Unterstützen Sie unsere Petition

für eine echte Psychiatriereform

Diese Petition soll am 10. OktoberStiftung AUSWEGE Pillengefaengnis
dem „Welttag der psychischen Gesundheit“,
im Bundeskanzleramt in Berlin überreicht werden.

Bis dahin hoffen wir auf über 100.000 Unterstützer.

Seien Sie einer davon.
Stimmen Sie dafür bei CHANGE.ORG 

Wir, die Unterzeichner, fordern die Bundeskanzlerin, die Bundesregierung, alle im Bundestag vertretenen Parteien, zuständige Bundesministerien und Ausschüsse auf: Sorgen Sie endlich für eine Psychiatrie-Reform, die ihren Namen verdient. Machen Sie

Schluss mit der vorherrschenden Pillenpsychiatrie.
Bewahren Sie Millionen seelisch Belastete,
unter ihnen Hunderttausende von Kindern,
vor bleibenden Arzneimittelschäden.
Das Grundgesetz verpflichtet Sie dazu.

Lassen Sie den Staat seine umfassende Schutzpflicht erfüllen – auch für die Gesundheit seiner Bevölkerung. Hindern Sie nachlässige, irregeführte oder korrumpierte Ärzte daran, weiterhin Grund­rechte zu verletzen: auf körperliche, seelische und geistige Unversehrtheit, auf das Selbstbestimmungs­recht, auf Menschenwürde. Unter­binden Sie den routinemäßigen Einsatz von Psychophar­maka, die bei minimalem Nutzen maximalen Schaden anrichten.

Wir fordern ein Psychiatrie-Gesetz, das

  • Ärzte dazu verpflichtet, psychisch Belastete immer zuerst der erwiesenermaßen wirkungs­­vollsten Behandlungsweise zuzuführen - sozialer Unterstützung, psychologi­scher Beratung     und Psychotherapie - und Psychopharmaka nur ausnahmsweise, kurz­fristig und möglichst niedrig dosiert einzusetzen
  • Ärzte und Pharma-Manager für unvollständige, verfälschte oder verschwiegene Infor­ma­tio­nen über Risiken und Nebenwirkungen persönlich haften lässt;
  • Ärzten verbietet, jegliche Zuwendungen von der Pharmaindustrie anzunehmen;
  • Patientenrechte stärkt;
  • menschenunwürdigen Zwangsunterbringungen und -behandlungen ein Ende setzt;
  • Laien- und Selbsthilfe fördert, statt einseitig auf professionelle Angebote zu setzen;
  • die willkürliche psychiatrische Diagnostik beseitigt;
  • die ärztliche Aus- und Fortbildung von Industrieeinflüssen befreit.

Wir fordern, im Gesetzgebungsverfahren auf unabhängige Experten zu setzen – und  Personen davon auszuschließen, die finanzielle Verbindungen zur Pharmaindustrie einge­gan­gen sind.

Wir fordern verschärfte Antikorruptions- und Transparenzgesetze für alle an der Erforschung, Begutachtung, Zulassung und Anwendung von Arzneimitteln Beteiligten.

Wir fordern einschneidende Korrekturen am politischen System, um den allgegenwärtigen Lobbyismus zurück­zudrängen, der den Psychiatrienotstand mitverschuldet.

Das Grundgesetz (Art. 2 Abs. 2) garantiert jedem Bürger „das Recht auf Leben und körper­liche Unversehrtheit“. Wie das Bundesverfassungsgericht 1981 befand, gilt dies auch für die psychische Gesundheit. Daraus erwächst dem Staat eine umfassende Schutz­ver­pflich­tung. Auch im psychiatrischen Bereich unseres Gesundheitswesens sollte er sie endlich wahrnehmen.

Petition im Einzelnen hier nachlesen

Geschäftsstelle

Leitung: Katrin Lindenmayr
Kapellenweg 7, 69257 Wiesenbach

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  • Fax 0 62 23 - 4860-729

Vorstand

Dr. Harald Wiesendanger
Zollerwaldstr. 28, 69436 Schönbrunn

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IVH

Internationale Vermittlungsstelle für herausragende Heiler - eine Einrichtung der Stiftung Auswege

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