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Aussichtsreiche Volksinitiative
„Ja zur Komplementärmedizin“

Die Schweiz wird der Komplementärmedizin voraussichtlich Verfassungsrang einräumen. Einen entsprechenden Vorschlag einer Volksinitiative haben National- und Ständerat mit einer geringfügigen Änderung angenommen. 2009 soll eine Volksabstimmung darüber entscheiden.
Die Volksinitiative „Ja zur Komplementärmedizin“ ist darauf aus, für die alternative Medizin eine Verfassungsgrundlage zu schaffen. Dies sei notwendig, um den Stellenwert komplementärer Behandlungsweisen im Gesundheitswesen zu stärken. Der Vorschlag enthält vier Kernforderungen:
- Fünf Hauptrichtungen der Komplementärmedizin sollen wieder in die Grundversicherung aufgenommen werden.
- Nichtärztliche Therapeuten sollen nationale Diplome erhalten.
- Komplementärmedizin soll in Lehre und Forschung integriert werden.
- Der bewährte Heilmittelschatz soll bewahrt werden.
Der Nationalrat hatte am 19. September 2007 die Volksinitiative "Ja zur Komplementärmedizin" mit 93 zu 78 Stimmen zunächst abgelehnt, weil die Forderung nach einer „umfassenden“ Berücksichtigung der Komplementärmedizin in allen Bereichen des Gesundheitswesens zu weit gehe und nicht gerechtfertigt sei; sie würde für die Krankenversicherung sowie für Bund und Kantone eine nicht vertretbare Kostensteigerung nach sich ziehen. Eine angemessene Berücksichtigung der Komplementärmedizin sei bereits unter den bestehenden gesetzlichen Rahmenbedingungen möglich.
Daraufhin wurde ein „entschärfter“ Vorschlag zur Abstimmung gestellt: „Bund und Kantone sorgen im Rahmen ihrer Zuständigkeiten für die Berücksichtigung der Komplementärmedizin.“
Unterstützung fand dieser Vorschlag beim Bundesparlament und 14 von 26 Kantonen.
Der Ständerat nahm ihn mit 41 zu 0 einstimmig angenommen; im Nationalrat kam er mit 152 zu 16 Ja-Stimmen bei 24 Enthaltungen ebenfalls klar durch. Beide Kammern werden den Schweizer Stimmberechtigten nun empfehlen, den Vorschlag anzunehmen. Die Abstimmung soll 2009 stattfinden.
Dass die Initiative dem Willen der Bevölkerungsmehrheit entspricht, belegt eine Umfrage der Tageszeitung „20 Minuten“. Demnach haben neun von zehn Schweizern schon mehrmals alternative Behandlungsformen genutzt. Eine absolute Mehrheit der Schweizer ist dafür, schulmedizinische Maßnahmen mit Naturheilkunde zu kombinieren. Am beliebtesten ist Homöopathie, gefolgt von Fußreflexzonen-Massage und Verfahren der traditionellen chinesischen Medizin. Gemäß einer weiteren Umfrage des Krankenkassenverbandes santésuisse verlangen 82 Prozent der Schweizer Bevölkerung eine umfassende Berücksichtigung der Komplementärmedizin.

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Fettsenker schon für Grundschüler?

Der Verband amerikanischer Kinderärzte hat vorgeschlagen, schon bei Zweijährigen die Cholesterinwerte zu bestimmen. Falls diese erhöht sind, sollten bereits ab dem Alter von acht Jahren Statine (fettsenkende Mittel) verordnet werden, um Herzinfarkten und Diabetes im Erwachsenenalter vorzubeugen.
Schon vor Jahren hatte derselbe Ärzteverband vorgeschlagen, übergewichtigen Kindern ab zehn Jahren Statine zu verschreiben, falls es ihnen nicht gelingt, innerhalb eines Jahres deutlich abzunehmen.
Andere Ärzte äußern sich empört. „Ich schäme mich für den Verband der Kinderärzte, der eine medikamentöse Therapie vorschlägt, ohne klare Daten dafür zu haben“, erklärt Lawrence Rosen von der Universität von New Jersey. „Ich hoffe, sie haben sich auf öffentliche Prügel eingestellt.“ Manche Eltern reagieren mit Zynismus, wie eine Mutter in einem Internetforum: „Ich traue den amerikanischen Ärzten. Zum Frühstück sollen alle Kinder Rialin, Prozac und Statine bekommen. Aber ist es mit acht Jahren nicht schon viel zu spät dafür?“

