: Dr. Harald Wiesendanger, Gründer und Vorsitzender der Stiftung AUSWEGE

Dr. Harald Wiesendanger (Jg. 1956), studierter Philosoph, Psychologe und Soziologe, hat seit Ende der achtziger Jahre über 50 Bücher - veröffentlicht, überwiegend zu psychologischen und medizinischen Themen, neben mehr als 3000 Artikeln in Zeitungen, Zeitschriften und Internetportalen. Aktuell schreibt er vor allem für unser Online-Magazin "Auswege Infos" sowie für seinen Blog "Klartext".

Über seinen Studienschwerpunkt, das philosophische Leib/Seele-Problem, hatte er nach der Promotion zwei Jahre lang als Stipendiat der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) geforscht. Dies führte ihn zur Parapsychologie und Esoterik. „Hinter einem Nebel von wirren Weltanschauungen und Pseudofakten“ fand er einen „harten Kern von Phänomenen, die ein wissenschaftlich Gebildeter staunend anerkennen muss, auch wenn ihm schleierhaft bleibt, wie sie überhaupt möglich sind“. Er stieß auf rätselhafte Genesungen von vermeintlich „behandlungsresistenten“, ja „austherapierten“ Patienten, wie auch auf eine Fülle von hochwertigen wissenschaftlichen Tests und Experimenten, in denen unkonventionelle Therapien Wirkungen erzielten, die sich nicht als Beobachtungsfehler, Placebos oder Betrug abtun ließen.

Dazu zählte auch das besonders umstrittene Geistige Heilen, das 15 Jahre lang in den Mittelpunkt von Wiesendangers Arbeit rückte. Ab 1992 organisierte er, gemeinsam mit Schweizer Kollegen, den weltweit größten Publikumskongress für Grenzgebiete der Wissenschaft, die „Basler Psi-Tage“, in deren Rahmen auch die „Weltkongresse für Geistiges Heilen“. 1994 rief er den Dachverband Geistiges Heilen (DGH) ins Leben; dessen Erster Vorsitzender war er bis 1998, zog sich dann allerdings zurück, weil „auch Geisteskinder mitunter derart missraten, dass man sie schließlich mit einem Seufzer der Erleichterung zur Adoption freigibt“. Dem Geistigen Heilen widmete er 17 Sachbücher – darunter den Bestseller „Das Große Buch vom Geistigen Heilen“ -, gab eine Fachzeitschrift für Geistiges Heilen heraus („Der Heiler“ 1996-1998) und war an mehreren wissenschaftlichen Heilertests beteiligt. Unter anderem leitete er 1998 einen ärztlich kontrollierten Fernheil-Test mit 120 chronisch Kranken und 50 Heilern. Für die europaweite, von der EU-Kommission geförderte Fernheilstudie EUHEALS (2001-2004) gewann und koordinierte er rund 470 Heiler aus 21 Ländern, die 400 chronisch Kranke ein halbes Jahr lang fernbehandelten.

Im Laufe der Zeit ging Wiesendanger immer deutlicher auf Abstand von der Heilerszene - „einer Geistheilung bedarf zuallererst sie selbst“. Er prangerte ihre Auswüchse an – zuletzt in seiner Bestandsaufnahme „Heilen ‚Heiler‘?“ -, warnte Hilfesuchende vor vermeintlichen „Wunder“tätern, vor überzogenen Versprechen, vor „Möchtegerns, die mit wolkiger Esoterik, mit dubiosen Titeln und Diplomen wettzumachen versuchen, was ihnen an therapeutischer Befähigung abgeht“.

