Hierbei handelt es sich um eine Familie von Psychotherapierichtungen, die Leib und Seele als untrennbare Einheit betrachten - und deshalb einen Zugang zur Psyche über den Körper suchen.

Dabei sind die meisten tiefenpsychologisch orientiert und nutzen die Körperwahrnehmung als Weg, unbewusste psychische Prozesse aufzudecken; auch sind sie erfahrungsorientiert, d.h. das momentane Erleben steht im Fokus der Aufmerksamkeit. Anfang des 20. Jahrhunderts aus der Psychoanalyse und Reformpädagogik entstanden, entwickelten sich im Laufe der Zeit Dutzende verschiedener Richtungen - u.a. die Core Energetic (s.o.) und die Biodynamik (s.o.) -, die sich in Theorie und Praxis mehr oder minder deutlich voneinander abgrenzen. Während bei manchen der “energetische” Aspekt - der körperliche “Energiefluss” und seine “Blockaden” - im Vordergrund stehen, heben andere hingegen informationstheoretische Aspekte hervor. Manche betrachten körperliche Berührungen als wesentlich, andere arbeiten berührungslos. Auch darüber, wie mit dem Klienten während der Behandlung verbal kommuniziert werden sollte, bestehen Meinungsunterschiede.