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bu-ouHohe Burnout- und Suizidraten bei Ärzten

Unter den Risikogruppen für Burnout und Selbstmord nehmen Ärzte eine der vorderen Plätze ein; neben Lehrern und Lokführern gelten sie als am stärksten gefährdet.
Dem “Gesundheitsbericht 2008” des Berufsverbands Deutscher Psychologen (BDP) zufolge hat inzwischen jeder fünfte Arzt mit einem Burnout-Syndrom zu kämpfen; jeder zehnte ist von Substanzmissbrauch betroffen. Die Suizidrate liegt um ein Dreifaches über dem Bevölkerungsdurchschnitt - bei weiblichen Ärzten sogar um das Fünffache. Als Hauptursachen nennt der “Gesundheitsbericht” wenig Lob, lange Arbeitszeiten und Existenzangst.
Abb.o.: So stellt ein Allgemeinmediziner aus dem Schwäbischen das BurnOut-Syndrom auf seiner Homepage dar.

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Gestörte Psychen nehmen zu

Psychische Störungen haben sich als Grund für Klinikbehandlungen erstmals an die Spitze geschoben.
Sie verursachten 2007 noch mehr Behandlungstage als Herz-Kreislauf-Erkrankungen, wie aus einer Studie der Gmunder Ersatzkasse hervorgeht. Hinter der zunehmenden Bedeutung der psychischen Erkrankungen bei Klinikbehandlungen stehen demnach bei Männern häufig alkoholbedingte Ausfälle, bei Frauen Depressionen, wie die Studienautorin Eva Maria Bitzer erklärt. Insgesamt habe die Zahl der Behandlungstage bei psychischen Störungen seit 1990 um 37 Prozent zugenommen, während sie beispielsweise bei Kreislauferkrankungen um 41 Prozent zurückging.

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Mundpropaganda: die  beste Werbung

Um ihre Praxis zu füllen, sollten Ärzte nicht auf Werbung setzen, sondern ihre Patienten um Weiterempfehlung bitten, rät der Verband der deutschen Internetwirtschaft – eine Empfehlung, die gleichermaßen für andere Heilberufe gilt.
Die in Deutschland niedergelassenen Ärzte gewinnen neue Patienten zu über 80 Prozent aufgrund von Empfehlungen aus ihrem bereits bestehenden Patientenstamm. Dies hat der "Dienstleister-Report 2008" ergeben, den der eco-Verband der deutschen Internetwirtschaft gemeinsam mit dem Online-Empfehlungsportal
KennstDuEinen.de vorgestellt hat. Bei der Studie wurden Ärzte auch befragt, ob sie ihre Patienten um eine persönliche Weiterempfehlung im Freundes- oder Bekanntenkreis bitten. Nicht einmal 5 Prozent der Ärzte gaben an, dies zu tun. Zugrunde lagen  mehr als 1.100 Interviews geführt.
Drei Viertel der Ärzte setzen auf klassische Werbung wie Anzeigen und Verzeichniseinträge und über die Hälfte auf Werbung im Internet. Offenbar ein Irrweg: Nicht einmal 15 Prozent aller neuen Patienten werden durch diese Werbemaßnahmen gewonnen.
Nahezu alle befragten Arztpraxen pflegen ihre Patientendatenbank im Computer, aber nur knapp ein Fünftel, nämlich 19 Prozent, speichern die eMail-Adressen ihrer Patienten. Gerade einmal 10 Prozent versenden elektronische Post - beispielsweise um auf zusätzliche Leistungen aufmerksam zu machen.
"Viele Ärzte setzen auf die falschen Pferde, um dem zunehmenden wirtschaftlichen Druck durch Maßnahmen zur Gewinnung neuer Privatpatienten entgegenzuwirken", analysiert
KennstDuEinen.de-Geschäftsführer Carsten Schmidt: "Statt zufriedene Patienten für Weiterempfehlungen zu gewinnen und statt interaktiver Online-Kommunikation wird das Geld in herkömmliche Werbung gesteckt, die nachweislich kaum etwas bringt."