Wiesendanger CampUm „die Spreu vom Weizen zu trennen“, gründete er 2005 die „Internationale Vermittlungsstelle für Herausragende Heiler“ (IVH), die in der alternativen Gesundheitsszene mit einem aufwändigen Auswahlverfahren „die wenigen Könner herausfiltern“ will. Im selben Jahr rief er die Stiftung AUSWEGE ins Leben, die er seither leitet. Ihr Name ist Programm: Chronisch Kranken, bei denen die Schulmedizin an ihre Grenzen stößt, will sie therapeutische Auswege aufzeigen – längst nicht nur im Geistigen Heilen, sondern im gesamten Spektrum der Natur- und Erfahrungsheilkunde. Darüber hinaus liegt ihr Vorsorge am Herzen, „damit man erst gar nicht verzweifelt nach Auswegen suchen muss“.

  • 18
  • 14
  • 23
  • 24
  • 17
  • 10
  • 2
  • 25
  • 20
  • 16
  • 22
  • 13
  • 21
  • 3
  • 26
  • 12
  • 4
  • 19
  • 7
  • 1
  • 11
  • 6
  • 9
  • 8
  • 5
  • 15
  • Die beste Medizin ist eine, die sich weitgehend erübrigt – indem sie uns lehrt, so zu leben, dass wir sie möglichst selten, möglichst kurz, möglichst spät benötigen.
    Dr. Harald Wiesendanger
  • Respekt, Aufmerksamkeit, Mitgefühl, Unterstützung: Was Patienten in den meisten Arztpraxen und Kliniken vermissen, finden sie in den Therapiecamps der Stiftung Auswege.
    Dr. Harald Wiesendanger
  • Was ist von Arzneimitteln zu halten, die zur dritthäufigsten Todesursache geworden sind?
    Dr. Harald Wiesendanger
  • Vorsorge erspart Sorge – erst recht, wenn es um unsere Gesundheit geht.
    Dr. Harald Wiesendanger
  • Wer heilen will, muss heil sein.
    Dr. Harald Wiesendanger
  • In der therapeutischen Gemeinschaft verschwimmen die Grenzen
    zwischen Behandelten und Behandlern. Jeder heilt jeden.
    Dr. Harald Wiesendanger
  • Für eine wahrhaft helfende Medizin gilt zeitlos: Wer heilt, hat recht.
    Dr. Harald Wiesendanger
  • Auch für das Verhältnis zwischen verschiedenen Heilweisen gilt: Es werden zuviele Mauern gebaut und zuwenig Brücken.
    Dr. Harald Wiesendanger
  • Wir dürfen auf beinahe jede erdenkliche Weise krank werden. Warum sollten wir nicht auf jede erdenkliche Weise wieder gesund werden dürfen?
    Dr. Harald Wiesendanger
  • Unsere sozialen Systeme erhalten uns gesund, sie machen uns krank. Wie absurd ist eine Medizin, die uns isoliert von ihnen betrachtet und behandelt, sobald wir zu Patienten werden?
    Dr. Harald Wiesendanger
  • In der Bezeichnung „Heiler“ steckt ein Versprechen, das die Wenigsten halten. Wir finden die raren Könner - und führen sie zusammen. In der IVH.
    Dr. Harald Wiesendanger
  • Glück verpflichtet. Helfend und heilend lässt sich davon etwas zurückgeben.
    Dr. Harald Wiesendanger
  • Wo sorgen Hierarchien für ähnlich großes Unheil wie in Ehen? In der Medizin.
    Dr. Harald Wiesendanger
  • Unheilbare Krankheiten? Es gibt bloß unheilbare Patienten.
    Dr. Harald Wiesendanger
  • Um die Psyche geht es der pillenfixierten, neurophilen Psychiatrie ebensowenig wie der Gottesanbeterin um Gott.
    Dr. Harald Wiesendanger
  • Stiftung Auswege – weil mehr Humanität in der Humanmedizin not tut.
    Dr. Harald Wiesendanger
  • Eine ganzheitliche, spirituelle Medizin ist effektiver, preiswerter – und menschlicher.
    Dr. Harald Wiesendanger
  • Empathie: Kennst du ein Medikament mit stärkerer Wirkung bei weniger Nebenwirkungen?
    Dr. Harald Wiesendanger
  • Die Leidenschaft fürs Heilen schließt politisches Engagement nicht aus.
    Wann, wenn nicht jetzt, können wir unter Beweis stellen, dass beides zusammengehört?
    Wie könnten wir heilen, heil werden, heil sein in einer unheilen Welt, die wir sich selbst überlassen?
    Dr. Harald Wiesendanger
  • Warum heißt diese Stiftung „Auswege“?
    Ihr Name ist Programm: Sie eröffnet Auswege aus einem kranken Gesundheitswesen.
    Dr. Harald Wiesendanger
  • Die therapeutische Gemeinschaft, die in AUSWEGE-Camps vom ersten Tag an wie selbstverständlich entsteht, schenkt allen Beteiligten: Empathie, Zuwendung, Wertschätzung. Das macht sie zum perfekten Heilbiotop.
    Dr. Harald Wiesendanger
  • Höre auf, „Patient“ zu sein. Das lateinische Wort „patiens“ bedeutet: erduldend, hinnehmend. Lass nicht Andere für dich entscheiden - übernimm Verantwortung für deine Gesundheit. Sei „agens“, ein selbstbestimmter „Agent“.
    Dr. Harald Wiesendanger
  • Auch fürs Helfen und Heilen gilt: Gemeinsam sind wir stärker.
    Dr. Harald Wiesendanger
  • All unser Bemühen zielt darauf, Kranken zu helfen – und Gesunden klarzumachen,
    wie viel sie selbst tun können, um gar nicht erst zu Patienten zu werden.
    Dr. Harald Wiesendanger
  • Gemeinsam stärker: Schulmedizin und unkonventionelle Heilweisen
    müssen vom Gegen- zum Miteinander finden – Hilfesuchenden zuliebe.
    Dr. Harald Wiesendanger
  • Durchschnittlich fünf Minuten nimmt sich ein Arzt Zeit für einen Patienten. Und die Stiftung Auswege in ihren Therapiecamps? Neun Tage.
    Dr. Harald Wiesendanger