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Mietmäuler im weißen Kittel
Wie Pharmafirmen Ärzte für sich einspannen

Mit welchen Praktiken Mediziner von Arzneimittelherstellern angeworben werden, legt der australische Arzt Ray Moynihan von der University of Newcastle, New South Wales, im British Medical Journal offen. Illustriert ist sein Beitrag mit einer Arztpuppe, die an Marionettenfäden hängt.
phar-congr
Den wenigsten Patienten ist bewusst, dass sie in der ärztlichen Sprechstunde mit erheblicher Wahrscheinlichkeit einem Handelsvertreter der Pharmaindustrie gegenübersitzen, den ein üppiges Honorar dazu bringt, absatzfördernde Dienste zu leisten. Gekaufte Ärzte werden von Arzneimittelherstellern im allgemeinen noch besser entlohnt als die offiziellen Pharmareferenten, von denen allein im deutschen Gesundheitswesen rund 18'000 unterwegs sind. „Die Meinungsbildner waren für uns Verkäufer“, wird in dem BMJ-Artikel Kimberley Elliott zitiert, die knapp zwei Jahrzehnte lang für Pharmakonzerne wie Westwood Squibb, Smith-Kline-Beecham und Novartis im Marketing tätig war und jetzt ausgestiegen ist. „Wir haben immer darauf geachtet, ob sich unsere Investition ausgezahlt hat, indem wir die Menge der Verschreibungen vor und nach Auftriten registriert haben.“ In jenen Firmen, in denen Elliott tätig war, begannen die Arzthonorare für eine Abendveranstaltung bei 1600 Euro; manchmal wurden aber auch bis zu 3000 Euro pro Referent gezahlt. Dias und Powerpoint-Präsentationen wurden den Ärzten vom Pharmaunternehmen zur Verfügung gestellt – in der Regel gespickt mit Botschaften, die von seriöser Forschung nicht gedeckt werden oder wissenschaftliche Ergebnisse verzerren. „Diese Leute bekommen eine Menge Geld dafür, um das zu erzählen, was sie erzählen“, erklärt Elliott. „Das heißt nicht, dass sie schlecht sind oder alles faksch ist. Aber sie sind Pharmareferenten wie die anderen.“
Wie Moynihan recherchierte, können Ärzte bei Pharmafirmen bis zu 300 Euro Stundenlohn in Rechnung stellen, womit manche, bei vergleichsweise geringem Zeitaufwand, auf einen Zusatzverdienst von über 20'000 Euro kommen. Ebenso üblich sei es, dass Ärzte 100 bis 150 Euro für jeden Patienten erhalten, den sie für eine sogenannte „Anwendungsstudie“ gewinnen: methodisch oft unzulängliche Studien, mit denen Pharmafirmen zeigen wollen, dass schon zugelassene Arzneimittel in der Praxis tatsächlich so wirken, wie die Hersteller erhoffen und versprechen.
„Industrie und Ärzteschaft als unethisch und korrupt hinzustellen“, findet Charlie Buckwell, Geschäftsführer der Complete Medical Group, allerdings „zu einfach. Tatsächlich brauchen sich beide gegenseitig.“
Einem Bericht der Süddeutschen Zeitung zufolge (Nr. 142/2008) sind stattliche Zuwendungen der Pharmaindustrie für Ärzte auch in Deutschland üblich. Annähernd 90 Prozent der ärztlichen Fortbildungen werden hierzulande von Firmen gesponsert, wobei sie oftmals (mit)bestimmen, wer worüber doziert. Der Würzburger Mediziner Ulf Rapp, früherer Leiter einer Kommission zum Kampf gegen Fälschung in der Forschung, erschien vor Jahren auf einem Internistenkongress in Wiesbaden in der Kleidung eines Müllmanns. Mit seiner Aktion wollte er vor Augen vorführen, dass „auf dem Pharmastrich“ jemand nötig sei, der den Dreck wegmache.
Zum Nachlesen: Ray Moynihan: Key opinion leaders: independent experts or drug representatives in disguise?, British Medical Journal  Bd. 336, 2008, S. 1402-1403.
Abb.o.: Illustration im Programmheft eines Kongresses von US-Medizinern im November 2003 in Washington.