Für die Stiftung Auswege war Wiesendanger Autor und Herausgeber mehrerer Buchtitel, darunter „Auswege - Kranken anders helfen“ (2015), „Die Impflüge“ (2018), „Tiere essen?“ (2018) sowie der zehnbändigen Schriftenreihe Psycholügen (2017). Seit 2007 gibt er das Online-Magazin „Auswege Infos“ heraus.

In jüngster Zeit beschäftigen ihn vor allem die gesundheitspolitischen und wirtschaftlichen Hintergründe unseres kranken Gesundheitswesens, die Ohnmacht ganzheitlicher Behandlungsansätze in der industriegelenkten westlichen Schulmedizin, die Expertengläubigkeit der psychologischen Gesellschaft, die unterschätzten Fähigkeiten von Laienhelfern. Vor der pharmalastigen Psychiatrie warnt er Hilfesuchende in seinen Büchern Teufelszeug und Unheilkunde (beide 2017). Auf eine menschlichere Psychiatrie drängt seine Stiftung in einer Petition.

Im Rahmen des Freigeist-Online-Kongresses erläutert Dr. Harald Wiesendanger in einem aufschlussreichen Interview, wie die Schulmedizin oft nur Symptome behandelt, während die Alternativmedizin nach den Ursachen sucht. Er zeigt auf, dass es trotz der Dominanz der Schulmedizin Hoffnung gibt: Seine Stiftung Auswege öffnet Türen für Menschen, die chronisch krank sind, und bietet alternative Heilmethoden, die oft erstaunliche Ergebnisse liefern.

Mit AUSWEGE, so erklärt Wiesendanger, “will ich etwas von meinem unbegreiflichen Glück zurückgeben: selber drei gesunde Kinder zu haben“.

 

Bücher von Harald Wiesendanger

Zu bestellen im AUSWEGE-Shop oder hier.

Bücher von Dr. Harald Wiesendanger