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Sexueller Missbrauch in Heilerpraxis -
“damit die Energie besser fließen kann”

Bestürzend oft erreichen die IVH Berichte vornehmlich weiblicher Patienten, die bei sogenannten “Geistheilern” Opfer sexuellen Missbrauchs geworden sind.
Eine besonders erschütternde Schilderung reichte kürzlich Anja K. ein: “Ich bin heute 32 Jahre alt. Als Kind habe ich Erfahrungen mit einem angeblichen Heiler gemacht. Meine Mutter brachte mich zu ihm, weil ich ihrer Meinung nach nicht normal war. Ich musste mit ihm - ich war so 11 oder 12 Jahre alt – alleine in ein Zimmer gehen. Das erste Mal musste ich meine Hose ausziehen und er drang mit seinem Finger in meine Scheide ein, während ich auf einer Liege lag. Schämte mich. Er sagte, meine Energien müssten im Körper richtig rumfließen. Es folgten zwei weitere Male. Beim zweiten Mal wollte ich nicht mitmachen, als ich mit ihm alleine war. Ich weinte. Da nahm er meine Hand, hielt diese an seine Schlabberhose, und ich musste ihm glauben, dass sein Intimbereich locker sei - also nix hart - und es deshalb nicht so sei, wie ich denke/fühle. Anschließend musste ich mich hinlegen. Er drang wieder mit dem Finger ein, leckte diesen sogar ab. Saugte an meinen Brustwarzen – angeblich eine medizinische Maßnahme, sonst behielte ich Schlupfwarzen; und er küsste mich auf den Mund. Der dritte Besuch fand in meinem Elternhaus statt, er betete mit mir das Vaterunser und ich musste ihn lieb küssen danach - von Herzen beten und in Reinheit. Alles, was er tat, hat er mit „Energie“ erklärt, mit Heilung, mit medizinisch Wichtigem, mit Gottes und Jesu Willen. Mein Leben lang habe ich das nie vergessen und zu meinen Eltern keinen Kontakt mehr.“
Der Brief schließt mit einer rührend naiven Anfrage: „Finden Sie diese Behandlungsweisen legitim? Ist dies für Sie eine Heilbehandlung? Ist es sexueller Missbrauch? Mich würde sehr Ihre Meinung interessieren? Ganz ehrlich bitte.“

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Krebs bei Kindern wird inzwischen in mehr als ein Drittel aller Fälle mit Komplementärmedizin behandelt. 35 Prozent aller betroffenen Kinder erhalten in Deutschland komplementäre und alternative Behandlungsmethoden parallel zur konventionellen Therapie. Das hat die weltweit bislang größte Studie zur Anwendung dieser Methoden bei Kindern ergeben, berichtet Dr. Alfred Längler vom Gemeinschaftskrankenhaus Herdecke zusammen mit anderen Autoren im European Journal of Cancer (Nr. 44, 2008, 2233). Die mit am häufigsten verwendeten Therapieverfahren sind Homöopathie und anthroposophische Medizin.

Immer häufiger unter Kopfschmerzen leiden Kinder in Deutschland: Ihre Zahl hat sich in den vergangenen drei Jahrzehnten verdreifacht, erklärt der Neuropsychologe Emil Naumann, der die Migräne- und Kopfschmerzambulanz für Kinder an der Universitätsklinik Köln leitet. Die Beschwerden, so der Experte, können ihr Leben sehr stark beeinflussen. Aus Furcht vor Qualen ziehen sie sich zurück, gehen seltener aus dem Haus und schließen nur schwer Freundschaften. Wegen Fehlzeiten in der Schule müssen sie oft Unterrichtsstoff und Klausuren nachholen. „Der Schulstress löst dann wiederum Kopfschmerzen aus. So geraten die Kinder in einen Teufelskreis.”

Yoga bei Brustkrebs ergänzt therapeutische Maßnahmen sinnvoll, wie eine im Journal of Clinical Oncology 2007 veröffentlichte Studie belegt. Dabei besuchten 84 betroffene Frauen einen zwölfwöchigen Yoga-Kurs; eine Vergleichsgruppe von 44 weiteren Patientinnen wurde auf eine Warteliste für einen solchen Kurs gesetzt. Die Auswertung belegt einen deutlich günstigen Einfluss von Yoga auf die Lebensqualität, die Stimmung und das Wohlbefinden von Brustkrebspatientinnen.

Für Behinderte und ihre Angehörigen bietet die „Aktion Mensch“ in Bonn mit ihrer Adressdatenbank nehr als 20.000 Anlaufstellen. Dazu Heike Zirden, Pressesprecherin der Aktion Mensch: „Ein so umfassendes, flächendeckendes und Träger übergreifendes Angebot ist einzigartig in Deutschland“, erklärt Heike Zirden, Pressesprecherin der „Aktion Mensch“. „Mit Unterstützung von rund 150 regionalen Partnern pflegen und gestalten wir unser Onlineportal www.familienratgeber.de. So sind Adressen und Ansprechpartner stets aktuell, und es kommen immer wieder neue hinzu." Die Datenbank ermöglicht es, gezielt nach Einrichtungen sowie Beratungsmöglichkeiten und Ansprechpartnern in einer bestimmten Region zu suchen. Außerdem können sich Betroffene in verschiedenen Gesprächsforen mit Gleichgesinnten austauschen.

Zunehmend zufriedener mit ihrem Leben äußern sich Menschen weltweit. Im Rahmen der “World Values Survey” haben Wissenschaftler seit 1981 insgesamt 350’000 Menschen aus 97 Nationen über ihr Glück und ihre Zufriedenheit. Von den 52 Ländern, in denen die Studie bereits länger läuft, nahm das “Glückslevel” über das vergangene Vierteljahrhundert in 25 Ländern zu, wie Studienleiter Ronald Inglehart von der Universität von Michigan im Magazin Perspectives on Psychological Sciences (online) berichtet. Bei den aktuellen Daten erwies sich Dänemark als die glücklichste unter 97 Nationen, Simbabwe als die unglücklichste. Deutschlands Glücksempfinden stagniert auf hohem Niveau - derzeit liegt die Bundesrepublik mit Platz 30 im vorderen Drittel der Rangliste. Der Studie zufolge scheint Demokratie für das Glück wichtiger zu sein als materieller Wohlstand. Im Durchschnitt, so erklärt die Forschergruppe, seien reichere Länder zwar glücklicher als ärmere, aber noch deutlicher erhöhe eine demokratische Staatsform die Zufriedenheit einer Nation. Laut Ronald Inglehart “zeigen die Ergebnisse eindeutig, dass die glücklichsten Gesellschaften diejenigen sind, die den Menschen individuelle Entscheidungsfreiheit lassen, wie sie ihr Leben gestalten.”

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”Bundes-Jogi” als Geistheiler? Einen Schnappschuss der besonderen Art reichte uns ein Newsletter-Abonnent aus Köln ein: Überführt er Joachim Löw, den Trainer der deutschen Fußballnationalmannschaft, nicht als Geistheiler? Die Aufnahme entstand unmittelbar nach Abpfiff des Finales um die Europameisterschaft 2008, das Deutschland gegen Spanien verlor. Die gekonnte Geste des Handauflegens auf Scheitel- und Kehlchakra gilt dem am Boden liegenden Sebastian Schweinsteiger.

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Aus einem Flyer der IVH-Heilerin Rosmarie Münchmeier:

Heute und immer

Besitz ohne Liebe macht fanatisch.
Pflicht ohne Liebe macht verdrießlich.
Ordnung ohne Liebe macht kleinlich,
Klugheit ohne Liebe macht betrpgerisch.
Gerechtigkeit ohne Liebe macht hart.

Helfen mit Liebe macht glücklich.

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